Literaturbegriffe einfach erklärt

Hey,
habt ihr euch auch schon fragt was Belletristik von Prosa unterscheidet, oder was ein Essay ausmacht? Ihr denkt Elfchen kommen aus Märchenromanen...
Diese und noch viele andere Irrtümer möchte ich mithilfe dieses Verzeichnisses aufklären. Alphabetisch sortiert werde ich hier ein Register der Literaturbegriffe anlegen. Nicht zu vergessen werde ich auch verschiedene Literaturgenres vorstellen: Oder schafft ihr es die Übersicht zwischen den verschiedenen Fantasy Gattungen, ChickLit usw. zu behalten?

Tipp: Um zu eurem gewünschten Begriff zu kommen, drückt STRG + F und gebt diesen Begriff in das geöffnete Feld ein, wichtig ist die richtige Schreibweise.

Falls euer Begriff nicht gefunden wurde, kann es u.a. auch daran liegen, dass er hier noch nicht aufgeführt ist.

Wenn ihr eigene Begriffe habt, die hier fehlen, schickt sie bitte mit einem Quellenverweis an EmmaZecka@gmx.de



Begriffe

_A_

Akrostichon: ist ein Gedicht oder ein Text bei dem die Anfangsbuchstaben bzw. Anfangssilben eines Wortes, wenn es in der richtigen Reihenfolge zusammengesetzt wurde, einen Sinn ergeben.
Quelle: Abw1

All Age Roman: Diese Romane überschreiten die Grenzen zwischen Kinder-, Jugendbuch-, und Erwachsenenliteratur. Sie decken somit alle drei Zielgruppen ab. 

Quelle: Kinder- und Jugendmedien

Anapher: Die Anapher ist ein anderes Wort für Wiederholung. Anaphern treten in der Lyrik auf. Bestimmte Wörter oder Worgruppen (mehrere Wörter) werden absichtlich wiederholt. Diese Wiederholungen stehen am Anfang eines Verses.
Quelle: Helpster

Antagonist: Wörtlich übersetzt beeutet das Wort "Gegenspieler". Der Antagonist ist meist der böse Part einer Geschichte und somit der Geenspieler des Protagonisten. Die Aufgabe des Antagonisten besteht darin, den Protagonisten zu behindern und seine Handlungsansätze zu durchkreuzen.
Beispiele für Antagonisten: Voldemort (aus Harry Potter),
Quelle: Wikipedia

Anthologie: Eine Sammlung von verschiedenen Gedichten oder Kurzgeschichten, die dasselbe Thema haben.
Quelle: The free Dictonary

Autobiografie: Wenn eine Person ein Buch über ihr Leben schreibt, nennt man das Autobiografie. Wichtig hierbei ist, dass sie es "selbst" (griech. "auto") geschrieben haben muss.
Quelle: Helpster


_B_


Belletristik: Sie wird als Unterhaltungsliteratur bezeichnet. Unter den Begriff "Unterhaltungsliteratur" fallen z.B., Prosatexte (siehe unten!) Dramen und Lyrik.
Quelle: Ebooks Belletristik Definition

Biografie: Die Biografie bezeichnet die Lebensgeschichte eines Menschen, verfasst in schriftlicher Form. Der Mensch, dessen Geschichte in dem Buch erzählt wird, hat hier aber jemand anderen damit beauftragt, die Geschichte niederzuschreiben.
Quelle: Helpster

BookTuber: BookTuber sind Menschen, die Videos über Bücher drehen. Das können dann beispielsweise Rezensionen, Videos mit neu erhaltenen Büchern, oder Diskussionen mit anderen BookTuber sein. 

Quelle: Urban Dictonary


_C_

ChickLit: ChickLit ist Literatur, die sich an junge Leserinnen richtet. Die wortwörtliche Übersetzung wäre "Tussi Literatur". Allerdings ist das Genre nicht negativ zu verstehen. 

Quelle: Wortwuchs

Comic: Ein Comic ist eine Geschichte, die in Bildern dargestellt wird. Diese Bilder sind meist mit Texten kombiniert. Literatur und bildende Kunst überschneiden sich beim Comic. Zum einen wird ein Text, zum anderen aber ein gezeichnetes Bild dargestellt. Diese beiden Dinge werden durch den Comic vereint.
Quelle: Wikipedia

Cosplayer: Das sind Menschen, die in fiktive Rollen schlüpfen und sich beispielsweise als Buchcharaktere verkleiden. Oft gibt es konkrete Vorlagen für ihre Verkleidung. Auf der Frankfurter Buchmesse sind beispielsweise am Messewochenende viele Cosplayer unterwegs. 

Quelle: CosBase


_D_

Drabble: Eine Kurzgeschichte, die maximal 100 Wörter hat. Dieses Genre ist besonders unter Fanfiktion Autoren sehr beliebt. 

Quelle: Wikipediac

Dramatik: Das Drama ist ein Oberbegriff für Texte mit verteilten Rollen z.B. Theaterstücke. Ein anderes Wort für Dramatik ist Spannung.
Quelle: Frustfrei Lernen, Wikipedia

Dilogie: Eine Geschichte, die aus zwei Büchern besteht.
Quelle: Eigenes Wissen

Dystopie: Eine Dystopie ist, laut der Literaturwissenschaften, eine Geschichte, die in der Zukunft spielt und meist ein schlechtes Ende hat. Sie beschreibt, dass sich die Menschen in der Zukunft zum Negativen hin, entwickeln. Mit einer dystopischen Geschichte möchten die Autoren ihre Kritik zum Ausdruck bringen. Sie möchten "durch die Blume" mitteilen, dass einige Dinge in der Gegenwart, ihrer Meinung nach, in eine falsche Richtung gehen. .
Quelle: Wikipedia


_E_

Eutopie: Die Eutopie ist das Gegenteil der Dystopie. Sie beschreibt die Idealgesellschaft, die alle Träume des Menschen verwirklicht.
Quelle: Wikipedia

Epipher: Während Anaphern am Anfang eines Satzes auftreten, markieren die Epiphern das Ende eines Satzes.
Quelle: Helpster

Essay: Der Essay ist eine Textart, die einen Sachverhalt erklärt. Sie ist meist aus einem persönlichen Blickwinkel beschrieben. In dem Text geht es oft um kulturelle oder gesellschaftliche Themen (keine Fiktion! z.B. Fantasy). Es geht darum, subjektiv zu erklärten, einzuschätzen oder zu vermitteln.
Quelle: Anleitung zum Essay schreiben

Elfchen: Das Elfchen ist eine Gedichtsform. Es besteht aus 11 Wörtern, die auf fünf Zeilen verteilt werden. Das sieht dann z.B. so aus:

1. Zeile = 1 Wort
2. Zeile = 2 Wörter
3. Zeile = 3 Wörter
4. Zeile = 4 Wörter
5. Zeile = 1 Wort

Wichtig ist aber, dass sich Elfchen nicht reimen müssen.

Quelle: Bücher-Wiki

Epik: Sie ist eine der drei größten Literaturgattungen und wird als "Vorstellung" bezeichnet. (Die anderen sind Lyrik und Dramatik). Erzählende Literatur, die in Vers- oder Prosaform geschrieben ist, nennt man Epik.
Quelle: Wikipedia


_F_

Fanfiktion: Hier schreiben Fans eine Geschichte über ihr Lieblingsbuch, den Lieblingsfilm oder den Lieblingsschauspieler. Es gibt hier sogar ein offizielles Portal. Sehr beliebt sind hier die Fanfictions aus dem Harry Potter Genre. 

Quelle: Wikipedia, Fanfiktion 

Fantasy: Fantasy ist eines der bekanntesten Genres. Fantasygeschichten spielen meist in einer fiktiven (also nicht realen) Welt. Entweder der Protagonist ist zu Beginn bereits in dieser fiktiven Welt, oder er entdeckt sie im Laufe der Gschichte. Ein häufiges Kennzeichen für Fantasygeschichten ist der Konflikt zwischen Gut und Böse.
Quelle: Eigenes Wissen


Feuilleton: Wörtlich übersetzt heißt Feuilleton "Blättchen". Während der französischen Revolution begann man den Zeitungen ein Blättchen mit Theaterkritiken hinzuzufügen. Heutzutage wird als Feuilleton der Kulturteil einer Zeitung bezeichnet.
Quelle: Q-World


_G_

Gesellschaftsroman: Der Roman besitzt meist viele verschiedene Handlungsstränge. Mithilfe der Handlungsstränge soll das gesellschaftliche Leben ausgedrückt werden. Es werden verschiedene gesellschaftliche Schichten dargestellt, um deren Leben besser zu erfassen. Haufig schildert der Romantyp Gegensätze, also z.B. die Situation von Familien, die auf dem Land leben, im Gegesatz zu Stadtfamilien.
Die Grenze zum Zeitroman ist fließend.
Quelle: Bücher-Wiki


_H_

Hangout: Hangout ist eine Live Konferenzschaltung von Google. Im Grunde die Konkurrenz von dem Telefondienst Skype. Mithilfe sogenannter Hangouts können YouTuber Livestreams für ihre Zuschauer kreieren. 

Quelle: Wikpedia 

Haul: Hier werden Produkte gezeigt, die bei einem Einkauf besorgt wurden. Beispielsweise neue Bücher, Kosmetik Artikel o.a. 

Quelle: Urban Dictonary 

Heftroman: 
Ein Heftroman ist eine abgeschlossene Erzählung, die in 20-30 Kapiteln erzählt wird. Heftromane erscheinen entweder wöchentlich oder 14-tägig. Es gibt eine Unterteilung in Serien und Reihen. 
Quelle: Vgl. S. 146 "Handbuch für Autorinnen und Autoren" aus dem Uschtrin Verlag, 8. überarbeitete Fassung. 

Heftroman Reihen: Eine Reihe hat immer den selben Schauplatz aber in jedem neuen Roman gibt es neue Helden. 
Quelle: vgl. S. 143, "Handbuch für Autorinnen und Autoren" aus dem Uschtrin Verlag, 8. überarbeitete Fassung von Februar 2015. 

Heftroman Serien: Eine Serie hat nicht nur den selben Schauplatz, sondern auch dieselben Charaktere. Je nach Geschichte entwickeln sich die Hauptcharaktere weiter. Es kann aber auch sein, dass der Fokus der Geschichte auf den Nebendarstellern liegt z.B. Krankenhaus - Geschichte des Patienten. 
Quelle: S. 143, "Handbuch für Autorinnen und Autoren" aus dem Uschtrin Verlag, 8. überarbeitete Auflage von Februar 2015. 

Historie: Historische Romane behandeln geschichtliche Ereignisse, die nachweisbar passiert sind. Außerdem werden oft berühmte Persönlichkeiten als Protagonisten bzw. wichtige Charaktere benutzt. Das Genre "Historischer Roman" überschneidet sich mit den Typen Zeitroman, Gesellschaftsroman, Familienroman oder biografischer Roman. Letzten Endes kann der Leser selbst entscheiden, in welches Genre sein Roman einzuordnen ist.
Quelle: Bücher-Wiki


_I_

Illustration: Illustrationen sind Bilder, die ergänzend zum Text auftreten. Sie sollen den Inhalt des Textes bildlich darstellen und dafür sorgen, dass der Text leichter zu erfassen ist. Oft gibt es Illustrationen in Kinderbüchern.
Quelle: Wikipedia


_J_

Jugendliteratur: Sie zeichnet sich meist durch eine für Jugendliche einfach zu verstehende, Sprache, aus. Als Jugendliteratur versteht man Texte, die extra für Jugendliche geschrieben wurden, oder die von Kritikern als "für Jugendliche geeignet" bezeichnet werden. Hierzu können auch allgemein anerkannte Werke z.B. aus der Erwachsenenliteratur gehören, die einfach von Jugendlichen gelesen werden. Wenn man sich den geschichtlichen Hintergrund der Jugendliteratur anschaut, so soll diese meist sittliche Werte, Moral und anwendbares Wissen vermitteln.
Quelle: Bücher-Wiki


_K_

Komödie: Wenn man den Begriff Komödie aus dem Griechischen übersetzt, so heißt er Umzug oder Gesang. Sie ist neben der Tragödie eine der Grundformen des Dramas. Es gibt keine eindeutige Definition, da sie eine Mischform ist. Dennoch wird sie oft als "komisches Bühnenstück" bezeichnet.
Quelle: Bücher-Wiki

Kopula: "Eine Verbform, die weder aktiv noch passiv ist. Kopula ist „eine Form des Verbs sein“.
Beispiel: Ich bin dick. Ich war jung.
Quelle: (aus: Roy Peter Clark: „Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben“ S. 37)

Korrektorat: "Ein Korrektorat sucht die Rechtschreib-, Interpunktions-, und Grammatikfehler. Es darf NICHT mit dem Lektorat verwechselt werden. 

Quelle: Seite 33., "Handbuch für Autorinnen und Autoren" aus dem Uschtrin Verlag, 8. überarbeitete Auflage von Februar 2015. 

Krimi: Eine eindeutige Definition für den Krimi gibt es nicht, weil er sich oft mit anderen Literaturgenres überschneidet. Allerdings gibt es Kriterien, an denen man sich orientieren kann: (Auszug aus dem Bücher-Wiki, Quelle unten angegeben):
"Findet ein Verbrechen statt?
Wie ist das Verbrechen in die Handlung eingebunden?
Welche Rolle spielt die Aufklärung des Verbrechens..." (um die anderen Kriterien lesen zu können, einfach auf den unten angegebenen Link klicken).
Quelle: Bücher-Wiki


_L_

Lektorat: "Ein gutes Lektorat achtet auf Wor(stamm) Wiederholungen, komische Redewendungen, falsche Anschlüsse und Bezüge und die Richtigkeit von Aussagen bzw. der Handlung der Geschichte." 

Quelle: S. 33, "Handbuch für Autorinnen und Autoren" aus dem Uschtrin Verlag, 8. überarbeitete Auflage von Februar 2015.

Literatur: Als Literatur werden seit dem 19. Jahrhundert alle mündlich weitergegebenen oder schriftlich aufgezeichneten sprachlichen Texte bezeichnet.
Quelle: Wikipedia

Lyrik: Seit dem 19. Jahrhundert ist die Lyrik ein anderes Wort für Poesie oder Dichtung. Sie wird auch als "Erinnerung" bezeichnet.
Quelle: Fremdwörterbuch


_M_

Mantra: Mantras sind Gebete, die mehrfach wiederholt werden.
Quelle: Deutscher Index

Manga: Manga ist der japanische Begriff für Comics (siehe oben!). Mangas werden oft rückwärts, also "von hinten nach vorne" gelesen.
Quelle: Wikipedia

Märchen: Märchen gehören zur Gattung der Prosatexten. Sie geben "wundersame Begebenheiten" wieder. Es wird unterschieden zwischen dem Kunstmärchen, welches in geschriebener Form besteht, und dem Volksmärchen, welches mündlich überliefert wird und so keine feste Form hat.
Allerdings sind Märchen frei erfunden.
Quelle: Wikipedia

Memoirenliteratur: Das Wort "Memoire" kommt aus dem französischen und bedeutet so viel wie "schriftliche DArlegung". In der Memoirenliteratur geht es darum, dass Personen ihre Funktion, also ihre "soziale Rolle" innerhalb der Gesellschaft beschreiben Bei der Memoire ist der Mensch bereits sozialisiert, hat seine Identität also schon gefunden, während die "Autobiografie" das Entwickeln des Menschen beschreibt. In der deutshcen Sprache werden Memoiren als Erinnerungen bezeichnet.
Quelle: Wikipedia

Metapher / metaphorisch: Die Metapher ist ein rhetorisches Stilmittel. Anstatt etwas wörtlich auszudrücken, schreibt man es im übertragenden Sinne, also in einer Metapher. Zwischen der wörtlich gemeinten und der übertragenden Sache muss es aber eine Ähnlichkeit geben.
Beispiel: "Wenn der Chef aus dem Haus ist und alle anderen Mist bauen, schreibt man es folgendermaßen als Metapher: "Sobald die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch". (Die Katze ist der Maus überlegen. Daher ist sie der Chef und die Mäuse sind die Angestellten). (Zitat von unten genannten Quellen)
Quelle: Wikipedia, gutefrage

Metonymie: Sie wird als Untergruppe der Metapher (siehe oben) bezeichnet und ist eine rhetorische Stilfigur. Wenn man sie aus dem Griechischen übersetzt, bedeutet Metonymie "Namensvertauschung". Es gibt eine Beziehung zwischen dem wörtlich gemeintem Gegenstand und dem im übertragenden Sinne gemeintem Gegenstand.
Beispiel: "Wir gehen ein Bier trinken." (Damit ist der Besuch in einer Kneipe gemeint, in der noch andere Sachen getrunken werden können).
Quelle: gutefrage

Monographie: Das Wort wird aus den beiden griechischen Wörtern "mono", also alleine, und "graphie" schreiben, zusammengesetzt. Die Monographie ist also eine Schrift, die sich einem Thema widmet, dass ausführlich behandelt und auch aus der "Berücksichtigung neuer Forschungsergebnisse betrachtet" wird. Monographien zeichnen sich dadurch aus, dass ihr Titel eine Fragestellung beinhaltet.
Quelle: Wissenschaftliches Arbeiten


_N_

Novelle: Eine Novelle ist eine kurze Erzählung. Es wird oft ein Konflikt zwischen Chaos und Ordnung geschildert. Es heißt, dass sie sehr strukturiert sind. Oft haben die Protagonisten der Novelle, ein Problem auf andere Menschen zuzugehen, sind also Außenseiter bzw. haben ein Kommunikationsproblem.
Einer, der Unterschiede zur Kurzgeschichte ist der, dass zentrale Konflikte ausformuliert werden. (Klar auf dem Tisch liegen und man nicht interpretieren muss).
Quelle: Wikipedia


_O_

Ornament (Schmuckelement): Das Wort kommt aus dem lateinischen und bedeutet "schmücken, zieren". Es ist ein sich wiederholendes Muster. Fälschlicherweise wird das Ornament mit dem Begriff Dekoration gleichgesetzt. Allerdings ist es eine Untergruppe der Dekoration.
Quelle: Wikipedia

objektiv: Hier wird ein Sachverhalt, ohne subjektive, also eigene, Meinung dargestellt. Es geht hier darum, die Informationen neutral zu vermitteln. Bei objektiv verfassten Texten handelt es sich um Sachtexte (Sachbücher), oder Pressemitteilungen.
Quelle: helpster


_P_

Parabel: Sie ist eine lehrhafte Erzählung und kommt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet so viel, wie "Bedeutung". In der Parable wird eine Wahrheit meist mithilfe eines sprachlichen Bildes, einer ausgedachten Geschichte, dargestellt. Da in der Parabel durch die Blume gesprochen wird, hat der Leser das Gefühl einem Geheimnis auf der Spur zu sein.
Quelle: Bücher-Wiki

Poetik: meint "die Lehre und Wissenschaft von der Dichtkunst" Autoren müssen wissen, mit welchen Stilmitteln sie ihren Text bestücken bzw. mit welchen Handgriffen, sie was erreichen. Im 18. Jahrhundert diente die Poetik als Leitfaden für gute literarische Texte. Heute richtet die Poetik "ihren Fokus auf die Beobachtung und Untersuchung des Einzelwerkes"
Quelle: Bücher-Wiki

Prosa: Folgende Textarten fallen unter den Begriff Prosa: :
- Romane
- Novellen
- Erzählungen
- Kurzgeschichten
- Essays
- Feuilletons,
- Memoirenliteratur
- Biografien
- Briefe
und Sachtexte aller Art

Prosatexte sollen Gedachtes, Empfundenes, Beobachtendes mitteilen. Außerdem sollen Prosatexte bewerten, analysieren, mehr oder weniger interpretieren und kommentieren. (Die genannten Dinge ergeben sich beim kreativen Schreiben meist von selbst. Du musst also gar nicht haargenau darauf achten, dass deine Texte all diese Merkmale enthalten). Die Prosatexte sind als zusammenhängender Text (also nicht als Versform) geschrieben.
Quelle: Wikipedia

Protagonist: Wörtlich übersetzt bedeutet Protagonist "Haupt-" oder "Ersthandelnder". In der griechischen Tragödie ist der Protagonist derjenige, der als erstes handelt, oder eine Haupthandlung ausführt.
Heutzutage ist der Protagonist die Hauptperson eines Buches. Er ist der Held einer Geschichte und kennzeichnet sich oft dadurch aus, dass er innerhalb der Geschichte eine "Wandlung" erfährt.
Quelle: Wikipedia


_Q_



_R_

Romantasy: Dies ist eine neue Literaturgattung. Sie beschreibt eine Fantasygeschichte in der eine Liebesgeschichte die Haupthandlung darstellt. Zu Romantasy zählt beispielsweise die "Twilight" Saga.
Quelle: Eigenes Wissen


_S_

Sachtext: Ein Sachtext soll über Inhalte informieren. Hier ist nicht, wie in anderen Textgattungen, die subjektive Meinung des Autors gefragt.
Quelle: Wikipedia

Schelmenroman: Der Roman ist eine andere Form des Abenteuerromans. Der Roman ist meist in Form eine fiktiven Autobiografie ausgearbeitet. Merkmal des Schelmenromanes ist, dass der Held „spitzbübisch“ ist. Die Abenteuer, die der Held erlebt, haben meist satirische, oder sozialkritische Züge. Die Aufgabe des Protagonisten ist es, sich mit List und Lügen durch das Leben zu schlagen.
Quelle: Bücher-Wiki

Sciene-Fiction: Sciene-Fiction ist eine Film- und Literaturgattung. Es geht darum, Zukunftsvisionen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft und den Menschen, zu beschreiben. Hier tritt eine Überschneidung zwischen Uto- und Dystopie auf.
Quelle: Wikipedia

Sick-Lit: Bei Sick-Lit handelt es sich um ein Untergenre der Jugendliteratur. Hier wird die Geschichte von einem Protagonisten erzählt, der an einer tödlichen Krankheit leidet. Meist geht es auch um die Frage, wie die Angehörigen damit umgehen. 

Quelle: FAZ 

Storytelling: Die Geschichten sollen möglich authentisch erzählt werden. In Bezug auf Autorenmarketing meint das oft, "die Geschichte hinter der Geschichte" zu erzählen. WIe ist der Roman entstanden? Was hat den Autor inspiriert
Quellen: Nibis Ni, eigenes Wissen

subjektiv: Wenn von "subjektiv" geredet wird, geht es darum, dass die eigene Meinung von eigenen Erfahrungen, Gefühlen oder Ansichten beeinflusst wird. Texte, die von einer "subjektiven Wahrnehmung", berichten, enthalten also die eigene Meinung des Autors.
Quelle: helpster

SuB: ist das Fachwort in der Bloggerwelt für den Stapel ungelesener Bücher. Bei einigen Bloggern sammeln sich 50-100 ungelesene Exemplare an. 



_T_

Thriller: Dieses Genre überschneidet sich unter anderem auch mit dem Genre: Abenteuerroman. Eine Charaktereigenschaft des Thrillers ist, dass die Spannung über die ganze Geschichte hinweg erhalten bleibt und nicht nach wenigen Seiten aufgelöst wird.
Quelle: Babylon Wörterbuch

Tragödie: Die Tragödie gehört wie die Komödie zur Gattung des Dramas. Kennzeichen der Tragödie ist ein Konflikt, der meist zum Tod des Protagonisten führt, weil er versucht sein Schicksal zu verhindern.
Quelle: Eigenes Wissen


_U_

Utopie: Das Wort wird aus den griechischen Wörtern "ou", nicht und "topos", Ort zusammengesetzt. In dieser Gattung geht es ebenfalls um eine fiktive Gesellschaftsordnung die nicht an geschichtliche Hintergründe anknüpft. Es geht hier darum auf Missstände innerhalb der Gesellschaft aufmerksam zu machen und ihr mithilfe der Geschichte einen "Spiegel vorzusetzen." Allerdings gibt es auch Zukunftsvorstellungen, die nicht mehr realisierbar sind. Der Unterschied zwischen Dysto- und Utopie ist, dass die Dystopie von einer fiktiven Gesellschaft erzählt, die sich zum Schlechten entwickelt, während die Utopie von einer schönen Zukunftsvision erzählt, um der Gesellschaft so zu zeigen, was in der Gegenwart noch fehlt.
Quelle: Wikipedia, yahoo


_V_



_W_

WuLi: Eine Abkürzung für das Wort Wunschliste. Diese Abkürzung gehört ebenfalls zur Bloggerfachsprache. 

Quelle: eigenes Wissen 


_X_



_Y_

Young Adult: ist dasselbe, wie Jugendliteratur. Siehe oben unter "J". 

Quelle: Wikipedia


_Z_

Zeitroman: Kennzeichen des Genres ist es Vorstellungen der Gesellschaft, "geistige Strömungen und Tendezen in der Gesellschaft*", zu erfassen und realistisch umzusetzen. Der Zeitroman ist dem Genre des Gesellschaftsromans verwandt. Man kann beide Gattungen also nicht klar voneinander unterscheiden. Ein wichtiges Merkmal ist, dass der Autor des Zeitromans "geistige Strömungen und Tendenzen" wahrnimmt und diese mit sozialkritischen und utopischen Absichten verknüpft.
*Geistige Strömungen und Tendenzen sind verschiedene Ideen der Gesellschaft, die sich in verschiedenen Wissenschaften, z.B. der Literatur, der Philosophie, der Pädagogik wiederspiegeln.
Quelle: Bücher-Wiki



Kommentare:

  1. Ein Literaturlexikon ist eine wirklich sehr gute Idee. Vor allem scheint da sehr viel Mühe drinzustecken. :) Weiter so! :)

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    1. Hey,
      oh ja das Erstellen war schon mit etwas Arbeit verbunden. Aber ich hab das Gefühl, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat. Ich hab selbst schon ein paar Mal darin nachgeschlagen :-).
      Die Idee entstand, als ich wieder einmal eine Literatursendung in 3sat geschaut habe und die Kritiker mit einer eigenen Fachsprache argumentiert haben :-). Da wollte ich auch mitreden können.
      Wenn du selbst irgendwelche Begriffe hast, deren Bedeutung du gerne kennen würdest bzw. die deiner Meinung nach ins Lexikon passen, kannst du sie mir gerne schicken.
      viele Grüße
      Emma

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  2. Hallo Emma,
    danke für das Literaturlexikon. Das ist ja wirklich informativ und ich kannte da einiges noch nicht davon.
    Jetzt ist ja der letzte Tag von der Aktion von Anka gekommen und hier möchte ich Dir gerne ein paar Abschiedsgrjüße da lassen.
    Schön war es, Dich kennen gelernt zu haben bei dieser Aktion
    liebe Grüße
    Anja vom kleinen Bücherzimmer

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    1. Hallo Anja,
      es freut mich, dass es dir bei mir gefallen hat und das du dich hier durch das Lexikon gelesen hast :-). Lustigerweise hat uns meine Deutschlehrerin mal nach einem Begriff aus dem Lexikon gefragt. Ich saß dann da und dachte mir: "Super, ich weiß, wo ich nachschlagen kann." :-).

      Ich hoffe, du schaust ab und an vorbei :-).
      viele Grüße
      Emma

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