Montag, 13. Juni 2022

Es wurden zwei Bücher geboren!

 

Schreibmaschine. Ein eingespanntes Blatt auf dem "Ge(h)schrieben" steht.
Bild von A. Mack

Hallo Buchlinge, 

wenn ihr meinen Thread zum Halloweenbuch bei Twitter verfolgt, habt ihr es wahrscheinlich schon gelesen: Es gibt gute Nachrichten. Ich habe zwei Rohfassungen beendet. Bevor ich euch erzähle, wie es dazu kam und warum es sich nicht wie ein Ende anfühlt, gibt es natürlich noch ein letztes Mal die Statistik. In den nächsten Posts wird der Statistik-Abschnitt vermutlich etwas umgestaltet, oder entfallen, weil die Schreibphasen etwas kleiner ausfallen werden. 
Kommen wir nun aber zu den vorläufigen Ergebnissen: 



Die Statistik 
Halloweenbuch: Das Buch, das zuerst als Einzelband geplant war. 
Dokument angelegt am: 05.05.21 
Zuletzt aktualisiert am: 05.06.22 
Geschriebene Wörter im Mai: 6.325 Wörter 
Geschriebene Wörter im Juni: 7.578 Wörter. 
Gesamte Wortanzahl im Manuskript: 62.050 Wörter
Monatsziel: 2.790 Wörter. 
Aktuelle Seitenzahl: 294 Seiten. 
Geschriebene Zeit im Mai: 8 h 38 Minuten. 
Geschriebene Zeit im Juni: 4 h 52 Minuten. 
Geschriebene Zeit 2022 gesamt: 1 Tage 18 Stunden 19 Minuten 

Band 1: Das eigentlich nur als Nebenprojekt geplant war und jetzt zu Band 1 aufgestiegen ist. 
Dokument angelegt am: 20.10.21 
Zuletzt aktualisiert am: 21.05.22. 
Geschriebene Wörter im Mai: 15.484 Wörter. 
Gesamte Wortanzahl im Manuskript: 41.646 Wörter
Monatsziel: 737 Wörter. 
Aktuelle Seitenzahl: 192 Seiten 
Geschriebene Zeit im Mai: 11 Stunden 17 Minuten. 
Geschriebene Zeit 2022 insgesamt: 1 Tag 5 Stunden 38 Minuten.  

Natürlich hinkt die Statistik etwas, da ich beide Projekte schon im vergangenen Jahr begonnen habe und somit auch mit einer bestimmten Seitenanzahl und jeweiligen Wortzielen in das nicht mehr ganz so neue Jahr gestartet bin. Wenn euch Zahlen und Fakten interessieren, könnt ihr hier im Archiv stöbern. 
Auch was die Zeit betrifft, an der ich geschrieben habe, ist die Statistik vermutlich etwas verfälscht. Schließlich habe ich nicht jeden Tag an beiden Projekten gearbeitet und in manchen Monaten nur ca. acht Stunden mit den Projekten verbracht. (Gerade war ich sehr erstaunt, dass ich gefühlt viel mehr Hörbuch höre, als schreibe. Das sollte ich wirklich mal überdenken). 

Warum es sich nicht wie ein Ende anfühlt 
Ihr habt es wahrscheinlich bemerkt: Im Juni habe ich nicht mehr am ersten Band geschrieben. Das liegt daran, dass ich das Projekt im Mai bereits beendet habe. Hier fühlte es sich noch etwas mehr an, wie das Ende. Ich hatte dasselbe Gefühl wie bei der Rohfassung von Rentierfieber und ich glaube, das ist ein gutes Zeichen. 
Ich startete also in den Juni und wusste, dass ich nicht mehr vor dem Halloweenbuch davon laufen konnte. Umso überraschter war ich, dass ich hier auch recht schnell ins Ziel gestolpert bin. Und stolpern ist auch wirklich der richtige Ausdruck. 

Es gab noch nie Projekte von mir, zu denen das Wort Rohfassung so gut gepasst hat, wie zu der Halloween Dilogie. Es gibt viele Szenen und Ideen, die mir in beiden Projekten sehr gut gefallen. Ich hoffe sehr, dass sie die Überarbeitung überstehen und in den Büchern bleiben. Aber es gibt auch noch sehr viele Lückenfüller und Wiederholungen. 
Lückenfüller sind die Szenen, in denen weder ich noch die Figuren eine Ahnung haben, was passieren wird, oder was sie tun sollen. Diese Szenen gibt es in beiden Projekten - im Band 2 noch etwas mehr als im ersten Band - sehr oft. Aktuell habe ich keine Ahnung, welche Szenen ich stattdessen schreiben werde: Aber ich weiß, dass viele dieser "Was sollen wir tun?"-Szenen rausfliegen werden. 
Wiederholungen sind für mich die Momente, in denen Figuren ähnlich handeln, oder ähnliche Dinge passieren. Hier werde ich wahrscheinlich viel kürzen oder neue Szenen schreiben dürfen. 

Deswegen fällt es mir schwer, von einem Ende zu sprechen und mich dem "Wow ich habe zwei Bücher beendet"-Gefühl hinzugeben, weil noch jede Menge Arbeit vor mir liegt. Wenn ich mir aber mein Gesamtziel anschaue, nämlich in diesem Jahr eine Rohfassung zu beenden, liege ich sehr gut im Zeitplan. Ich habe nämlich nicht nur ein Buch beendet, sondern noch ein zweites Buch geschrieben. Die Statistik zeigt es: Das Nebenprojekt ist deutlich umfangreicher geworden, als erwartet. Letzten Monat war ich mir noch unsicher, ob es wirklich ein erster Band werden wird. Inzwischen bin ich mir da sehr sicher. 

Meine Pläne für die zweite Jahreshälfte 
Nun mache ich das, was viele Autor*innen vor der Schreibphase tun: Ich beginne mit der Planung. In den letzten Tagen habe ich mein Planungsdokument ergänzt und die Infos eingefügt, die ich durch das Schreiben gewonnen habe. Ich weiß jetzt, wie die Heimat der Halloweenwesen aussieht und vor allem, wie sie heißt. Was aber noch nicht steht, sind die Hauptfiguren. Eine Figur kenne ich sehr gut und ich weiß, dank meinen Testleserinnen auch, dass sie so wirkt, wie sie sein soll. Die anderen Figuren sind aber noch nicht gut genug herausgearbeitet. Außerdem fehlt die Verbindung zwischen der einzelnen guten Szenen, die mir gefallen. (Das klingt nach viel Chaos, oder?). 

Zurück zur Überschrift: Meine Pläne? Ich glaube, ich habe keine. Ich werde beide Projekte überarbeiten. Erstmal gehe ich an den zweiten Band der Halloween-Dilogie, in der Hoffnung, dass sich viele Fragen klären, sobald ich weiß, welche Eigenschaften die restlichen Hauptfiguren haben und vor allem, wie viel Raum eine Figur einnehmen darf, die mir sehr am Herzen liegt. (Habe ich euch schon erzählt, dass es ein Wiedersehen mit einer, vielleicht sogar zwei, Figuren gibt, die ihr bereits kennt?). 

Was ein maximales Seiten- oder Wortziel betrifft, schränke ich mich bei der Überarbeitung erstmal nicht ein. Mein Ziel ist es erstmal, eine Geschichte zu erzählen, doe in mir ist. Sobald ich das Puzzle zusammengesetzt habe, kann ich immer noch überlegen, an welchen Stellen ich kürze. Ich hoffe natürlich, dass beide Bände zum Schluss in etwa gleich lang sind. Aber auch hier meinte eine Testleserin, dass ich mir da keinen Stress machen soll. Recht hat sie. 

Ge(h)schrieben Beiträge der nächsten Monate
Was ich aber auf jeden Fall weiß ist, dass Ge(h(schrieben weitergehen wird. Ich werde euch mit in meine Überarbeitung nehmen. Je nachdem gibt es vielleicht auch ein paar Textauszüge. Das werde ich aber vermutlich davon abhängig machen, wie sich die Handlung entwickelt. 
Auf jeden Fall möchte ich euch wieder an den Schritten zur Buchproduktion teilhaben lassen. Ähnlich wie bei Rentierfieber wird es eine Buchkalkulation geben. Ich werde wahrscheinlich auch von meiner Arbeit mit den Testleserinnen erzählen. Wie immer gilt: Wenn ihr Fragen habt, schickt sie mir gern an EmmaZecka(at)gmx.de und ich nehme sie in eine der nächsten Beiträge auf. 

In diesem Sinne... 
findet der Beitrag nun ein Ende. Bis spätestens im Juli! 

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Den Textbaustein habe ich von Pergamentfalter übernommen.