Freitag, 6. August 2021

Halloweenbuch und Selfpublishing Buchpreis

Schreibmaschine.
Ein eingespanntes Blatt auf
dem "Ge(h)schrieben" steht.
Bild von A. Mack

Hallo Buchlinge, 

heute wird es eine kürzere Ausgabe von Ge(h)schrieben geben. Dennoch möchte ich es mir nicht nehmen lassen, euch von dem aktuellen Stand meines Schreibprojektes zu erzählen. Oder auch der Unordnung in meinem Kopf. 
Nicht zu vergessen habe ich heute Abend außerdem einen Livestream-Tipp für euch. 

Es wird: Das Halloweenbuch 
Im vorletzten Ge(h)schrieben-Beitrag hatte ich euch erzählt, dass ich mir nicht sicher bin, welches Schreibprojekt ich gerne weiter verfolgen möchte. Die Überschrift zu diesem Abschnitt verrät, dass ich meine selbstgestellte Hausaufgabe erfüllt habe. Meine Entscheidung ist gefallen: Ich werde das Halloweenprojekt weiter verfolgen. Gleichzeitig habe ich auch meine bisherige Recherche zum Projekt abgeschlossen. Ich kann mich jetzt also voll in den Schreibprozess stürzen. Eigentlich. Es gibt ein paar Gedanken zum Projekt, von denen ich euch nun erzählen werde. 

Wie viel Halloween darf es sein? 
Halloween wird mit einem gruseligen Setting assoziiert. Halloweenfans erwarten bzw. suchen den Grusel. Ich kann also damit rechnen, dass es auch den Leser:innen von Halloweenbüchern so gehen wird. Bisher erinnert meine Handlung aber eher an ein Kinderbuch-Setting. Mir stellen sich also die Fragen: Wie gruselig darf mein Roman sein? Könnte ich auch für ältere Kinder oder Jugendliche schreiben? Wenn ja, wie verpacke ich den Grusel dort? 

Das klingt jetzt vor allem nach technischen Fragen. Ich glaube, wenn ich versuche, vor dem Schreiben Antworten auf all die Fragen zu finden, werde ich blockieren und das Projekt nie beenden. Deswegen ist mein aktueller Plan die Fragen im Hinterkopf zu behalten, aber einfach drauf los zu schreiben und die Geschichte, die Welt, in der die Handlung spielt und natürlich die neuen Figuren zu entdecken. 

Die Planung 
Mein Vorteil bei Rentierfieber war, dass ich den Roman in der Zeit beendet habe, als ich auf Jobsuche war. Inzwischen arbeite ich halbtags und habe aufgrund eines längeren Arbeitsweges nicht die Zeit, jeden Tag zu schreiben. Ein Halloweenbuch sollte aber so erscheinen, dass genug Zeit bleibt, es vor Halloween zu kaufen, oder vielleicht an Halloween zu beenden. 
Aktuell liebäugle ich mit dem September als groben Erscheinungstermin. Allerdings will ich mir auch keinen Stress machen. Deswegen weiß ich nicht, ob ihr den Roman im nächsten Jahr wirklich schon zu lesen bekommt. Natürlich ist es schade, weil seit der Veröffentlichung von Rentierfieber immer mehr Zeit vergeht. Dennoch ist es mir wichtig, keine halben unfertigen Sachen abzuliefern, nur damit es schnell wieder eine neue Veröffentlichung von mir geben wird. 
Vielleicht habe ich auch die Zeit gebraucht, um mir darüber klarzuwerden. 

Was ich euch bisher über das Projekt erzählen kann 
Obwohl ich noch nicht in der Schreibroutine angekommen bin und es schaffe, täglich am Projekt zu schreiben, macht mir die Arbeit am Projekt bisher sehr viel Spaß. Wir lernen eine neue Welt kennen, über die ich im Vergleich zu Christstollen mehr weiß. Mir ist es wichtig, dass wir mehr Zeit in der Halloweenstadt (ja, das ist mein Arbeitstitel) verbringen und somit auch etwas über die Welt erfahren, in der unsere Hauptfiguren leben. 
Außerdem bin ich mir sehr sicher, dass wir eine alte Bekannte wiedertreffen werden. Darauf freue ich mich ganz besonders, weil ich diese Figur sehr mag. 
Was die Handlung betrifft: Es wird eine kleine Gruppe an Figuren geben, die in wichtiger Mission unterwegs sind. Ob sie es schaffen, ihre Aufgabe zu erfüllen? Wir werden sehen. 
Ich glaube, dass ich viel von der Handlung schon in mir habe. Es braucht nur noch die richtigen Worte, um die Geschichte auf Papier zu bringen. Beim Thriller hat sich das Ganze anders angefühlt. Dort war mein Wunsch vor allem, etwas Größeres mit einer großen Botschaft zu schreiben. 
Beim Halloweenbuch möchte ich auch ein paar wichtige Themen ansprechen. Allerdings steht bei mir vor allem die Freude am Projekt und am Entdecken einer neuen Welt im Vordergrund. 

Und Rentierfieber? 
Ja, es mag eine faule Ausrede sein. Aber in diesem Jahr plane ich ein paar letzte, kleine Marketing-Aktionen für Rentierfieber, die eben Zeit brauchen. Deswegen fällt es mir noch schwer, den Spagat zwischen dem Halloweenbuch und Rentierfieber zu schaffen. Aktuell habe ich die Hoffnung, dass ich voll ins Halloweenbuch einsteigen kann, wenn Rentierfieber abgehakt und zu den Akten gelegt werden kann. 

Im August habe ich knapp über hundert Buchhandlungen angeschrieben und eine kleine Anzahl an Bloggerinnen zwecks Rezensionsexemplare kontaktiert. Bevor ich die Mails verschicken konnte, musste ich Adressen recherchieren, auf Kanälen stöbern und herausfinden, ob mein Debüt zu den Kanälen passen könnte. 

Da ich aktuell noch nicht absehen kann, ob meine Mails an die Buchhandlungen erfolgreich waren, möchte ich euch noch nicht mehr davon erzählen. Falls für mich aber erkennbar ist, dass mein Debüt von Buchhandlungen bestellt wurden, halte ich mein Versprechen und mache einen separaten Beitrag zu dem Thema. 

Im September und im Oktober werde ich Redaktionen kontaktieren. Das sind vor allem Zeitungen, aber vereinzelt auch Radiosender. Mein Ziel ist es, Rentierfieber kurz vorzustellen und um eine Vorstellung des Buches oder einen Beitrag über mich als Autorin zu bitten. Bisher habe ich schon gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Zeitungen gesammelt. Außerdem höre ich immer wieder, dass Redaktionen gern über regionale Autor:innen berichten. Da ich im vergangenen Jahr sehr spät dran war, was die Kontaktaufnahme zu Zeitungen betraf, will ich mir dieses Jahr mehr Zeit einplanen. 
Ihr lest: Es liegt also noch etwas Arbeit vor mir, auf die ich mich aber sehr freue. 

Der Selfpublishing Preis
Der Selfpublisher:innenverband hat den Selfpublishing Preis ins Leben gerufen. In den drei Kategorien Belletristik, Kinder- und Jugendbuch und Sachbuch werden jährlich Selfpublisher:innen ausgezeichnet. Natürlich erwarten die Gewinner:innen tolle Preise, wie z.B. eine Hörbuchproduktion des Titels oder eine E-Mail Marketingaktion. In diesem Jahr gibt es außerdem eine Sonderkategorie in der lyrikschreibende Autor:innen berücksichtigt werden. 
Die Gewinner:innen bekommen außerdem ein Preisgeld. 

Heute um 19:00 Uhr wird die Longlist des Selfpublishing Preises bekannt gegeben. Pro Kategorie schaffen es 10 Titel auf die Longlist. Dreimal dürft ihr raten, wer sich in diesem Jahr beworben hat? Richtig. Ich! Allerdings habe ich erfahren, dass es insgesamt 1.138 Einsendungen gab. Verglichen mit dem Vorjahr ist die Zahl der Bewerber:innen zurückgegangen. Dennoch bin ich realistisch. Rentierfieber ist mein Debüt. Ich habe keine Ahnung, wie viele erfahrene Selfpublisher:innen sich beworben haben. 
Mein Wunsch wäre es aber trotzdem einen Platz auf der Longlist zu bekommen. Damit wäre ich schon völlig zufrieden. Da das eBook zu Rentierfieber bei tolino media erschienen ist, hatte ich das Glück bereits kostenlos im E-Mail Marketing platziert worden zu sein. Außerdem unterstützen mich zwei liebe Menschen gerade bei der Hörbuchproduktion von Rentierfieber. Ihr lest: Zwei der Preise konnte ich mir dank toller Unterstützung bereits so gut wie erfüllen. 

Ein Platz auf der Longlist bringt aber viel Aufmerksamkeit und Reichweite mit sich. Der Selfpublisher:innenverband verschickt Broschüren an Buchhandlungen und informiert sie über Long- und Shortlisttitel des Selfpublishing Buchpreises. Da es sehr schwierig ist, Kontakt zu Buchhandlungen zu knüpfen, wäre eine Erwähnung in einer Broschüre natürlich sehr genial. 

Longlist Bekanntgabe heute Abend 19 Uhr auf YouTube 
Wie ihr vielleicht wisst, liebe ich Livestreams. Deswegen freue ich mich sehr, dass die Longlist-Kandidat:innen heute in einem Livestream auf dem YouTube Kanal des Selfpublisher:innenverbandes bekannt gegeben werden. 
Der Livestream ist nicht vorgeplant. Ich gehe davon aus, dass der Livestream um kurz vor 19:00 Uhr auf dem YouTube Kanal online gehen wird. 
Lesen wir uns im Chat? 


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