Mittwoch, 7. August 2019

Ge(h)schrieben Folge 2: Das CampNaNoWriMo und ich



Schreibmaschine.
Ein eingespanntes Blatt auf
dem "Ge(h)schrieben" steht.
Bild von A. Mack
Hallo Buchlinge, 

an dieser Stelle präsentiere ich euch also die zweite Folge von Ge(h)schrieben. In diesem Beitrag erzähle ich euch, worum es in dem Format geht. Der Juli stand für viele Autor*innen im Zeichen des Camp NaNoWriMos. Hier erzähle ich, was es mit der Aktion auf sich hat. An dieser Stelle nur so viel: Das Camp NaNoWriMo ist die kleinere Ausgabe des NaNoWriMos, der im November stattfindet. In der großen Ausgabe sollen innerhalb eines Monats 50.000 Wörter im aktuellen Schreibprojekt geschrieben werden. In der kleineren Ausgabe setzen sich die Teilnehmer*innen die Ziele selbst. Und heute werde ich auf das Camp NaNoWriMo zurückblicken und euch berichten, wie es bei mir lief und ob ich meine selbst gesetzten Ziele erreicht habe. 


Ge(h)schrieben im Juli - Die Statistik 
Natürlich darf auch an dieser Stelle mein Statistik Teil nicht fehlen. 

Stand: 31.07.19 
Geschriebene Zeit: 13 Stunden und 49 Minuten. 
Geschriebene Wörter: 15.075 Wörter. 

Ja, Buchlinge, im Juli hab ich trotz großer Motivation weniger geschrieben, als im Juni. Das lag aber nicht daran, dass ich das Schreiben aufgeschoben habe. Leider bin ich Anfang Juli krank geworden und war einfach zu müde, um zu schreiben. Obwohl mir das Schreiben wichtig ist, muss ich in der Kopfschmerzfreien Zeit an Projekten arbeiten, die dringender beendet werden müssen, wie beispielsweise die Bachelorarbeit. 
Aber ich bin mit meinem Ergebnis des Camp NaNoWriMos doch recht zufrieden... 


Das CampNaNoWriMo und ich 
Für mich ging es beim Camp NaNoWriMo hauptsächlich darum, herauszufinden, wie ich das regelmäßige Schreiben in meinen Alltag integrieren kann. Ja, ich weiß, eigentlich ist das eine Grundlage, die jede*r Autor*in drauf haben sollte, wenn überlegt wird, das Schreiben hauptberuflich zu betreiben. Meist schaffe ich es das tägliche Schreiben für ein paar Wochen durchzuhalten, bis dann wieder irgendetwas dazwischen kommt und ich buchstäblich aus dem Tritt komme. Deswegen wollte ich das Camp NaNoWriMo als Anstoß nutzen, wieder regelmäßig zu schreiben. 
Lange Rede kurzer Sinn: Hat es denn funktioniert? 

Ja! Und damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Da wir im Juli für eine Woche Besuch bekommen haben und ich auch an den Wochenenden recht viel unterwegs war, habe ich hier und da immer die obligatorische halbe Stunde Leerlauf genutzt und mich wieder an den Adventskalender gesetzt und einfach drauf los geschrieben. (Und ja, tatsächlich konnte ich das meiste davon im Nachhinein auch noch verwenden :-) ). 

Der Camp Charakter? 
Der zog an mir tatsächlich etwas vorbei. Ich habe zwar versucht bei Twitter jeden Tag über mein aktuelles Fazit zu berichten, musste aber feststellen, dass die Tweets unter dem Hashtag CampNaNoWriMo2019 oder CampNaNoWriMo hauptsächlich auf englisch waren, was mich etwas erstaunte, da sich in meiner Timeline bei Twitter viele Autor*innen befinden, von denen ich dachte, dass sie sich sicher über die Challenge austauschen würden. Aber ich vermute einfach ganz stark, dass die meisten von ihnen das Camp NaNoWriMo zum schreiben und nicht zum twittern genutzt haben. 

Meine gesetzten Ziele im Camp NaNoWriMo 
Ich hatte mir nur wenige Ziele gesetzt. Zum einen wollte ich mit dem Adventskalender soweit wie möglich kommen, weil ich immer noch davon träume, ihn offiziell als Buch zu veröffentlichen. Insgeheim hoffte ich, den Kalender im Juli vielleicht sogar beenden zu können. Das ist mir nämlich mit dem Adventskalender im letzten Jahr gelungen.

Allerdings fehlten mir in diesem Jahr dafür wichtige Voraussetzungen: Zum einen war ich eben krank und zum anderen konnte ich das Ende der Geschichte noch nicht sehen und wusste nicht, wie die Handlung zu einem guten Ende kommen sollte. Ende Juli hat sich das dann geändert. Eine Idee schaute vorbei und machte es sich bei mir gemütlich. Jetzt habe ich das Gefühl nicht mehr vor mich hin zu schreiben, sondern auf ein Ziel hinzuarbeiten. 

Mein Ziel, mit dem Adventskalender so gut wie möglich voranzukommen, hat also funktioniert: Ich weiß jetzt nicht nur, wie die Geschichte ausgeht, sondern habe im Juli auch das siebzehnte Kapitel beendet. 


Und Du? 
Hast Du ebenfalls beim Camp NaNoWriMo mitgemacht? 
Was waren Deine Ziele? 
Konntest Du sie erreichen? 

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Den Textbaustein habe ich von Pergamentfalter übernommen.