Sonntag, 30. Juni 2019

Ge(h)plaudert: Hörmonat Juni 2019

Hallo Buchlinge, 

wie via Twitter bereits versprochen, werde ich euch nun schon mal von den Geschichten erzählen, die ich im Juni beendet habe. Ich wünsche euch viel Spaß beim hören. 

Mittwoch, 26. Juni 2019

Was macht ein gutes Hörbuch aus?



Gesicht einer Frau, die ihr Kinn
in die Hand gestützt hat. Vor ihr 
eine Gedankenblase 
in der "Ge(h)dacht" steht
Foto: A. Mack

Hallo Buchlinge,

wieder einmal hat mich der Freiburger Bücherstammtisch zu einer kleinen Reihe rund um das Thema Hörbuch inspiriert. Im Juni war nämlich genau dieses Thema eines unserer Programmpunkte. Und wer meinem Blog schon eine Weile folgt, weiß, dass ich einiges zum Thema Hörbuch zu erzählen habe. 
Beginnen wir also diesen, längst überfälligen, Themenschwerpunkt mit den Fragen: Was macht für mich ein gutes Hörbuch aus? Welche Aspekte entscheiden darüber, ob ein Hörbuch bei mir einziehen darf? 

Montag, 24. Juni 2019

Frantumaglia



Bild von der Hörverlag
Steckbrief 
Name: Frantumaglia 
Autor*in: Elena Ferrante 
Verlag: der Hörverlag 
Geeignet für: Fans von Elena Ferrante, oder Leute, die wissen wollen, was die Autorin über ihre Werke denkt 
Gelesen oder gehört: gehört als ungekürztes Hörbuch (Textauswahl mit Briefen von der Autorin) 
Sprecher*in: Eva Mattes 
Bewertung: 2,5 von 5 Punkten 

Bei meiner Lieblingsbuchhandlung bestellen. 

Mittwoch, 19. Juni 2019

Neue Rubrik Ge(h)schrieben: Mein Autorenleben



Schreibmaschine.
Ein eingespanntes Blatt auf
dem "Ge(h)schrieben" steht.
Bild von A. Mack
Hallo Buchlinge, 

einige von euch werden jetzt wahrscheinlich mit den Augen rollen - aber ich werde es trotzdem tun: Es wird Zet für eine neue Rubrik auf diesem Blog. 
Diesen Beitrag werde ich nun dazu nutzen, euch die neue Rubrik Ge(h)schrieben vorzustellen und zu erklären, warum diese Rubrik hier nicht fehlen darf. 

Montag, 17. Juni 2019

Der Pfau

Bild von Argon Verlag

Steckbrief 
Name: Der Pfau 
Autor*in: Isabel Bogdan 
Verlag: Argon Verlag 
Geeignet für: Menschen, die anspruchsvolle, Geschichten suchen, in denen der Humor vielleicht auch etwas schwarzer wird 
Gelesen oder gehört: gehört als ungekürztes Hörbuch 
Sprecher*in: Christoph Maria Herbst 
Bewertung: 5 von 5 Punkte 

Bei meiner Lieblingsbuchhandlung bestellen. 

Sonntag, 16. Juni 2019

Ge(h)plaudert: Bücherliebe TAG mit emion

Hallo Buchlinge, 

vor einer Weile forderte mich Anka von Ankas Geblubber heraus, die FRagen des Bücherliebe TAGs zu beantworten. 
Im Mai habe ich mir emion geschnappt und wir haben uns über die FRagen unterhalten. Mit welchen Geschichten unsere Liebe zu den Büchern begann, welche Autor*innen wir gerne enma kennenlernen möchten oder von welchen Autor*innen wir lieber keine Geschichte mehr lesen wollen - die Antworten auf diese Fragen erfahrt ihr alle in der Podcast Folge. 
Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören. 

Mittwoch, 12. Juni 2019

Vanitas - Schwarz wie Erde

Bild von Argon Verlag
Steckbrief
Name: Vanitas - Schwarz wie Erde
Autor*in: Ursula Poznanski
Verlag: Argon Verlag
Geeignet für: Poznanski-Fans und Thriller Fans
Gelesen oder gehört: gehört als gekürztes Hörbuch
Sprecher*in: Luise Helm
Bewertung: 5 von 5 Punkten

Bei meiner Lieblingsbuchhandlung bestellen. 

Montag, 10. Juni 2019

Rückwärtswalzer

Bild von Argon Verlag
Steckbrief
Name: Rückwärtswalzer
Autor*in: Vea Kaiser
Verlag: Argon Verlag
Geeignet für: Menschen, die Familienromane und Roadtrips mögen
Gelesen oder gehört: gehört als ungekürztes Hörbuch
Sprecher*in: Cornelius Obonya
Bewertung: 2,5 von 5 Punkten

Bei meiner Lieblingsbuchhandlung bestellen. 

Klappentext

"Im Fiat Panda Richtung BalkanAls Onkel Willi stirbt, stehen der Drittel-Life-Crisis geplagte Lorenz und seine drei Tanten vor einer Herausforderung. Willi wollte immer in seinem Geburtsland Montenegro begraben werden. Doch da für eine regelkonforme Überführung der Leiche das Geld fehlt, begibt man sich kurzerhand auf eine illegale Fahrt im Fiat Panda von Wien bis auf den Balkan. Auf der Reise finden die abenteuerlichen Geschichten der Familie Prischinger auf kunstvolle Weise zueinander. Mirl, die älteste Schwester, musste nach dem Krieg früh Verantwortung übernehmen und wollte nur weg vom Land. Wetti interessierte sich bereits als Kind mehr für Tiere als für Menschen. Und Hedi zerbrach fast an einem Schicksalsschlag, kurz bevor sie Willi traf. Doch stets waren die drei Schwestern füreinander da." 

Meine Meinung 
Rückwärtswalzer ist wieder einer dieser Titel, die mir auf einer Buchmesse vorgestellt wurden. Und bis das Hörbuch dann bei mir eintrifft, habe ich schon wieder ganz vergessen, um was es in der Geschichte geht. Da ich ein kleiner Klappentext-Muffel bin, habe ich die Geschichte einfach begonnen und wollte mich von Rückwärtswalzer überraschen lassen. Und was soll ich sagen? Die Überraschung ist gelungen.

Inhalt
Nach den ersten 15 Minuten entfuhr mir ein tiefer Seufzer und ich fragte mich kurz, ob ich die Geschichte wirklich hören will. Wir lernen den Schauspieler Lorenz kennen, der sehr mit sich beschäftigt ist. Dann verliert er von heute auf morgen seinen Job, die Freundin und seine Wohnung. Und natürlich gehen diese Verluste nicht spurlos an ihm vorbei. Lorenz befindet sich also in einer waschechten Midlife-Crisis und ich war mir nicht sicher, ob ich genug Nerven hatte, ihn dabei zu begleiten, dort wieder herauszukommen. Doch dann nimmt die Geschichte eine interessante Wendung: Wir lernen nämlich Lorenz Familie, seine drei Tanten kennen, die eine wichtige Rolle in Rückwärtswalzer spielen.

Vea Kaiser baut hier Stück für Stück drei Handlungsstränge ein, die früher oder später zusammenkommen. Diese Handlungsstränge fand ich sehr spannend, weil sie sich mit ähnlichen Themen beschäftigen. Dennoch gab es zwei sehr drastische Brüche in der Handlung. Ich verstand zwar, worauf die Autorin hinaus wollte, allerdings wurden mir die Stränge zum Schluss nicht ausführlich genug aufgeklärt, sondern scheinbar in einem Nebensatz zusammengefasst. Außerdem führte der Bruch in der Handlung für mich dazu, dass ich den Bezug zu wichtigen Charakteren verlor und mir diese fremd blieben.

Während ich anfangs noch davon ausging, dass Lorenz der Protagonist unserer Geschichte ist, konnte ich schnell feststellen, dass er zum Nebencharakter wurde, nachdem wir seine drei Tanten kennenlernten. Vea Kaiser erzählt uns nämlich die Geschichte der Prischinger Schwestern, die in jungen Jahren schon sehr viel wegstecken mussten.
Obwohl wir viel über die Prischinger Schwestern lernten, waren mir die Entwicklungen der Frauen und auch die von Lorenz nicht klar herausgearbeitet. Es war zwar abenteuerlich und teils auch lustig, sie auf der Reise zu begleiten. Ich hätte mir gegen Ende aber etwas mehr Klarheit gewünscht.

Vea Kaisers Schreibstil ist sehr erzählend angelegt. Das heißt, es gibt verschiedene Perspektiven und die Autorin versteht sich darauf, vieles zu erklären, anstatt es uns selbst erleben zu lassen. An sich ist das ein Stilmittel, das ich gelegentlich recht gerne höre. Es gibt aber auch Hörer*innen, die der Schreibstil abschrecken könnte, weil viel vorgekaut wird. 
Mir hingegen haben die Dialoge und die schrägen Situationen gefallen, in die Vea Kaiser ihre Charaktere hineinlaufen lässt. Das war für mich immer ein kleines Überraschungspaket, weil ich nicht wusste, was mich erwartet.
Außerdem - und jetzt komme ich zum wahrscheinlich wichtigsten Stilmittel - glänzt Vea Kaiser hier mit der österreichischen  Atmosphäre, die mich sehr gut unterhalten hat.

Hörbuch Gestaltung
Erst einmal finde ich es schön, dass die Geschichte der Familie Prischinger ungekürzt beim Argon Verlag erschienen ist. Ich hätte nicht gewusst, an welcher Stelle hier gekürzt werden könnte. Natürlich gab es ab und an auch Längen. Diese waren aber wichtig, um die Atmosphäre der Geschichte zu erhalten.
Rückwärtswalzer wird von Cornelius Obonya, einem Österreicher, interpretiert. Und genau diesen österreichischen Dialekt braucht es für die Geschichte. Hier ging es nicht darum, Charakteren außergewöhnliche Stimmen zu verleihen, sondern die österreichische Atmosphäre zu transportieren. Und das ist Cornelius Obonya ziemlich gut gelungen.
Mir persönlich fehlte die Charakter Interpretation etwas, weil ich so Mühe hatte, die Prischinger Schwestern auseinanderzuhalten. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass es hauptsächlich um die Darstellung des österreichischen Dialekts ging. Und aus dieser Perspektive betrachtet, ist die Interpretation gut gelungen.

Gesamteindruck
Rückwärtswalzer ist eine schöne Geschichte für Zwischendurch. Sie bietet interessante Themen und eine spannende, aber auch lustige Handlung. Gerade als es in Richtung Ende ging, konnte ich mich kaum von dem Hörbuch trennen, weil mich natürlich interessierte wie das Abenteuer der Familie Prischinger endet.

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Dieses Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenfrei zur Verfügung gestellt. 

Freitag, 7. Juni 2019

Literaturverfilmungen - ein Koffer voller Titel - Bücherstammtisch im Mai 2019

Bild von A. Mack
Hallo Buchlinge,

bitte entschuldigt, aber ich bin mal wieder etwas hinterher, was die Bücherstammtisch Berichte betreffen. Im Mai haben wir über das Thema Literaturverfilmungen gesprochen und eine neue Bücherstammtisch Lektüre gewählt, die wir bis September lesen wollen. 
Warum mich emion und Isona im Mai ziemlich beeindruckt haben und zu welchen Erkenntnissen wir im Bezug auf Literaturverfilmungen gekommen sind, erfahrt ihr in diesem Artikel. 
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen 

Mittwoch, 5. Juni 2019

Der Insasse

Bild von Argon Verlag

Steckbrief
Name: Der Insasse
Autor*in: Sebastian Fitzek 
Verlag: Argon Verlag / audible
Geeignet für: Fitzek-Fans und Fans von gut durchdachten Psychothrillern 
Gelesen oder gehört: gehört als ungekürztes Hörbuch 
Sprecher*in: Simon Jäger 
Bewertung: 4 von 5 Punkten 

Bei meiner Lieblingsbuchhandlung bestellen. 

Klappentext 
(von Argon Verlag

"Zwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch jetzt schweigt der psychisch kranke Häftling auf Anraten seiner Anwältin. Die Polizei ist sich sicher: Er ist auch der Entführer des 6-jährigen Max, der seit drei Monaten spurlos verschwunden ist. Doch die Ermittler haben keine belastbaren Beweise, nur Indizien. Da macht ein Kommissar dem verzweifelten Vater ein unglaubliches Angebot: Er schleust ihn in den Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie ein, als falscher Patient, mit einer fingierten Krankenakte. Damit er dem Kindermörder so nahe wie möglich kommt und ihn zu einem Geständnis zwingen kann …" 

Meine Meinung 
Buchlinge, ich musste wirklich sehr lange auf dieses Hörbuch warten. Als es dann Anfang Mai endlich bei mir einzog, habe ich es innerhalb von zwei Tagen durchgehört, weil die Geschichte einfach so spannend war und ich sie kaum zur Seite legen konnte. Nun nutze ich die Gelegenheit, um euch von Der Insasse zu erzählen. 

Inhalt 
Die Geschichte hat schon allein vom Plot her für Schlagzeilen und vielleicht auch Spannung gesorgt. Wir lernen Til kennen, der sich als so genannter V-Patient in die forensische Abteilung einer Psychiatrie einschleusen lässt, mit dem Ziel, dem mutmaßlichen Entführer seines Sohnes zu entlocken, ob sein Sohn noch lebt bzw. wo er zu finden ist. Kritische Stimmen gaben vor Erscheinen des Titels zu bedenken, dass man sich ja nicht einfach so in eine Psychiatrie einweisen lassen könne und schon gar nicht in die forensische Abteilung, in der nämlich Straftäter sind, die eine psychische Erkrankung haben.
Zudem rechnete ich auch damit, dass in diesem Psychothriller viele Charaktere mit einer psychischen Erkrankung beschrieben werden und ich hoffte daher wirklich, dass es kein Fettnapf-Thriller wird. 
Allerdings kann ich euch an dieser Stelle beruhigen: Der Grund der Einweisung wird realistisch dargestellt und ergibt, bezogen auf die Geschichte, Sinn. 

Was mir bei Der Insasse aber recht schnell negativ auffiel, war der hohe Anteil an psychischer und körperlicher Gewalt. Natürlich bringt es das Psychothriller-Genre mit sich, mit den Ängsten der Leser*innen zu spielen. Allerdings wurde hier beispielsweise beschrieben, wie Til verprügelt wird. Und zwar nicht so, dass die eigentliche Handlung im eigenen Kopfkino stattfindet.
Psychische Gewalt bzw. Druck wird hier vor allem von einem Arzt ausgeübt. Das fand ich ebenfalls einen gruseligen Nebenhandlungsstrang. Ich fragte mich, warum der Anteil von psychischer und körperlicher Gewalt ausgerechnet in diesem Hörbuch so hoch war. Schließlich kamen die anderen Romane von Sebastian Fitzek - zumindest meiner Meinung nach - sehr gut ohne Szenen mit viel Gewalt aus. Die Gewaltszenen sorgten bei mir eher dafür, dass ich viele Stellen im Hörbuch vorgespult habe, was ich sonst wirklich nicht mache. 

Der Plot an sich - die Gewalt mal ausgeklammert - reichte für mich völlig aus, um einen guten Spannungsbogen aufzubauen. Til ist ein interessanter Charakter, bei dem wir gleich am Anfang von Der Insasse erfahren, dass er wohl häufiger impulsiv handelt. Wir können also erahnen, dass ihm dieses Handeln eines Tages zum Verhängnis werden könnte. 

In bisherigen Romanen von Sebastian Fitzek bekamen die Protagonisten häufig Nebencharaktere an die Seite, die ihnen helfen sollten, die Geschichte aufzulösen. Hier hingegen lernen wir zwar Nebencharaktere kennen, allerdings spielen diese nicht wirklich gemeinsam mit Til in einem Team, sondern legen es entweder darauf an, ihm sein Vorhaben zu erschweren, oder interessieren sich gar nicht groß für ihn. 

Was die Psychothriller von Sebastian Fitzek aus meiner Sicht ausmachen, ist die Verstrickung der Handlungsstränge: Wir lernen zu Beginn der Geschichte einen Protagonisten kennen, der entweder schon mitten im Problem steckt, oder relativ schnell mit dem Problem der Geschichte konfrontiert wird. Wir erleben, wie er versucht Lösungsstrategien zu entwickeln und kommen - egal mit welchem Protagonisten - immer wieder an dem Punkt, in dem die Lage des Protagonisten aussichtslos erscheint und wir uns deswegen fragen, wie er da wohl wieder rauskommen soll. Schließlich sind an diesem Punkt meistens nicht mehr viele Seiten oder - auf das Hörbuch bezogen - Minuten übrig, die unseren Protagonisten aus unserer Sicht retten können. Und dann schafft es der Autor innerhalb einer kurzen Zeit die Handlungsstränge wieder aufzulösen. Und zwar nicht so, dass wir uns verzweifelt fragen, wie das denn jetzt alles zusammengehört, sondern so, dass wir ein großes Ah! in unserem Gehirn aufleuchten sehen und die Geschichte am liebten nochmal hören würden, um die Hinweise früher verstehen zu können.
Genau so ging es mir bei Der Insasse. Während des Hörens war ich wirklich verzweifelt, weil mir bei diesem Thriller Elemente aufgefallen sind, die mich wirklich abschreckten. Und als ich dann von der Auflösung erfahren habe, ergaben ein paar Dinge plötzlich Sinn und ichwar erleichtert, dass ich mich geirrt hatte. 

Was mich an Sebastian Fitzeks Schreibstil diesmal störte, war der hohe Anteil an Gewalt, den es für mich wirklich nicht gebraucht hätte. Beeindruckt bin ich aber wieder davon, dass er es geschafft hat, mich in mehrerer Hinsicht auf eine falsche Fährte zu locken. Wie in den bisherigen Romanen des Autors, gibt es auch hier wieder interessante und teils auch amüsante Dialoge, die mich gut unterhalten haben. 

Kommen wir nun zur Gestaltung des Hörbuches: Inzwischen erscheinen die Titel von Sebastian Fitzek nicht mehr bei Bastei Lübbe Audio, sondern im Argon Verlag, der zur selben Unternehmensgruppe gehört, wie Droemer Knaur. Leider hat audible nach wie vor die Rechte an den ungekürzten Hörbüchern. Gerade bei Titeln von Sebastian Fitzek finde ich es unglaublich wichtig, diese ungekürzt zu hören, weil es Momente braucht, in denen wir gemeinsam mit den Protagonisten für kurze Zeit zur Ruhe kommen und über die Möglichkeiten nachdenken können, die zur Verfügung stehen, um das Problem des Protagonisten zu lösen.

Das Schöne für mich war, dass es ein Wiederhören mit Simon Jäger gibt. Er ist quasi die Hörbuchstimme von Sebastian Fitzek und ich mag die Art, wie er die Hörbücher des Autors interpretiert. Was mir hier das erste Mal aufgefallen ist: Ich fand es beeindruckend zu hören, wie Simon Jäger seine Stimme auf Knopfdruck ändern und z.B. von normal plötzlich nasal klingen kann. 

Gesamteindruck
Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir Der Insasse an sich gut gefallen hat. Zu Beginn war ich aufgrund der Psychiatrie- und der Kindesmissbrauchsthematik wieder sehr abgeschreckt. Jedoch bekommen diese Aspekte, sobald die Geschichte aufgelöst ist, eine neue Wendung. 
Allerdings wäre ich froh, wenn der nächste Thriller des Autors wieder mit etwas weniger Gewalt auskommt. 

Viele Buchblogger*innen sprechen bei kritischen Themen eine Art Triggerwarnung aus. Ich tue mich mit diesem Begriff etwas schwer, weil ich den Eindruck habe, dass er häufig falsch eingesetzt wird. Deswegen will ich an dieser Stelle einfach anmerken, dass ich Der Insasse nur denjenigen empfehlen kann, die psychisch stabil sind und keine Psychiatrieerfahrung haben. 

Montag, 3. Juni 2019

[Buchclub] Literatur von Autorinnen - Die Ergebnisse der Abstimmung

Frau, die uns über 
ein Buch hinweg anschaut. 
Um sieh erum ein Kreis in dem 
Buchclub steht.  
steht. Foto: A. Mack 

Guten Morgen Buchlinge, 

obwohl es bei unserer Abstimmung diesmal etwas chaotischer zuging, habe ich heute wieder ein Ergebnis für euch. 
Ich hoffe, dass diesmal wieder viele Mitglieder*innen von euch dabei sind und ein oder vielleicht auch mehrere Titel gewählt wurden, die euch gefallen. 

Wie immer gilt: Ihr könnt euch natürlich selbst aussuchen, ob ihr zum Buch, Hörbuch (falls vorhanden) oder lieber zum eBook greift. 
Und natürlich müsst ihr auch diesmal nicht alle drei Geschichten lesen, sondern könnt euch den Titel raussuchen, der euch am meisten interessiert. 

Kommen wir aber nun erstmal zu den drei aktuellen Buchclub Lektüren: 

Samstag, 1. Juni 2019

Zurückge(h)blickt Mai 2019

Bild von pixabay
Buchlinge, kaum ist er gekommen, da ist er auch schon wieder vorbei, der fünfte Monat des Jahres. Obwohl bei mir aktuell eigentlich nicht viel passiert, habe ich dennoch das Gefühl, dass dieser Monat, wie die vorherigen Monate auch, sehr schnell vergangen ist. 
Nutzen wir also heute die Gelegenheit, um auf den Mai zurückzublicken.