Montag, 25. Februar 2019

[Buchclub] #TeamBib: Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek



Bild von Klett Cotta
#TeamBib
Klappentext von Klett Cotta:
"[...] Bobby Nusku fristet seine Tage damit, Haare, Kleidungsstücke und weitere Spuren seiner verschwundenen Mutter zu sammeln und zu archivieren. Er fühlt sich im Haus seines grobschlächtigen Vaters und dessen wasserstoffblonder Freundin ziemlich einsam, besonders nachdem sein einziger Freund Sunny eines Tages wie vom Erdboden verschluckt ist. Die Freundschaft zum Nachbarsmädchen Rosa und ihrer Mutter Val, die Putzfrau in einem Bücherbus ist, gibt ihm Hoffnung und macht ihm Mut, sich gegen sein Schicksal aufzulehnen. Als alles drunter und drüber geht, machen sich Val, Rosa und Bobby gemeinsam mit dem sympathischen Outlaw Joe auf eine verrückte Reise mit Vals Bücherbus quer durch England. Im Gepäck haben sie nur das Nötigste: ihre Freundschaft und eine Menge guter Bücher. [...]" 

Freitag, 22. Februar 2019

"Song für Mia" vs. "Die Heiland": Wo wird Blindheit realistischer dargestellt?

Foto: A. Mack
Hallo Buchlinge, 

heute möchte ich einen Film und eine Serie miteinander vergleichen, die sich einer ähnlichen Thematik widmen. Und zwar erwarten uns in beiden Produktionen blinde oder vorübergehend blinde Protagonisten.
Und das Tolle ist der Spielfilm Song für Mia und die erste Staffel der TV-Serie Die Heiland - Wir sind Anwalt könnten nicht unterschiedlicher sein. 
Zuerst werde ich euch erzählen, um was es in dem Film bzw. der Serie geht und fasse kurz zusammen, wie mir die beiden Produktionen gefallen haben. Danach komme ich dann zum Vergleich. 

Mittwoch, 20. Februar 2019

Enders

Bei Enders handelt es sich um den zweiten Band der Starters-Dilogie. Dennoch kann die Rezension bedenkenlos gelesen werden, da ich mich nicht auf Inhaltliches aus dem ersten Band beziehe und auch keine inhaltlichen Spoiler bezogen auf den zweiten Band eingebaut habe. 


Bild von

Steckbrief
Name: Enders
Autor*in: Lissa Price 
Verlag: Piper Verlag 
Geeignet für: Fans von Dystopien, oder kurzen dystopischen Reihen
Gelesen oder gehört: gelesen als Hardcover 
Bewertung: 2 von 5 Punkten 

Bei meiner Lieblingsbuchhandlung bestellen. 

Montag, 18. Februar 2019

Mein Orakel 2019 - Oder: Wie läufts eigentlich beim Bücherstammtisch?



Bild von A. Mack
Buchlinge, kommende Woche findet bereits unser nächstes Bücherstammtisch Treffen statt. Und mir ist gestern aufgefallen, dass ich euch noch gar nicht von unserer Zusammenkunft im Januar erzählt habe. 
Asche auf mein Haupt. 
Dabei standen im Januar tolle Sachen auf dem Programm. 
Falls ihr also wissen wollt, was ihr verpasst habt, seid ihr herzlich eingeladen, weiterzulesen. 
Falls ihr euch an dieser Stelle augenrollend fragt, von welchem Bücherstammtisch ich jeden Monat aufs Neue berichte, könnt ihr euch auf dieser Seite einen Überblick verschaffen. 

Freitag, 15. Februar 2019

Ge(h)fragt - Mechthild von Amelinde.de


Bild von: A. Mack
Ein Mikrofon mit
dem Slogan Ge(h)fragt
Über Amelinde
Amelinde.de ist eine Plattform, die KünstlerInnen mit Behinderung und Kulturschaffende zusammenbringt. Hierbei soll nicht primär die Behinderung, sondern das Talent z.B. Tanz, Schauspiel oder Moderation, der KünstlerInnen im Vordergrund stehen. Die Plattform soll die Suche nach geeigneten KünstlerInnen für Projekte erleichtern. Das Portal versteht sich dabei aber nicht als Künstleragentur, sondern als Plattform, die zwei Interessierte zusammenbringen soll. 

Meine Gesprächspartnerin war Mechthild, die im unten stehenden Interview nicht nur etwas über die Arbeit bei Amelinde.de erzählt, sondern auch erwähnt, welche Aufgaben sie bei der Plattform übernimmt.

Amelinde.de
... im Web
... bei Facebook
... Schauspieler Samuel Koch über Amelinde

Mittwoch, 13. Februar 2019

Ein ganz neues Leben

In dieser Rezension erzähle ich euch von dem zweiten Band von Ein ganzes halbes Jahr. Ich werde euch spoilerfrei von diesem Band erzählen. Allerdings solltet ihr die Rezension nicht lesen, wenn ihr den ersten Band noch lesen wollt. Denn selbst der Klappentext enthält an dieser Stelle einen massiven Spoiler, der sich aber nicht vermeiden lässt.


Bild von Argon Verlag 

Steckbrief
Name: Ein ganz neues Leben
Autor*in: Jojo Moyes
Verlag: Argon Verlag
Geeignet für: Fans von Liebesromanen und Menschen, die wissen wollen, wie es mit Louisa Clark weitergeht
Gelesen oder gehört: gehört als autorisierte Fassung
Sprecher*in: Luise Helm
Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

Bei meiner Lieblingsbuchhandlung bestellen. 

Sonntag, 10. Februar 2019

Ge(h)plaudert: Bücherregaltour Nr. 3 - Meine Paperback Bücher

Hallo Buchlinge, 

heute begeben wir uns gemeinsam zurück in mein Bücherregal. Ich erzähle euch diesmal von meinen Paperback Büchern und wünsche euch gute Unterhaltung bei dieser Podcast Folge. 

Direkt bei YouTube hören. 

Freitag, 8. Februar 2019

Wann müssen Beiträge als Werbung gekennzeichnet werden?

[Stand 10/2019]. 

Hallo Buchlinge, 

seit ein paar Monaten gibt es in der Welt der BuchbloggerInnen und InfluencerInnen große Unsicherheiten, wenn es um das Thema Kennzeichnung von Produkten geht. Bekannte InfluencerInnen wurden abgemahnt, weil sie Produkte oder Kooperationen nicht als Werbung gekennzeichnet haben. 
Um einer Klage zu entgehen, neigen viele BuchbloggerInnen dazu, jeden Beitrag als [Werbung] oder [Anzeige] zu kennzeichnen und den [] zu vermerken, ob es sich um gesponsorte oder unentgeltliche Werbung handelt. 
Doch welche Beiträge müssen tatsächlich gekennzeichnet werden? Wie sieht eine korrekte Kennzeichnung aus? 
Diesen Fragen möchte ich in meinem Artikel mithilfe des Leitfadens der Medienanstalten beantworten. 

Mittwoch, 6. Februar 2019

Weißer Tod (Cormoran Strikes 4. Fall).



Bild von

Steckbrief 
Name: Weißer Tod
Autor*in: J.K. Rowling (Robert Galbraith) 
Verlag: RandomHouse Audio
Geeignet für: J.K. Rowling-Fans, Fans der Cormoran-Strike-Krimireihe, Leute, die ungewöhnliche Krimis mögen 
Gelesen oder gehört: gehört als ungekürztes Hörbuch 
Sprecher*in: Dietmar Wunder 
Bewertung: 5 von 5 Punkten 

Bei meiner Lieblingsbuchhandlung bestellen. 

Klappentext 

"Der private Ermittler Cormoran Strike ist zutiefst beunruhigt: Ein verstörter junger Mann bittet ihn um Hilfe bei der Aufklärung eines Verbrechens, das er – so glaubt er – als Kind mit angesehen hat. Billy hat offensichtlich psychische Probleme und kann sich nur an wenig im Detail erinnern, doch er und seine Worte klingen glaubwürdig. Bevor Strike ihn allerdings ausführlich befragen kann, ergreift der Mann panisch die Flucht. Um Billys Geschichte auf den Grund zu gehen, folgen Strike und Robin Ellacott – einst seine Assistentin, jetzt seine Geschäftspartnerin – einer verschlungenen Spur, die sie durch die zwielichtigen Ecken Londons zu einem geheimen exklusiven Zirkel innerhalb des Parlaments und einem prachtvollen, doch düsteren Herrenhaus auf dem Land führt. Zugleich verläuft auch Strikes eigenes Leben alles andere als gradlinig: Er hat es als Ermittler zu Berühmtheit gebracht und kann sich nicht länger unauffällig hinter den Kulissen bewegen. Noch dazu ist das Verhältnis zu seiner früheren Assistentin schwieriger denn je – zwar ist Robin für ihn geschäftlich mittlerweile unersetzlich, ihre private Beziehung ist jedoch viel komplizierter …

Meine Meinung 
Hinweis: Wer die drei vorherigen Bände noch nicht gelesen oder gehört hat, kann hier gespoilert werden, da ich mich hier auf Informationen über unsere Protagonisten beziehe, die in den vorherigen Bänden gegeben wurden. Inhaltliche Spoiler zum aktuellen Fall gibt es nicht. 

Kommen wir zuerst zum Inhalt: Und hier hat mich J. K. Rowling überrascht, weil die Geschichte im Grunde aus drei Handlungssträngen besteht: 
Im ersten Handlungsstrang geht es um unsere beiden Protagonisten Cormoran Strike und Robin Ellacot. Was hat sich seit dem letzten Fall getan? Wie hat sich ihr Leben verändert? Und betreffen die Veränderungen auch die Beziehung der beiden zueinander? 
Die anderen beiden Handlungsstränge haben mit Strikes und Robins aktuellem Fall zu tun. Der Privatdetektiv wird von einem Mann aufgesucht, der offenbar in einer Psychose zu sein scheint. Dennoch behauptet er, vor vielen Jahren einen Mord beobachtet zu haben. Strike ist sich nicht sicher, ob der angebliche Mord Teil der Psychose ist, oder ob sein Klient wirklich gesehen hat, wie ein Kind getötet wurde. 
Außerdem bekommt Strike einen neuen, offiziellen Auftrag. Ein Politiker möchte, dass Strike und Robin verdeckt ermitteln. Und nun stellt sich die Frage: Passen alle drei Handlungsstränge zusammen? 


Strike und Robins Auftraggeber ist ein unsympathischer Politiker. Dennoch müssen Strike und Robin für und nicht gegen ihn arbeiten. Und je länger ich den Politiker erlebt habe, desto mehr ging er mir auf die Nerven. Doch als eine unerwartete Wendung passiert, werden die Karten neu gemischt. 
Und auch bei Robin und Strike hat sich viel getan: Robin ist nun eine verheiratete Frau. Und auch Strike scheint in einer glücklichen Beziehung. Doch beide werden von Ereignissen aus der Vergangenheit eingeholt und es bleibt die Frage, ob sie es schaffen, die alten Geister loszuwerden. 


Mir haben alle drei Handlungsstränge sehr gut gefallen. Was ich an J.K. Rowlings Krimis mag ist, dass bei ihr die Ermittler im Vordergrund stehen. Natürlich gibt es immer einen Auftrag, den die beiden bearbeiten müssen, aber ich habe häufig den Eindruck, dass die Ermittlungen nebenbei passieren. und das ohne, dass es zum Schluss offene Fragen bezüglich des Kriminalfalles gibt. Und so war es auch diesmal. Lange habe ich mich gefragt, wie beide Handlungsstränge wohl zueinander passen. Und zum Schluss war ich dann wieder beeindruckt, wie J.K. Rowling die Handlung unmerklich miteinander verbindet. 

Schön fand ich auch, dass J.K. Rowling langsam aber sicher eine feste Stammbesetzung in ihrem Cormoran-Strike Bänden hat. So haben wir neben unseren beiden Protagonisten auch bekannte Nebencharaktere, die uns bereits in den vorherigen Bänden begegnet sind. 

J.K. Rowling hat den Spannungsbogen der Geschichte gut aufgebaut. Zu Beginn von Weißer Tod könnte man ihr vielleicht vorwerfen, dass inhaltlich wenig passiert. Dennoch fand ich den Anfang wichtig, da wir hier eine Vielzahl neuer Charaktere kennenlernen. Und es wäre vermutlich zu schwierig geworden, die neuen Charaktere und beginnende, verstrickte Handlungsstränge einzuordnen. Doch nach und nach merken wir, wie der Spannungsbogen bis zu einem großen Showdown ansteigt. Und das Gute ist, selbst nachdem der Spannungsbogen wieder abgefallen ist, müssen wir uns nicht auf einen Schlag von Strike und Robin verabschieden, sondern können die Geschichte noch einigermaßen ruhig mit den beiden ausklingen lassen. 

Kommen wir nun zur Hörbuchgestaltung: Glücklicherweise wurde auch der vierte Band der Strike-Reihe als ungekürztes Hörbuch produziert. Und auch Dietmar Wunder war wieder mit von der Partie. Ich mag seine Interpretation und habe mich gefreut, endlich wieder ein Hörbuch mit ihm hören zu können. Besonders beeindruckt bin ich auch davon, wie er seine Stimme einsetzen kann. Wenn er in die Rolle des Erzählers schlüpft, klingt seine Stimme vergleichsweise hell und vielleicht auch etwas dünn. Doch wenn er dann verschiedene Charaktere imitiert, merken wir, dass er es schafft, jedem Charakter eine eigene Stimme zu geben. Gerade Strike bekommt von ihm eine vergleichsweise tiefe Stimme. 

Was ich an J.K. Rowlings Schreibstil vor allem schätze ist, dass sie sich nicht in Beschreibungen der Handlungsorte von Weißer Tod verliert, sondern sich darauf festlegt, das Innenleben unserer Charaktere herauszuarbeiten, ohne dem Hörer hier zu viel vorzukauen.
Außerdem greift sie in ihren Geschichten immer auch den gesellschaftlichen Aspekt auf, in dem sich unsere Charaktere befinden: Strike gehört selbst zur Mittel- wenn nicht sogar Unterschicht, wird aber immer wieder mit Leuten aus der Oberschicht konfrontiert, die in einer Blase zu leben scheinen und oft realitätsferne Vorstellungen haben. 
Und anhand dieser zwei Merkmale - dem Gefühlsleben unserer Charaktere und der gesellschaftlichen Perspektive - beweist J.K. Rowling wie viel sie von ihrer Umgebung und ihren Mitmenschen wahrnimmt und das sie es schafft, das Wahrgenommene auch noch mit den richtigen Worten zu beschreiben. 
Und natürlich gab es auch diesmal wieder Dialoge, die mich sehr gut unterhalten haben. 

Gesamteindruck:
Als ich erfuhr, dass ein neuer Band veröffentlicht werden sollte, war meine Vorfreude sehr groß, weil mir die vorherigen Bände auch so gut gefallen haben. Glücklicherweise wurde ich auch diesmal nicht enttäuscht. Es war toll wieder etwas Zeit mit unserem Ermittlerduo Strike und Robin verbringen zu dürfen und ich hoffe sehr, dass J.K. Rowling weniger in Harry Potter investiert und uns stattdessen wieder bald mit einem neuen Strike Fall beliefert,

Was man aber ganz klar sagen muss ist, dass ihre Krimis keine klassischen Krimis sind, da der Fokus eben nicht auf dem zu lösenden Fall liegt. Hörer, die also einen klassischen Kriminalroman suchen, sind hier wahrscheinlich an der falschen Stelle. Aber mir gefällt gerade, dass sich J.K. Rowling von den bisherigen Krimigeschichten abhebt und etwas Eigenes schafft. 

Allerdings muss ich an dieser Stelle auch nochmal darauf hinweisen, dass ich Weißer Tod nur den HörerInnen empfehlen kann, die es gewohnt sind, Hörbücher mit einer verstrickten Handlung oder einer etwas längeren Spieldauer zu hören. Ich habe zu Beginn etwas gebraucht, um bei den vielen Charakteren durchzublicken und zu wissen, wer zu welcher Gruppe gehört. HörerInnen, die noch nicht viel Hörbuch Erfahrung haben, könnten hier möglicherweise überfordert sein. 

Zusammenfassend kann ich Weißer Tod aber allen empfehlen, die erleben wollen, wie J.K. Rowling Geschichten außerhalb des Fantasy Genres erzählt. Ich hoffe sehr, dass wir diesmal nicht ganz so lang auf den nächsten Band warten müssen. 

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Weitere Bände: 
Böses Blut (Band 5) 

* Dieses Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar von RandomHouse Audio zur Verfügung gestellt. 

Montag, 4. Februar 2019

[Buchclub] Unsere Lektüren im Februar / März



Bild von A. Mack
Hallo Buchlinge, 
wieder einmal ist eine Entscheidung im Buchclub gefallen. Heute wird also das Geheimnis um unsere nächsten Buchclub Lektüren gelüftet. Und was soll ich sagen? Ich freue mich sehr auf diese Geschichten. 
Außerdem gibt es diesmal gleich vier potentielle Geschichten, da es einen Gleichstand zwischen den letzten beiden Geschichten gab. 
Aber beginnen wir erst einmal von vorne. 

Sonntag, 3. Februar 2019

Ge(h)plaudert - Mein Hörmonat Januar 2019

Hallo Buchlinge, 

wie am Freitag bereits versprochen, möchte ich euch heute von meinem Hörmonat erzählen. Der Januar stand ganz im Zeichen der Krimis. Und zwar habe ich Lästige Liebe von Elena Ferrante, Der nasse Fisch von Volker Kutscher und Weißer Tod von J.K. Rowling gehört. 

Ich wünsche euch gute Unterhaltung. 

Direkt bei YouTube hören. 
Direkt bei SoundCloud herunterladen. (Nur für kurze Zeit) 

Freitag, 1. Februar 2019

Zurückge(h)blickt auf den Januar 2019


Gezeichnete Schneelandschaft.
Bild von: pixabay 


Hallo Buchlinge, 

nun bekommt ihr also den allerersten Monatsrückblick im neuen Gewand und in der neuen Rubrik. Klammheimlich haben die Grafikerin und ich Anfang der Wo-che das Design hier umgestellt und seither lege ich einen regelrechten Forma-tierungsmarathon hin und hoffe, dass das optische Chaos bald nachlässt und alle Beiträge wieder schön aussehen. 

Nun möchte ich aber die Gelegenheit nutzen und mit euch auf den vergangenen Januar zurückblicken.