Mittwoch, 8. August 2018

Drei Seiten für ein Expose

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Sieben Verlag
Steckbrief 

Name: Drei Seiten für ein Expose
Autor: Hans Peter Roentgen
Verlag: Sieben Verlag
Geeignet für: alle angehenden Autoren, die erfahren möchten, wie man ein Expose schreibt
Gelesen oder gehört: gelesen als Paperback
Bewertung: 4,5 von 5 Punkten



Klappentext

(von Sieben Verlag

"Exposés sind das Fegefeuer der Autoren. Leichter quetscht man einen Elefanten durch ein Nadelöhr, als dass man einen 400-Seiten Roman auf drei Seiten Exposé eindampft. Hier erfahren Sie, wie Sie ein Exposé schreiben, es verbessern und für Ihren Roman nutzen, um Schwachstellen Ihrer Geschichte aufzuspüren. Was ein Kurzexposé und ein Pitch ist und was Sie an Verlage und Literaturagenten schicken müssen.

– 14 Beispielexposés und wie man sie verbessert – 6 erfolgreiche Exposés, die zu einem Verlagsvertrag führten, darunter eins von Titus Müller – Sieben namhafte Literaturagenten verraten im Interview, was ihnen wichtig ist."


Meine Meinung 

Der Schreibratgeber ist in folgende Kapitel unterteilt: 
Im ersten Kapitel geht es erst einmal darum, die Fachbegriffe kennen und voneinander unterscheiden zu lernen. Was ist der Plot einer Geschichte? Was gehört zu einem Pitch? Und was macht ein Expose aus? 
Im zweiten Kapitel geht es dann zur Sache: Hans Peter Roentgen hat Autoren gebeten, ihm Exposes zu ihren Manuskripten zu schicken. Und diese nimmt er im zweiten Kapitel auseinander. Anhand der Beispiele wird deutlich, welche Kriterien beim Expose schreiben wichtig sind. 
Im dritten Kapitel wird es dann konkret: Wie schreibe ich ein Expose? Mit welchem Teil soll man beginnen? Auch hier bezieht sich der Autor wieder auf Beispiele von Exposes, die er im zweiten Kapitel vorgestellt hat. 
Im vierten Kapitel erwartet uns dann eine Checkliste für das Expose und den Plot eines Romanes. 
Im fünften Kapitel stellt Hans Peter Roentgen dann die Exposes von Debütromanen einiger Autoren vor. 
Im letzten Kapitel kommen dann erfolgreiche Literaturagenten zu Wort und erklären, was ihnen bei Manuskripteinsendungen wichtig ist. 

Was mir an den Büchern von Hans Peter Roentgen gut gefällt ist, dass er innerhalb weniger Seiten auf den Punkt kommt, ohne, dass ich das Gefühl habe, dass er groß am Inhalt kürzen musste.
Ich habe beispielsweise auch schon Schreibratgeber gelesen, in denen die Autoren viel beschreiben, aber nicht zeigen, was sie meinen und wie man das Beschriebene in der Praxis anwendet. Hans Peter Roentgen hingegen schnappt sich hier ein Beispiel und zeigt, dass man sprachliche Feinheiten auch erkennen kann, wenn man kein Germanistikstudium absolviert hat. 

Zudem finde ich es hier sehr gut, das sich der Autor auch der Frage Literaturagentur oder Verlag stellt. Die Auflage meines Buches ist schon etwas älter und selbst damals zeigte sich schon, dass es genauso schwierig ist, eine gute Literaturagentur zu finden, wie bei einem Verlag unterzukommen. Außerdem kommen hier bekannte Literaturagenten zu Wort, sodass der Leser einen Eindruck bekommt, was wichtig ist, wenn er sich bei einer Agentur bewirbt. 

Fazit 
Wenn ihr eigene Texte schreibt und überlegt, euch bei einem Verlag oder einer Agentur zu bewerben, kann ich euch dieses Fachbuch als Vorbereitung sehr empfehlen. 

Kommentare:

Aleshanee Tawariell hat gesagt…

Hi Emma!

Das Buch hab ich auch gelesen, ist aber schon eine Weile her! Ich fand es auch sehr gut beschrieben und hab mir da auch einige tolle Infos rausziehen können ;)

Liebste Grüße, Aleshanee

Emma hat gesagt…

Guten Morgen Aleshanee,

es freut mich, dass Dir die Lektüre auch gefallen hat. Demnächst möchte ich noch "Vier Seiten für ein Halleluja" von Hans-Peter Roentgen besprechen. Das war mein erstes Buch von ihm und dort fand ich gerade die Übungen sehr gut.

viele Grüße

Emma