Samstag, 24. Juni 2017

Saramo und die sieben Feuer

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Eine Rezension von Skyara

Name: Saramo und die Sieben Feuer – Eine Geschichte von Macht und Zweifel, Liebe und Kampf
Autor: Raphaela Yamada
Verlag: Selfpublishing
Geeignet für: Jugendliche oder sehr reife Kinder
Gelesen oder Gehört: Gelesen (eBook)
Bewertung: 3 von 5 Punkten
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 2016
Aktuelle Ausgabe: Überarbeitete Version 2017


Inhaltsangabe

Saramo kann es zunächst nicht glauben. Er ist der erste Tenidendrachen, dem es nach vielen Generationen der Unterdrückung durch die furchtbaren Orlonen gelingt, wieder Feuer zu speien und der so die uralte Sage von der Befreiung seines Volkes erfüllen soll.

Er ahnt noch nicht, dass er vor dem Kampf gegen die Orlonen zuerst sich selbst besiegen muss.
So begegnet er auf seiner Reise durch den Kontinent Alpaku der tödlichen Gleichgültigkeit, der Gier nach Macht, dem Gefühl der Fremdheit, der Liebe seines Lebens, den Zweifeln an sich selbst, der Bürde des Alters und endlich dem alles entscheidenden Kampf um Leben und Tod.


Meine Meinung 

Was zunächst für mich schleppend begann, wurde ungefähr ab der Hälfte des Buches doch spannend und interessant.

Zunächst muss ich sagen, dass dieses Debüt der Autorin eigentlich als Kinderbuch gedacht ist, daher hatte ich keine besonders hohen Ansprüche an den Inhalt. Was sich mir bis zur Mitte des Buches auch tatsächlich bestätigte. Allerdings wurden dann im letzten Drittel die Geschehnisse regelrecht umgekrempelt. Mit der Hauptfigur des Buches geschieht etwas grundlegend Veränderndes. Dadurch finde ich es auch schwierig dieses Buch einem Kind in die Hand zu drücken, da ich nicht weiß, ob es das überhaupt verstehen kann. Aber vielleicht würde ich auch eines besseren belehrt?

Am Anfang wird ausschließlich aus der Sicht von Saramo erzählt. Mitte des Buches hat sich die Autorin dankbarerweise dazu entschieden, auch noch die Sicht von zwei wichtigen Nebenfiguren zu nutzen. Das hat sich für mich auch als ein Glücksfall herausgestellt, da ich solche Sichtwechsel sehr mag. Außerdem erzeugt es in einer Geschichte etwas Lebendigkeit, die mir im Ersten Drittel des Buches beinahe komplett gefehlt hat.

Aber nun zur Grundhandlung bzw. dem Sinn des Buches. Die Autorin hat in der Leserunde auf lovelybooks.de einen extra TAG gelistet mit der Frage: „Darf ich Gewalt anwenden? Falls ja, wann?“
Diese Frage verfolgt einen durch das gesamte Buch, da sich Saramo diese Frage immer wieder und in den unterschiedlichsten Situationen, stellen muss. Und diese Frage machte das Buch auch letztlich so interessant und spannend für mich. Die Autorin behandelt es sehr anschaulich und wie ich finde auch lehrreich. Daher habe ich dem Buch trotz enormer Schwächen noch volle Drei Punkte geben können.

Ich wünsche mir von Raphaela Yamada, dass sie weiter macht und uns noch mit mehr ihrer Werke „beglückt“! Denn gegen Ende war Saramo wirklich super geschrieben!

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