Montag, 1. Mai 2017

Lesemarathon Fazit April 2017

Foto: A. Mack
Hallo ihr Buchlinge da draußen,
wir haben euch nicht vergessen.
Allerdings kam im April wohl die große literarische Leere oder besser gesagt die Leseflaute über uns. Dennoch konnten sich zwei Crowd-Mitglieder dazu aufraffen, einen kleinen Fazit Beitrag zum Lesemarathon im April zu verfassen. Auf das der Mai literarisch besser wird :-)



Emmas Fazit

Stand: 30.04.17

Gelesene Seiten / gehörte Tracks: 283 Seiten, 197 Tracks
Gelesene Zeit: 25 h 28 min

Coolster Charakter des Monats: Ich merke, bei diesen Kategorien sind meine Ansprüche einfach wahnsinnig hoch. Ich habe im April zwar viele Charaktere kennen gelernt, mir fällt aber keiner auf Anhieb ein, den ich durchweg positiv finde. Wenn es um die Frage des interessantesten Charakters gehen würde, könnte ich Lila aus Meine geniale Freundin nennen, weil s ie nicht so leicht zu durchschuen ist und einen ziemlich harten Kern hat.

Schönster Handlungsort: Endlich kann ich diesen Punkt mal ganz eindeutig beantworten. Okay, leider nur etwas grob, aber hey, diesmal habe ich einen Ort! Es ist Neapel. Hier leben unsere Protagonisten in Meine geniale Freundin.

Bester Plot: Hier schwanke ich zwischen Meine geniale Freundin - ich bin wirklich langweilig - und Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen.
In Meine geniale Freundin berichtet Ich-Erzählerin Elena von ihrer Freundschaft zu Lila. Die Handlungsstränge des ersten Bandes der Trilogie werden sehr gut miteinander verwoben und machen Lust auf mehr.
In Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen wird die Geschichte der beiden Freunde Ben und Hanna erzählt. Beide haben gerade das Abi bestanden und verbringen den letzten gemeinsamen Sommer in einem kleinen Dorf am Strand. Dann taucht plötzlich ein seltsames Mädchen auf, das ihnen von einer Legende erzählt. Jedes Jahr stirbt ein Junge an diesem Strand. Als dann noch die ersten Vorzeichen eintreffen, wird es spannend.

Der beste Satz des Monats (natürlich mit Quellangabe):

"Bisher habe ich ich nur gequatscht, jetzt würde ich mich gerne unterhalten."
Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen von Ulla Scheler S. 303

"Ich möchte wirklich gerne pinke Haare", sagt Natti leise.
Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen von Ulla Scheler S. 266

"Vampirmoment! Ich glaube ich erblinde."
Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen von Ulla Scheler S. 275

"Wenn wir groß sind, will ich dich heiraten."
Meine geniale Freundin von Elena Ferrante, Track 20 
"Ich glaube, für die meisten bedeutet Erwachsen werden leider nur, es zu schaffen, ihre Träume in eine Schachtel
zu packen und sie im East River zu versenken."
Das Buch der Spiegel von E. O. Chirovici

Deine Eindrücke:
Der Monat begann für mich recht schleppend. Ich las mehr in Fachbüchern als in Romanen und hatte hier und da wahrscheinlich einfach zu wenig Motivation um ein Buch in die Hand zu nehmen. Richtig Gas gegeben habe ich ann am Welttag des Buches als ich spontan einen Tages-Lesemarathon ins Leben rief, der sogar recht gut besucht war.

Da ich in diesem Semester ziemlich viele Klausuren schreibe und auch noch Hausarbeiten fertig machen muss, nehme ich mir für den Mai einfach nur vor, zumindest ein Buch zu beenden. Wenn ich mehr schaffe, wird es natürlich umso schöner.




Skyaras Fazit 

Gelesene Seitenzahl: 162 Seiten
Gelesene Zeit: 15 Stunden und 10 Minuten

Hmm, irgendwie wiederhole ich mich wohl… Auch diesen Monat habe ich nicht viel gelesen… Ich habe genau genommen nicht mal die halbe Stunde täglich geschafft! Lag wohl am momentanen Buch…

„Nichts was dort weit unter ihnen zu sehen war, deutete darauf hin, doch Saramo spürte so intensiv, was gleich mit Metlucex geschehen würde, dass er sich wütend über die eigene Ohnmacht und voller Abscheu vor dem, was nun gleich zu sehen sein würde, wegdrehte.“
(Saramo und die Sieben Feuer – Eine Geschichte von Macht und Zweifel, Liebe und Kampf; Kapitel 6 –Liebe) 

Dies war für mich der beste Satz des Monats. Er ist für mich Symbolhaft für den Wendepunkt in der Geschichte. Der Punkt an dem es für mich endlich wirklich interessant und spannend wurde zu lesen.

Daher ist meine liebste Figur auch erst in der zweiten Hälfte des Buches zu finden. Kluxa ist Köchin und ein Drache. So wie nahezu alle Figuren in dem Buch. Was an ihr aber wirklich cool ist: Sie kann nicht lesen. Sie braucht es auch nicht, denn sie ist von einem ganz speziellen Stamm der Drachen. Diese können magische Steine befragen. Je ein Stein steht für die Tiere, Pflanzen, Luft, Erde und Wasser. Für sie sind erzählte Geschichten wichtiger. Und für das Wissen hat sie ja die Steine. Also braucht sie auch keine Bücher und versteht auch nicht was man an diesen toll finden kann. Sie ist auch die Retterin in der Geschichte, da sie durch die Befragung der Steine die Antwort auf die wichtigste Frage bringt. Und außerdem ist sie, dadurch das sie eine einfach gestrickte Person ist, voll sympathisch.

Und hier habe ich auch endlich mal wieder einen Handlungsort der mir gefällt. Ein kleines Häuschen in einer geschützten Bucht, welches nur zu sehen ist, wenn man direkt auf die Klippen zufährt, denn erst dann erkennt man die optische Täuschung, dass die Felsen einen kleinen Durchgang in Richtung der Bucht bilden.

Dafür habe ich aber keinen Plot, den ich wirklich für gut befinde. Die Geschichte um Saramo ist zwar vom Grundprinzip sehr interessant, aber da diese erst so spät für mich in Fahrt kam, kann ich sie einfach nicht als guten Plot betiteln…

Das Buch „Saramo und die Sieben Feuer – Eine Geschichte von Macht und Zweifel, Liebe und Kampf“ ist eigentlich als Kinderbuch gedacht. Ich persönlich muss aber sagen, dass ich das frühestens einem Kind geben würde, das zwischen Kind und Jugendlichem steht. Da die Hauptfigur während des Buches von einem Tag auf den anderen körperlich altert. Dadurch erleidet er Schmerzen und hat Probleme, welche ein normaler Jugendlicher oder gar ein Kind nicht verstehen kann.

Insgesamt habe ich nur weitergelesen: Saramo und die Sieben Feuer – Eine Geschichte von Macht und Zweifel, Liebe und Kampf von Raphalea Yamada
Immer noch in meiner Vorschau: Secret Elements – Im Auges des Orkans von Johanna Danninger und Elesztrah – Asche und Schnee von Fanny Bechert


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