Donnerstag, 6. April 2017

Mordshunger


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Goldmann Verlag
Steckbrief

Name: Mordshunger (auch als Hörbuch vorhanden)
Autor: Frank Schätzing
Verlag: Goldmann
Geeignet für: ab 15 Jahren, oder für Menschen, die gerne Krimis lesen
Gelesen oder gehört: gelesen
Bewertung: 4,5 von 5 Punkten


Klappentext 

(Klappentext von: "Mordshunger" von Frank Schätzing, erschienen im Goldmann Verlag).

"Mordshunger haben sie alle. Inka von Barneck auf Sex und Koks, Fritz von Barneck auf Geld und noch mehr Geld, Max Hartmann auf die Rolle seines Lebens, Romanus Cüpper auf alles, was eßbar ist, und die Löwen im Kölner Zoo auf Abwechslung. Dann ist Inka plötzlich tot, und alle bekommen ihren Willen. Nur ganz anders, als sie dachten."


Meine Meinung

Auf das Buch bin ich durch den Trailer zum Film gestoßen, der auf RTL ausgestrahlt werden sollte. Ich bin nicht dazu gekommen, den Film zu schauen und dachte, dass es sicher schöner wäre, zuerst das Buch zu lesen.

Der Einband wäre mir im Buchladen wahrscheinlich schnell aufgefallen. (Er zeigt ein offenes Tiermaul mit ziemlich spitzen, scharfen Zähnen). Als ich ihn das erste Mal sah kam in mir der Begriff des Kannibalismus hoch. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es vielleicht um einen Kannibalen ginge. Die ganze Fantasie wurde noch von dem Trailer zum Film unterstützt, indem man jemanden, Fleisch anbraten sah.

Der Einband hatte mich anfangs etwas abgeschreckt. Meine Bedenken wurden allerdings gleich auf den ersten Seiten weggewischt. "Mordshunger" ist ein teilweise lustiger, spannender Krimi. Die Handlungsstränge sind echt gut miteinander verknüpft. Bis zum Schluss, wusste ich nicht, wer der Mörder ist, oder was für ein Spiel genau gespielt wird.

Durch die verschiedenen Perspektiven, das Rollen einnehmen anderer Charaktere, hat Schätzing ein gutes "Netz" gesponnen. Gefallen haben mir besonders die Dialoge und die "leicht freche" Form, die an manchen Stellen echt gut zum Einsatz kommt. Gerade an diesen Stellen hat mir das Lesen Spaß gemacht.


Zum Film

Wer vor hat sich den Film zu kaufen, oder dies bereits getan hat, sollte ihn entweder umtauschen, im Klo runterspülen, oder vielleicht beim Schrottwichteln einsetzen. Von dieser Verfilmung war ich mehr als enttäuscht. Es wurden nicht nur, wie es bei Verfilmungen fast "normal" ist Szenen geändert, oder weggelassen. Der Film war auch mit schlechten Schauspielern besetzt. Ich hatte den Eindruck, eine völlig andere Auffassung von den Charakteren zu haben. Die Gefühle, die hier dargestellt wurden, kamen bei mir einfach nicht an.

Wer den Film sieht könnte womöglich einen falschen Eindruck vom Buch bekommen.


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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht.

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