Sonntag, 19. Februar 2017

5 Dinge Nummer 2: KW 7

Hallo ihr Lieben,
nachdem es hier die Woche über ziemlich ruhig war, kommen am Sonntag gleich mal zwei Posts auf einmal. Ich muss mein Timing dringend wieder überarbeiten.
Aber widmen wir uns den fünf Dingen dieser Woche...
Bevor ich es vergesse: Um was es in der Aktion geht und wer sie ins Leben gerufen hat, könnt ihr HIER nachlesen.


1) Die Katze akzeptiert mich als momentane erste Ansprechpartnerin 
Die Grafikerin ist gezwungenermaßen verreist. Mein Vater (für den ich zwar einen Spitznamen habe, der, wenn ich ihn hier benutze, aber missverständlich rüberkommen könnte, da ich über Fußballfachbegriffe aufklären müsste, kurzum: muss mir also noch einen anderen überlegen) und ich halten die Stellung. Jedenfalls bin ich nun hauptverantwortliche Ansprechpartnerin für die Katze. Mittlerweile miaut sie mich zuverlässig an, wenn sie etwas von mir möchte, was sehr gut ist, da ich sie sonst gelegentlich übersehe, wenn sie mein Zimmer betritt (dunkles Fell + dunkler Zimmerboden = keine gute Kombination). Am Mittwoch hatte ich dann das erste Mal das Gefühl, dass sie sich an die Ausnahmesituation und an den neuen Alltag gewöhnt hat.

2) Mein Interview ist geschafft 
Am Mittwoch habe ich mein Interview mit einem Bewohner / einer Bewohnerin in einem Pflegeheim geführt. Davor war ich ziemlich aufgeregt, weil ich mich ja an den vorgegebenen Leitfaden halten musste und daher nicht frei heraus fragen konnte. Da ich auch nicht einfach so einen Seitenblick in Richtung Spckzettel werfen konnte, hoffte ich, dass meine pseudo improvisierte Arbeitstechnik funktionieren würde.
Jedenfalls bestand unsere Vorgabe eigentlich darin, ein Gespräch von einer Stunde zu führen. Ich war nach knapp 25 Minuten plus / minus Pausen mit dem Interview durch. Zudem waren manche Antworten etwas widersprüchlich. Aus Datenschutzgründen kann ich leider nicht genauer darauf eingehen. Einerseits war ich zufrieden mit dem Ergebnis, andererseits geht es ja nicht darum, ob mir das Ergebnis reicht, sondern wie das meine Dozenten sehen. Glücklicherweise wurde mir bestätigt, dass ich das Interview verwerten kann.
emion meinte am Vortag nur so: "Du bist ja geübt in Interviews." Aber sich schriftlich ein paar Fragen zu überlegen, sie dann zu verschicken oder einem Menschen dann direkt gegenüber zu sitzen, sind nochmal zwei verschiedene Paar Schuhe :-).

3) Routine im Teilzeit-Sturmfrei 
Die Grafikerin begab sich bereits im Januar - aber nur für eine Woche - auf die Reise. Da mein Vater im Schichtdienst arbeitet bin ich für mehrere Stunden alleine. Es ist nicht so, dass ich ungern alleine bin. Dennoch war es für mich ungewohnt, da sonst immer jemand im Haus ist. Natürlich kann ich mich über mehrere Stunden allein beschäftigen, keine Frage. Dennoch hatte ich die Wahl und konnte auch "unter Menschen" gehen. (Ich hoffe, ihr wisst, was ich meine).
Als die Grafikerin diesmal für etwas länger den Koffer packte, graute es mir schon etwas vor der Zeit. Jetzt fragt ihr euch: Warum schreibst du das denn hier hin, wenn es um die fünf positiven Dinge geht?
Ich kann verkünden, dass ich mich diesmal relativ schnell an die Teilzeit-Sturmfrei-Zeit gewöhnt habe. Ich kann Sprachnachrichten von jedem Zimmer aus verschicken, ohne irgendwen zu nerven :)
Wahrscheinlich wird es mega komisch, wenn ich Ende kommender Woche dann eine Menge Gäste erwarte. (Unter anderem die treuen Crowd Mitglieder. Mehr dazu im Monatsrückblick).

4) Ich wurde bei Twitter supportet  
Innerhalb kurzer Zeit wurde ich zweimal Teil des #ff - follow friday. Hier empfehlen Twitter Nutzer ihrer Timeline lesenswerte Twitter Accounts. Ich poste ja wirklich viel auf Twitter. Natürlich versuche ich mich zu beherrschen und nicht allzu viel unnützes Wissen mitzuteilen. Mal gelingt es mir mehr, mal weniger. Jedenfalls hat es mich total gefreut, dass es Leute gibt, die bei mir mitlesen und meine Tweets wohl recht unterhaltsam finden :-).

5) Es tut sich was in der Antragslandschaft 
Anfang Januar habe ich einen Antrag auf ein neues Kürzel im Schwerbehindertenausweis gestellt. Und zwar kann man sich auch als gesetzlich blind einstufen lassen, wenn man noch einen Sehrest hat. Natürlich geht das nicht einfach so, sondern muss erst durch Untersuchungen abgeklärt werden (das ist jetzt die oberflächliche Kurzversion des ganzen Prozesses). Jedenfalls rechnete ich eigentlich damit, dass sich das Versorgungsamt fünf Monate Bearbeitungszeit nehmen wird, was kein Vorwurf sein soll. Immerhin haben die Mitarbeiter dort eine Menge Papierkram zu erledigen.
Nun erreichte mich aber diese Woche ein Brief, in dem man mich bat, einen Termin bei einem Gutachter wahrzunehmen. Das finde ich total genial, weil ich eigentlich kommende Woche einen Termin in der Augenklinik hätte, dem ich nur wegen der Antragsgeschichte zugestimmt habe. Den Termin kann ich jetzt absagen. Ich habe dort schon so viele Stunden meines Lebens verbracht und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, welch diebische Freude es mir bereitet, weil ich mir das Recht herausnehmen und den Termin absagen kann.

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Kommenden Sonntag wird der 5-Dinge Post wohl entfallen. Wenn alles gut läuft, habe ich an diesem Tag noch Gäste und möchte daher nicht mehr Zeit als nötig mit dem Vorbereiten von Beiträgen verbringen.
Wie war eure Woche?
Was steht bei euch Ende Februar noch an?


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