Donnerstag, 19. Januar 2017

Kinder, Katzen, Katastrophen

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Steckbrief

Name: Kinder, Katzen, Katastrophen
Autor: 13 Autoren u. a. Ute Annemarie Schuster, Kerstin Schuster, Micky Dearest,
Verlag: Traumstunden Verlag
Geeignet für: Menschen, die gerne Anthologien lesen
Gelesen oder gehört: gelesen
Bewertung: 2 von 5 Punkten



Klappentext: 



(Beschreibung von der Homepage des Traumstundenverlags). 

"13 Autoren und 21 Kurzgeschichten auf 144 Seiten ergeben ein buntes Pottpourri der anderen Art zu den Themen "Kinder, Katzen, Katastrophen" Nicht selten sind die Geschichten mitten aus dem Leben gegriffen, wenn beispielsweise Micky Dearest in seiner Debutveröffentlichung über seine jüngste Tochter schreibt oder Krmiautorin Regina Fouqué sehr anschaulich ihren Kampf um den Arbeitsplatz gegen ihren Kater schildert! Auch Kinderbuchautorin Barbara Kopf ist mit einer Geschichte aus ihrem Alltag mit ihrer Enkelin vertreten und wen wundert es, dass beide Geschichten des Autors Alf Rolla Bezug zu seinem Leben haben. Lassen Sie sich entführen in die Welt hinter den Kulissen der Autorenalltagswelten."


Meine Meinung: 

Zuerst einmal möchte ich anmerken, dass alle Geschichten einen guten Schreibstil haben. Sie haben genau die richtige Länge und sind leicht zu lesen. Das Thema "Kinder, Katzen, Katastrophen" ist sehr breit gefächert. Jede Geschichte geht anders mit dem Thema um. Gerade gegen Ende der Anthologie wurden noch einmal andere Facetten aufgezeigt, wie man das Thema auch interpretieren konnte. Das hat mir gut gefallen.

Mein Problem bestand hauptsächlich darin, den Bezug zu einigen Geschichten zu bekommen. Ich verstand zwar den Text, den ich las, fragte mich aber dennoch was mir die Situation sagen sollte. Manchmal schienen mir die Problematiken der Kurzgeschichten etwas aus der Luft gegriffen, oder konstruiert, damit es eine Problematik gab. Ich konnte mich schlecht in die Problematik, oder die Charaktere hineinversetzen.

Dann gab es wiederum Kurzgeschichten, die mich nicht nur sprachlich, sondern auch von der Problematik beeindruckten. Eine Geschichte in der ich wunderbar zwischen den Zeilen lesen konnte, war beispielsweise "Jannys Welt ist rot". Hier geht es um einen Jungen, der aus ärmlichen Verhältnissen kommt, eingeschult wird und gerne malt. Der Junge hat eine blühende Fantasie, die nicht von jedem gern gesehen wird.
In dieser Geschichte merkt man wieder, wie schlimm es ist, wenn jemand Außergewöhnliches auf eine angepasste Gruppe trifft, die das Wunderbare oft nicht einmal mehr erkennen kann. Gerade das Ende hat mir gut gefallen, weil klar wurde, dass Jannys doch nicht so verloren ist, sondern Unterstützung bekommt.

Die andere Geschichte, die mir gut gefallen hat, war "Papi guck mal!". Hier geht es um die Wahrnehmung eines Vaters. Er erzählt lebhaft von seinem Familienleben und lässt uns so daran teilhaben. Da ich einige kleinere Kinder erlebt habe, konnte ich mich sehr gut in die beschriebenen Situationen hineinversetzen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Buch zwar gut gefallen hat, es aber nur bedingt einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat. Dennoch finde ich es empfehlenswert, weil man anhand des Buches sehen kann, welche Geschichten aus einem vorgegebenen Thema entstehen können.



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* Dieses Buch wurde mir von dem Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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