Donnerstag, 30. Juni 2016

Unterwegs in der Tintenwelt, die Sache mit der Schreibflaute - Mein Juni 2016

Gelesen im Juni 2016


Bild von Jumbo Verlag
Name: Tintenherz
Autor: Cornelia Funke
Gelesen oder gehört: gehört als ungekürztes Hörbuch
Lieblings:
Hauptcharakter: Meggie, weil sie sich weiterentwickelt und von vorne herein nicht alles hin nimmt
Nebencharakter: Staubfinger, weil er verloren wirkt und so treffend beschrieben wurde; Elinor, weil sie hinter ihrer harten Schale und der Schlagfertigkeit einen weichen Kern hat.
Schauplatz: Elinors Haus, weil es groß wirkt und natürlich voller Bücher ist
Bewertung: 4 von 5 Punkten
Link zur Rezension: HIER ENTLANG

Bild von Jumbo Verlag
Name: Tintenblut
Autor: Cornelia Funke
Gelesen oder gehört: gehört in ungekürzter Fassung
Lieblings:
Hauptcharakter: -
Nebencharakter: Farid, weil er ein sehr treuer Weggefährte ist, der es in der Geschichte nicht einfach hat
Schauplatz: die Höhle der Räuber
Bewertung: 5 von 5 Punkten
Link zur Rezension: HIER ENTLANG

Was lese ich gerade, diesmal unter dem Motto: Alle guten Dinge sind drei

"Handbuch für Autorinnen und Autoren"
"Shadowmarch: Die Dämmerung"
"Tintentod"


Gefunden im Netz? 

50 Dinge, die Blogger 2016 nicht mehr tun sollten 
Co-Autorin emion hat mir den folgenden Beitrag verlinkt. Und einige Gründe sind wirklich interessant, bzw. bieten jede Menge Diskussionsstoff. Allerdings würde es jetzt den Monatsrückblick wirklich sprengen, wenn ich euch den Beitrag genauer vorstelle. Deswegen kurz und knapp: Dieser Beitrag ist für besonders für die Blogger interessant, die sich kritisch und reflektiert mit ihrem Blog befassen und sich gerne weiterentwickeln wollen.
Zum Artikel: HIER ENTLANG

#Litcamp2016
Im Juni waren zwei interessante Veranstaltungen für die Buchbloggerszene. Eine davon war das Literaturcamp in Heidelberg.
Da ich leider nicht dabei sein konnte, interessierten mich natürlich die Erfahrungsberichte und Erlebnisse der anderen Blogger. Stellvertretend für die vielen Beiträge, verlinke ich euch hier einmal den Artikel von Saskia von "Who is Kafka".
Zum Artikel: HIER ENTLANG


Momente im Juni 2016 

Stammtisch Planungen
Die Werbetrommel ist gerührt. Jetzt brauchen wir noch eine geeignete Location. Es gibt zwei Optionen und ich bin wirklich gespannt, was sich da ergibt... :-)

Die Sache mit den Selfpublishern
Ich habe eine echt nette Email von einem Autor bekommen, der jetzt bei einem bekannten Verlag gelandet ist und mir sein eBook anbieten wollte. Das einzige Problem dabei war: Ich lese keine eBooks. Mir tat das dann auch total leid, dass viele Autoren heutzutage mit eBook Verträgen geködert werden, aber dann auch schauen müssen, wie sie ihre Bücher überhaupt verkaufen können.
Diese positive Erfahrung wollte ich einfach mal erwähnen, weil Selfpublisher in der letzten Zeit ziemlich kritisiert wurden.

... wie im Flug 
Anhand meines Monatsrückblickes seht ihr wahrscheinlich, dass der Juni wie im Flug verging. Ich konnte zwar wunderbar in die Tintenwelt eintauchen, habe aber nicht so viele Bücher beendet, wie gedacht.
Der Terminkalender im Juli ist auch wieder gut gefüllt und ich hoffe, dass ich auch von dem ein oder anderen Ereignis berichten kann.
Außerdem steht noch ein Bericht von meinem Besuch beim SWR aus...
*geht schnell mal eine Runde Zeit sammeln*


Was gab's zu erzählen? 

GE(H)SCHMÖKERT im...
Handbuch für Autorinnen und Autoren Teil 4: Drehbuch schreiben 

Das Team ist komplett (Vorstellung der Gastautoren) 
Das ist ... Isona
Das ist ... Skyara

Rezensionen aus der Konserve
Gossip Girl
Die Vorstadtkrokodile
Neue Schwester, neues Glück


Jahresschreibmarathon - Fazit Juni


Foto A. Mack
Geschriebene Wörter: 3.579 Wörter
Monatsziel: 6.580
Fehlende Wörter bis zum Ziel: 38.356 Wörter

Erkenntnis des Monats:
Der Monat ist so schnell vergangen und es war zu wenig Zeit übrig, um zu schreiben. (Die Nummer 1 Ausrede von angehenden Autoren).
Aber das sind echte Luxusprobleme. Meine Geschichte steuert auf den Höhepunkt zu und ich glaube, ich will das Ende etwas hinaus schieben, obwohl ich schon Ideen für neue Projekte habe. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich noch nicht hundertprozentig zufrieden mit dem bin, was ich bisher geschrieben habe. Aber mal schauen, was der Juli bringt... Da gibt's nämlich das Bergfest. (Die Hälfte des Marathons wäre dann erreicht).
Und da ich jetzt Twitter habe, kann ich auch noch ordentlich unter dem Hashtag #Jahresschreibmarathon twittern :-).


Gehört im Juni 2016 

Im Juni habe ich beschlossen die Musik auf meiner Festplatte zu sortieren. Ich habe also einiges gehört. Es waren einige internationale Künstler dabei, die ich hier leider nicht verlinken kann. Außerdem habe ich ein paar alte Sachen wieder gefunden, die es aufgrund von schlechten Liveaufnahmen ebenfalls nicht hier zu hören gibt...
Dennoch zeige ich euch heute zwei Lieder :-)




Tonbandgerät - Irgendwie anders
Ich wurde durch eine Radiosendung auf die Band aufmerksam und finde, sie haben recht interessante Texte. 
Tonbandgerät nahm außerdem an dem Bundesvision Song Contest teil. Ein bisschen (un)nützes Wissen am Rande... :-) 



Die Ärzte - Himmelblau 
In oben erwähnter Radiosendung fiel mir auch dieses Lied auf. 
Ich mag die meisten Lieder von den Ärzten. 
Hier hat es mir besonders das Intro und die erste Strophe angetan und schwupps wanderte das Lied auf meine aktuelle Playlist. 



In diesem Sinne...

Mittwoch, 29. Juni 2016

Neue Schwester, neues Glück

Bild von amazon
Steckbrief

Name: Neue Schwester neues Glück
Autor: Sara Winter
Verlag: Traumstunden Verlag
Geeignet für: Menschen, die gerne Liebesromane lesen
Gelesen oder gehört: Gelesen
Bewertung: 2 von 5 Punkten


Klappentext 



(Klappentext von "Neue Schwester, neues Glück" von Sara Winter, erschienen im Traumstunden Verlag)

"Erst durch das Testament ihres verstorbenen Vaters erfährt Luisa, dass sie eine Halbschwester hat. Gemeinsam erben sie einen bayrischen Gutshof und ein Vermögen. auf dem Gut erfährt Luisa allerdings nur Ablehnung. Marlene scheint sie zu hassen und auch Christoph, ein guter Freund der Familie, sähe es lieber, wenn Luisa gleich wieder abreisen würde. Doch Luisa ahnt, dass mehr hinter Marlenes Verhalten steht und beschließt, zu bleiben. Wird sie es schaffen, ihre neue Schwester für sich zu gewinnen und ihr zu helfen? Und da ist auch noch der geheimnisvolle Felix, mit dem sie entgegen allen Warnungen Freundschaft schließt. Wird er ihr Herz erobern? Luisa kämpft um ihre Schwester und um ihr Glück ..." .


Meine Meinung

Auch dieses Buch gehört zu den Rezensionsexemplaren des Traumstunden Verlages. Der Einband sprach mich gleich an, weil auch hier Menschen auf dem Cover zu sehen sind. Der Inhalt klang auch recht vielversprechend. Ich war gespannt, wie der Konflikt zwischen den Schwestern aufgebaut war und ob sie zueinander finden würden.

Sara Winter hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Ich hatte keine Mühe in die Geschichte hineinzukommen. Sie lässt sich wirklich gut und flüssig lesen. Der Inhalt ist verständlich beschrieben, sodass man nicht viel nachdenken muss, sondern sich von der Geschichte rund um Luisa einfach "berieseln" lassen kann. Die Beschreibungen der Landschaft und von Saulbrunn haben mir sehr gut gefallen und mich in eine andere Welt eintauchen lassen.

An manchen Stellen war mir das Buch allerdings zu "leicht". Ich hatte nicht das Gefühl, die Geschichte zu entdecken. Mich überkam mehr der Eindruck, die Geschichte von einer guten Bekannten erzählt zu bekommen. Sie möchte nicht, dass ich interpretiere, sondern mir das Problem anhöre und dann meine Meinung dazu äußere. Die Charaktere waren mir etwas zu einseitig. Entweder man war freundlich zu Luisa, oder man begegnete ihr voller Ablehnung.

Wer nach einem anstrengenden Arbeitstag abschalten möchte und eine Geschichte braucht, in die er eintauchen kann, ohne das nächste Geheimnis lüften zu müssen, sollte das Buch unbedingt lesen. 


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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht.


* Dieses Hörbuch wurde mir von dem Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Freitag, 24. Juni 2016

Tintenblut (Band 2 der "Tintenwelt" Trilogie)

Bild von Jumbo Verlag
Steckbrief 

Name: Tintenblut (auch als Buch, Hörspiel erhältlich)
Autor: Cornelia Funke
Verlag: Jumbo Verlag
Geeignet für: ab 12 Jahren, für Menschen, die Jugendbücher mögen, oder Fans von Cornelia Funke
Gelesen oder gehört: gehört in ungekürzter Fassung
Sprecher: Rainer Strecker
Bewertung: 5 von 5 Punkten


Klappentext

(von Jumbo Verlag

"Der Zauber von "Tintenherz" lässt Meggie nicht los. Gemeinsam mit Farid liest sie sich selbst in die Tintenwelt, denn sie will endlich den Weglosen Wald sehen, den Speckfürsten, den Schwarzen Prinzen und seinen Bären. Sie möchte die Feen treffen und natürlich den Dichter Fenoglio, der sie später zurückschreiben soll. Vor allem aber will sie Staubfinger vor dem grausamen Basta warnen, denn Fenoglio hat sein Ende schon geschrieben …"


Meine Meinung 

Schon nach wenigen Minuten hatte ich das Gefühl, dass sich die Geschichte im zweiten Band auf einen Schlag hin weiterentwickelt. Hier merkte ich, dass Tintenherz eher in die Kinderbuch Ecke einzuordnen ist, während Tintenblut - wie schon der Name erahnen lässt - mehr in die Jugendbuch Richtung geht.

Die Gestaltung 
Gelesen wird der zweite Band der Tintenwelt Trilogie ebenfalls von Rainer Strecker. Ich finde es immer total schön, wenn mehrere Bände einer Hörbuch Reihe von demselben Sprecher gelesen werden. Bei Kerstin Giers Edelstein Trilogie gab es beispielsweise einen Sprecherinnen Wechsel. Hier hat man sich dann im ersten Band schon an die Interpretation des Sprechers gewöhnt und muss sich dann mit einer neuen Stimme auseinandersetzen. Aber ich schweife ab.
Rainer Strecker hatte hier deutlich mehr Spielraum, da unsere Protagonisten in Fenoglios Tintenwelt eintauchen. Hier handelt es sich um eine Fantasiewelt die Charaktere mit tollen Namen wie dem Speckfürst oder dem Natternkopf hervorbringt.
Während Strecker mich in Tintenherz nicht durchgängig fesseln konnte, fiel mir der Einstieg im zweiten Band deutlich leichter. So mochte ich besonders seine Interpretation von neuen Charakteren wie beispielsweise Balbulus dem lispelnden Bibliothekar.
Diesmal bekommt die Gestaltung von mir die volle Punktzahl.

Inhalt 
Inhaltlich wird schnell klar, dass etwas Zeit ins Land gestrichen ist. Meggie ist älter geworden und ist jetzt in der Pubertät angekommen. Ihre Gedanken sind reifer, als im ersten Band und sie muss sich diesmal auch mit beinahe normalen Problemen beschäftigen, die Mädchen in diesem Alter eben so haben, wie beispielsweise, die erste Liebe.

In diesem Band treffen auch zwei neue Feinde auf unsere Hauptcharaktere.
Das ist zum einen in der anderen Welt, also der normalen Welt, Orpheus, ein Mann, der sich ebenfalls darauf versteht, Romanfiguren aus Geschichten hinaus- und wieder hinein zu lesen. Cornelia Funke beschreibt ihn genauso, wie man sich einen überheblichen Vorleser vorstellt.
Der zweite Antagonist ist der Natternkopf, der hofft, Herr der ganzen Tintenwelt zu werden und seine Macht im zweiten Band ziemlich gut ausbaut.

Spannung 
Der Spannungsbogen konnte mich hier mehr abholen als in Band 1, was vermutlich an den Jugendbuch Elementen lag. Das soll aber nicht heißen, dass Tintenherz im Vergleich schlechter ist. Für die gedachte Zielgruppe ist die Geschichte einfach nur genial. (Jaja, so viel zu meiner tollen Argumentation).
Hier hingegen kommen unsere Protagonisten kaum zur Ruhe und sind ständig mit der Frage beschäftigt, wie es weitergehen soll. Immer dann, wenn Land in Sicht ist, tut sich ein neues Problem auf, was die Geschichte umso spannender werden lässt.

Der Schreibstil 
Ich habe den Eindruck, dass der Schreibstil maßgeblich dazu beigetragen hat, dass das Jugendbuch Gefühl in mir aufkam. Ich kann nicht genau benennen, was Cornelia Funke hier anders gemacht hat, aber der Schreibstil gefällt mir deutlich besser. Was unbedingt erwähnt werden muss: Wie der Titel vielleicht schon erahnen lässt, werden in Tintenblut erstmals Kämpfe und auch Sterbeszenen beschrieben. Deswegen würde ich das Buch auch, wie in den Verkaufsportalen genannt, erst ab 12 Jahren empfehlen.

Gesamteindruck 
Ich bin von Tintenblut wirklich positiv überrascht worden. Tintenherz beendete ich mit der Idee, wohl einfach etwas zu alt für die Geschichte zu sein. Tintenblut hat es geschafft, mich wieder in die Tintenwelt zu entführen und mir unterhaltsame Stunden zu bescheren.

Donnerstag, 23. Juni 2016

Die Vorstadtkrokodile

Bild von amazon
Steckbrief

Name: Vorstadtkrokodile (auch als Film und Hörbuch erhältlich)
Autor: Max von der Grün
Verlag: rowohlt Taschenbuchverlag
Geeignet für: ab 12 Jahren, oder für Menschen, die gerne Kinderbücher lesen
Gelesen oder gehört: gelesen
Bewertung: 5 von 5 Punkten


Klappentext


(Klappentext von "Vorstadtkrokodile" von Max von der Grün, erschienen im rowohlt Taschenbuchver
lag)

"Ein Klassiker der Kinderliteratur: Eine zeitlose Geschichte über Freundschaft, Mut und Vertrauen „Betreten verboten!“ steht an der verlassenen Ziegelei, dem Geheimquartier der „Krokodiler“. Wer zur Bande von Olaf und seinen Freunden gehören will, muss eine gefährliche Mutprobe bestehen und gut Radfahren können. Aber was soll Kurt tun, der im Rollstuhl sitzt? Da macht Kurt mit seinem Fernglas eine Beobachtung ... Und beweist, dass er mindestens genauso viel Mut hat wie die anderen. Nur eben auf eine besondere Weise."


Meine Meinung 

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte war einfach aufgebaut. SIe ist leicht zu lesen und man bekommt einen schnellen Draht zu den Hauptcharakteren. Schön fand ich es, ein letztes Mal in die "Kinderbanden" Geschichten einzutauchen. Eine Gruppe von Kindern gründet eine Bande. Es werden gemeinsame Abenteuer erlebt, Vorurteile beiseite geräumt und Freundschaften vertieft.

Wer Kindergeschichten mag und das Buch nicht in der Schule gelesen hat, sollte es sich einmal genauer anschauen.


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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht.

Donnerstag, 16. Juni 2016

Die Tagebücher einer Nanny


Bild von amazon 


Steckbrief 

Name: Die Tagebücher einer Nanny auch als Buch und Film erhältlich)
Autor: Emma McLaughlin,
Verlag: Random House Verlag
Geeignet für: ab 16 Jahren, oder für Menschen, die sich für zwischenmenschliche Dramen interessieren
Gelesen oder gehört: gehört
Sprecher: Leslie Malton
Bewertung: 5 von 5 Punkten


Klappentext

(Beschreibung von booklooker)

"Nanny ist Studentin und sie braucht dringend Geld. Seit Jahren nimmt sie Jobs als Kindermädchen an, aber diesmal hat sie das große Los gezogen: Nanny wird von Mrs. X angeheuert, Gattin eines erfolgreichen Bankers und Mutter des kleinen Grayer. Man wohnt in einem riesigen Appartement und setzt alles daran, die Unannehmlichkeiten des Lebens auszublenden. Leider gehört dazu seit vier Jahren auch ein Kind. Grayer hat es nicht leicht: Er liebt seine Mutter, die jedoch den Kontakt mit ihm wegen Lästigkeit und Verschmutzungsgefahr tunlichst meidet. Er vergöttert seinen Vater, bekommt ihn allerdings so selten zu Gesicht, dass er dessen Visitenkarte als Talisman immer bei sich trägt. Nur Nanny kümmert sich wirklich um ihn."


Meine Meinung

Das Hörbuch gehört zu einer langen Sammlung an Hörbüchern, die mir von verschiedenen Freunden ausgeliehen wurden. Das Witzige war, dass wir im Englischunterricht das Thema "Erziehung" begonnen und uns mit der Frage beschäftigt haben, ob sich "frischgebackene" Eltern eine berufliche Auszeit nehmen sollen, oder nicht. Zeitgleich bin ich dann auf dieses Buch gestoßen. Es hat, wie die Faust aufs Auge, gepasst.
Leslie Malton hat die Geschichte wahnsinnig gut gelesen. Ihre Stimme ist sehr wandlungsfähig. Somit hat sie es geschafft in jeden Charakter hineinzuschlüpfen und mich so das ein oder andere Mal zum schmunzeln gebracht. "Die Tagebücher einer Nanny" hat mir das Medium Hörbuch wieder etwas näher gebracht. (Ich bin während der Zugfahrt kein einziges Mal eingeschlafen und das will schon was heißen!).

Dieses Hörbuch hat mir sehr gut gefallen, weil man einen guten Einblick in die Zerrissenheit der Hauptperson Nanny bekommt. Sie wird immer mehr in das Familienleben der Familie X eingespannt und weiß nicht so recht, wie sie sich abgrenzen kann.

Als ich den Klappentext gelesen habe, ist mir mit Schrecken aufgefallen, dass es in dem Buch ja auch eine Liebesgeschichte gibt. Die ist mir, wenn ich ehrlich bin, völlig entgangen. (Vielleicht ist das Hörbuch eine gekürzte Fassung, oder ich war doch etwas unaufmerksam). Mir ist zwar aufgefallen, dass Nanny Kontakt zu einem jungen Mann hat, allerdings habe ich es so interpretiert, dass beide schon lange miteinander befreundet sind.

Mein Eindruck war, dass der Schwerpunkt der Geschichte eher auf der Biografie der Familie X und deren Begegnungen mit Nanny liegen.

Als ich die Geschichte zu Ende gehört habe, ist mir aufgefallen, dass man sie aus zwei Blickwinkeln betrachten kann.
In der einen Variante bekommt man ein wunderbares Beispiel für eine elitäre Familie geliefert. Beide Eltern haben nur Augen für sich und sind überhaupt nicht fähig auf den den Film des anderen einzusteigen. Das Beste was sie tun konnten war daher ein Kindermädchen für den Sohn Grayer einzustellen. Allerdings hätten sie ihm einen noch größeren Gefallen damit getan, wenn sie es nicht alle paar Monate austauschen würden.

Der andere Blickwinkel ist Nannys Sicht. Ich konnte wunderbar beobachten, wie sie mit dem ganzen Stress, der sich mehr und mehr zuspitzt, umgeht und an welchen Stellen, sie ihrem Ärger Ausdruck verleiht.

Wer starke Nerven hat, eine gut erzählte, an manchen Stellen sogar amüsante Geschichte sucht, die viel zwischen den Zeilen erzählt, sollte "Die Tagebücher einer Nanny" unbedingt lesen.

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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht.

Donnerstag, 9. Juni 2016

Tintenherz (Band 1 der "Tintenwelt"- Trilogie)

Bild von Jumbo Verlag
Steckbrief

Name: Tintenherz (auch als Buch, Hörspiel und Film erhältlich)
Autor: Cornelia Funke
Verlag: jumbo Verlag
Geeignet für: ab 12 Jahren, für Menschen, die gerne Fantasy Bücher lesen
Gelesen oder gehört: gehört in ungekürzter Fassung
Sprecher: Rainer Strecker
Bewertung: 4 von 5 Punkten


Klappentext

(von Jumbo Verlag)

"In einer stürmischen Nacht taucht ein unheimlicher Gast bei Meggie und ihrem Vater Mo auf. Am nächsten Morgen reist Mo überstürzt mit Meggie zu ihrer Tante Elinor, die eine wertvolle Bibliothek besitzt. Dort macht Meggie eine überraschende Entdeckung. Und schon bald begreift sie, dass ihr Vater in großer Gefahr schwebt ..."


Meine Meinung zum Hörbuch 

Tintenherz hat zu einem meiner Lieblingskinder- bzw. Jugendbüchern gehört. Die Geschichte konnte mich vor Jahren total begeistern und so zögerte ich natürlich nicht, als mir die Hörbücher ausgeliehen wurden. Zudem wollte ich der Tintenwelt schon lange einmal einen Besuch abstatten. Es kann ja nicht sein, dass die Rezensionen zu dieser Trilogie auf diesem Blog fehlen. Sie haben mich schließlich einen Großteil meiner Kindheit begleitet...

Gestaltung - Die Hörbuch Fassung 
Als ich sah, dass das Hörbuch 16 CDs hatte,  runzelte ich erst etwas misstrauisch die Stirn. 16 CDs sind schon ziemlich viel. Und so dick war mir das Buch gar nicht vorgekommen. Allerdings stellte sich sehr schnell heraus, dass die CDs mit verhältnismäßig wenig Tracks bestückt waren, sodass ich nur so durch die Geschichte flog. Zudem sollte hier vielleicht auch erwähnt werden, dass es sich hier nicht um ein mp3 Hörbuch handelt.
Gelesen wird Tintenherz von Rainer Strecker, einem Sprecher, der mir gefühlt sofort bekannt vorkam. Ich hatte den Eindruck, ihn schon öfter gehört zu haben, hätte aber mal wieder nicht sagen können, woher ich ihn kannte.
Während sich viele Sprecher wunderbar darauf verstehen, ihre Stimme bei beinahe jedem Charakter völlig anders klingen zu lassen, liest Rainer Strecker Tintenherz verhältnismäßig schlicht. Allerdings ist mir hier erstmals etwas aufgefallen: Und zwar braucht ein Hörbuch Sprecher auch eine bestimmte Art von Wiedererkennungswert. Versteht mich nicht falsch: Ich habe bisher schon viele tolle Hörbücher gehört. Doch Streckers Stimme sticht definitiv hervor. Einziger Nachteil: Manchmal hätte ich mir etwas mehr Interpretationen gewünscht.

Eher untypisch für Hörbücher ist, dass diese mit Musik begleitet werden. Nach jedem beendeten Kapitel gibt es hier ein kurzes Musikstück, das, je nach Stimmung sehr gut auf das beendete Kapitel abgestimmt ist. Toll finde ich, dass es hier einen klaren Schnitt zwischen den Kapiteln gibt und man so gut wahrnimmt, wann ein neues Kapitel beginnt.
Die Musikstücke waren mir hier und da etwas zu lang, lockerten die Geschichte aber auch gut auf.

Unterschied zur Buchvorlage
An dieser Stelle möchte ich noch auf einen kleineren weiteren Unterschied zur Buchvorlage aufmerksam machen. Und zwar werden in der Buchvorlage die Kapitel mit Zitaten aus anderen Büchern begonnen. Das ist, aufgrund der Tatsache, dass es hier überwiegend um Bücher geht, ein sehr schönes Stilmittel. Zudem entdeckte ich auch jede Menge Bücher, die ich unbedingt einmal lesen wollte, wie beispielsweise "Warten auf Gordot". Ihr ahnt es wahrscheinlich schon: Die Zitate sind in der Hörbuch Fassung weggelassen worden.
Dennoch gibt es deswegen keinen extra Punkte Abzug. Jedes der meiden Medien hat so sein eigenes Stilmittel.

Der Inhalt 
Wie oben schon erwähnt, bekommen Meggie und ihr Vater Besuch von einer unheimlichen Gestalt. Meggie ahnt, dass das nichts Gutes zu bedeuten hat. Ihr Vater scheint den Unbekannten auch noch zu kennen.
Als Meggie und Mo am nächsten Tag zu Tante Elinor aufbrechen, einer älteren Dame, die Bücher viel lieber mag, als echte Menschen, beginnt eine spannende Reise, in der sich alles nur um ein Buch dreht: Tintenherz!

Cornelia Funke schafft hier wundervolle Charaktere. Angefangen bei der 12-jährigen Meggie, die sich mutig dem ersten Abenteuer ihres Lebens stellt und sich nicht so leicht einschüchtern lässt.
Dann kommen natürlich die Nebencharaktere, die ich ebenfalls sehr ins Herz geschlossen habe. Da wäre beispielsweise der nächtliche Gast, der den Namen Staubfinger trägt und sich auf das Feuerspucken versteht. Auf mich wirkte er verloren und heimatlos. Er wünscht sich seit Jahren nichts sehnlicher, als endlich nach Hause zurückkehren zu können.
Meine zweite Lieblingsnebendarstellerin ist Elinor. Hinter ihrer rauen Schale und dem losen Mundwerk versteckt sich aber ein weiches Herz. Und wer einmal seinen Platz darin gefunden hat, kommt auch so schnell nicht mehr heraus.

Richtig toll finde auch, dass die Handlung in sich abgeschlossen ist. Wer nach Tintenherz erst einmal genug von der Trilogie hat, ist nicht gezwungen sofort weiterzulesen, da der Roman nicht mit einem teuflischen Cliffhänger endet.

Schreibstil 
Hier handelt es sich um den ersten Teil einer Kinderbuch Trilogie. Daher ist auch der Schreibstil der Geschichte sehr einfach aber klar gehalten. Hier und da schmückt Cornelia Funke die Geschichte mit sprachlichen Bildern aus. Vor Jahren habe ich ihren Schreibstil geliebt. Diesmal muss ich aber gestehen, dass mich das Buch nicht durchgehend begeistern konnte. Es gab Passagen, in denen ich voll in die Geschichte eintauchen konnte. Dann gab es aber auch wieder die Momente, in denen ich etwas abgeschweift bin.
Was mir aber aufgefallen ist: Wie bei jeder guten Geschichte, gibt es auch hier eine Gruppe Bösewichte. Und diese verstehen sich wunderbar auf Drohungen wie: "Ich schneid' dir die Kehle durch." Das sind jetzt Passagen, die auf den ersten Blick nicht unbedingt für Kinder geeignet sind. Allerdings beschränkt es sich hier auf die verbalen Drohungen. In Tintenherz gibt es keine gewalttätigen Szenen, die man Kindern nicht auch zumuten könnte. Zudem war mir damals zwar bewusst, dass es sich um Drohungen handelt, ich habe mir aber nicht so viele Gedanken darüber gemacht.

Gesamteindruck
Ich bin im Tintenwelt Fieber. Ich freue mich, dass ich nochmal die Gelegenheit habe, in die Tintenwelt einzutauchen und alte Bekannte wiederzutreffen. Zudem muss ich feststellen, dass ich mich an viele Details der Geschichte überhaupt nicht mehr erinnern konnte.

Fakt ist: Wer fantastische Geschichten liebt und eine schöne Bücherreihe sucht, macht mit Tintenherz definitiv keinen Fehlkauf.


Kurzinfo zum Film 

Als Tintenherz vor einigen Jahren verfilmt wurde, wartete ich gespannt auf die Umsetzung. Hier erlebte ich erstmals, dass ein Charakter genauso gecastet wurde, wie ich ihn mir vorgestellt hatte.
Das war leider auch schon der einzige positive Aspekt, der mir zur Verfilmung einfällt. Die Geschichte war von vorne herein so entwickelt, dass es überhaupt keinen Sinn mehr machte, die Folgebände ebenfalls zu verfilmen. Das fand ich sehr schade, da es immer clever ist, sich mehrere Türen aufzuhalten.
Da sieht man mal wieder, dass nicht alles aus dem Hause Hollywood auch wirklich gut umgesetzt ist.

Montag, 6. Juni 2016

Handbuch für Autorinnen und Autoren Teil 4: Drehbuch schreiben

Bisher besprochen: 
Kapitel 1: Selfpublishing
- Kapitel 4: Schreiben fürs Theater- Kapitel 5: Hörspiel schreiben und produzieren 

Bild von
Uschtrin Verlag

Fakten 

Name: Handbuch für Autorinnen und Autoren
Verlag: Uschtrin Verlag
Preis: 54,90 €
Medium: gebundene Ausgabe
Seiten: 704 Seiten


Autoren des Kapitels 

Marcus Seibert ist Drehbuchautor und hat unter anderem die RTL Soap "Alles was zählt" mitentwickelt. Er schrieb Drehbücher für "Die Lindenstraße", "Rote Rosen" oder "Verbotene Liebe". Seine Karriere begann als Regieassistent bei dem öffentlich rechtlichen Fernsehsender WDR.
Quelle: Marcus Seibert

Peter Henning ist freier Journalist und Autor verschiedener Erzählungen und Romane. Er arbeitet für verschiedene Zeitungen.
Quelle: Wikipedia


Inhalt des Kapitels 

Wie der Titel schon sagt, dreht sich hier alles um das Thema "Drehbuch". Zuerst führt Marcus Seibert in die Fachsprache des Drehbuchs ein und schreibt anschließend einen Beitrag zum Thema "Literaturverfilmungen".
Zudem wird in diesem Kapitel die Frage beantwortet, ob man Drehbuch schreiben lernen könne.
Wie in den vorherigen Kapiteln auch, endet dieses Kapitel mit einer Linksammlung, in der Ausbildungsstellen für Drehbuchautoren aufgeführt sind.


Meine Meinung 

Das Drehbuch Kapitel war eines der Kapitel, an das ich sehr hohe Erwartungen hatte. Ich wusste, dass Marcus Seibert an der Entwicklung von "Alles was zählt" beteiligt war. Daher interessierte ich mich besonders, was er über den Drehbuchautoren Markt denkt und welche Tipps er Anfängern mit auf den Weg geben kann. (Schließlich läuft die Soap bereits 10 Jahre...).

Ich wurde in meinen Erwartungen nicht enttäuscht. Ich hätte allerdings auch nie damit gerechnet, dass hier so gut in die Fachsprache eingeführt wird. Beispielsweise erklärt Seibert, dass es bei den Drehbuchautoren zwei Lager gebe. Ein Team sei ausschließlich für die Dialoge verantwortlich, die andere Gruppe kümmere sich um die Handlung. Das ein Drehbuchautor somit nicht für alles verantwortlich ist, hat mich erstaunt.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Drehbuch Kapitel eines meiner bisherigen Lieblingskapitel ist. Und das will schon was heißen. Denn ich habe das Handbuch fast zur Hälfte durchgelesen.

Freitag, 3. Juni 2016

Das ist ... Isona

Das ist Isona


Wer wärst du, wenn...


- A – ...du ein Autor wärst?

 Aber ich BIN Autorin!

- B – ...du ein Buch wärst und warum?

 Alle würden sterben und es gäbe definitiv KEIN Happy End! *muhahaha*

- C – ...du ein Charakter aus einem Buch wärst?

McGonagall, sie ist taff und sassy

- D – ...du ein „Dilemma“ wärst?

 Schokolade oder Gummibärchen?

- E – ...Du ein Ereignis wärst?

 Ich bin kein Ereignis, ich bin ein Happening

- F- ...du ein Film wärst? Zombieland – witzig, geschmacklos, brutal

- G – ...du ein Geist wärst?

 Dann wäre ich wohl geistreich *padam dush*

Ansonsten würde ich allen mächtig auf dem Wecker gehen und mich diebisch darüber freuen

- H – ...du ein Haus / Gebäude wärst?

 Hogwarts

- I – ...du eine Insel wärst?

Neuseeland

- J – ...du eine Jahreszeit wärst? Herbst – abwechslungsreich und aufbrausend oder Sommer – heiß und hitzig

- K – Du ein Kuchen oder ein Keks wärst?

Auf jeden Fall was mit Schokolade. Gib mir Schokolade

- L – Du eine Lehrveranstaltung wärst? (Es zählen auch Schulfächer)

 Kunst oder Musik – entspannt und chillig, oder auch Mathe – anspruchsvoll und verhasst :D

- M – Du ein Musiker wärst?

Mozart, der kann alles!

- N – ...du ein Name wärst?

 Isona, weil... WEIL!

- O – ...du ein Organ wärst?

Im Zweifelsfall die Leber :D

- P – ...du eine Pflanze wärst? Teufelsschlinge :D

- R – ...du ein Reiseziel wärst?

 Narnia, Mittelerde

- S – ...du ein Song wärst? It’s my life – Bon Jovi

- T – ...du ein Talent wärst? (Egal, ob du es hast, oder nicht)

Singen

- U – Du eine Uhrzeit wärst?

Morgens halb zehn in Deutschland. Knoppers - das Frühstückchen

- V – Du ein Vergleich wärst? klugscheißen ist immer noch besser als dumm scheißen

- W – Du ein Wörterbuch wärst?

Sonia – Deutsch, denn genau das braucht die Welt

- Z – Du ein Zeichen wärst?

Semikolon; das wichtigste Zeichen unserer Sprache

Das ist ... Skyara

Das ist Skyara
Wer wärst du, wenn...


- A – ...du ein Autor wärst?

Hmm, war ich mal… oder besser: ich hab‘s probiert! Mir fehlt es nicht unbedingt an Ideen, aber ganz bestimmt an der Umsetzung und daran den inneren Schweinehund zu überwinden und weiter zu schreiben. :-D


- B – ...du ein Buch wärst und warum?

Würd ich garantiert irgendwo in einer Bibliothek stehen zwischen so ein paar alten, dicken Schmökern. Und mich würden nur ab und an ein paar rausziehen, weil sie zufällig entdeckt haben, dass ich in meinem Ledereinband ein paar schöne Punzierungen habe und diese ganz fein gearbeitet sind. So fein, dass sie eigentlich nur im Gegenlicht, bei genauer Betrachtung zu erkennen sind. Ein paar wenige entdecken das meist auch nur zufällig, weil das Licht gerade mal wieder im richtigen Winkel drauf fiel, als Sie durchliefen! ;-)

Zu meinem Inhalt: Eine Sammlung handgeschriebener Notizen, einiger Gelehrter und Wissenschaftler. Doch Hauptsächlich nur Ideen die anderen helfen sollen Weiterdenken zu können oder den richtigen Ansatz liefern für große Ideen!


- C – ...du ein Charakter aus einem Buch wärst?

Oh je, ich hab noch keinen Charakter entdeckt, der mir entsprechen würde… Ich bin einfach zu UNAUSSTEHLICH :-D


- D – ...du ein „Dilemma“ wärst?

ICH?? Ein DILEMMA????? Ist das dein ERNST??? Ich BIN ein wandelndes Dilemma… Ich trete von einem Fettnäpfchen ins nächste und manchmal merk ich es nicht mal!!! ;-)

- E – ...du ein Ereignis wärst?

Dann wär ich ein strahlender, goldener Sonnenaufgang über dem Schwarzwald, oder an einem anderen schönen Platz dieser Erde.

- F- ...du ein Film wärst?

Fällt mir irgendwie nix ein…

- G – ...du ein Geist wärst?

Wär ich ein Geist, dann könnte ich nicht weiter… Also ich glaube daran, dass es immer in irgendeiner Form, Art oder Weiße weitergeht. Wenn ich ein Geist wäre, denke ich hätte ich noch irgendetwas was ich hier auf dieser Erde verrichten müsste. Also würde ich herausfinden versuchen was das ist. Und mir mit der Erfüllung noch ein bisschen Zeit lassen, um noch etwas bei meiner Familie und meinen Freunden zu bleiben.


- H – ...du ein Haus / Gebäude wärst?

Wär ich garantiert riesengroß und verwinkelt mit einer Menge Sackgassen und immer neu erscheinenden Wegen welche aber oftmals nur kurz erscheinen und dann wieder verschwinden! Wenn man sich beim Verschwinden dann noch in einem der Gänge befindet… Gute Nacht du schöne Welt! Sollte man sich jedoch in einen Raum retten können, dann gibt’s da immer einen Weg wieder raus!!!


- I – ...du eine Insel wärst?

Lombok (Insel in Indonesien, neben Bali)

Aber vor ungefähr 10 – 15 Jahren! Diese Insel ist so wunderschön und ursprünglich. Die Menschen sind auch sehr freundlich…

- J –
...du eine Jahreszeit wärst?

Frühling. Es ist wunderbar mit an zu sehen wie die Bäume ausschlagen! Ich muss ja immer durch den Wald fahren wenn ich von Zuhause weg fahren muss. Es ist einfach herrlich dann durch so eine grüne Höhl(l)e zu fahren. Oder auch wenn es regnet und Stürmt… Gefährliche Schönheit!

Der Winter scheidet für mich nur deshalb aus, da es nicht immer leise vor sich hin schneien kann, oder immer die Sonne vom Firmament strahlt und den Schnee / Eis zum glitzern bringt… (Wär es so, dann wäre definitiv der Winter meine bevorzugte Jahreszeit!!!!)

- K – ...du ein Kuchen oder ein Keks wärst?

Eindeutig der Mango Kuchen von Isabel! Mmmmhhmmm war der lecker, auch wenn ich ihn sooooo bereuen musste (Haselnuss-Allergie -> juckende Haut…)

- L – ...du eine Lehrveranstaltung wärst? (Es zählen auch Schulfächer)

Meine Überbetriebliche Ausbildung zur Bürokauffrau (mein Dozent war einfach klasse!) :-D

- M – ...du ein Musiker wärst?

Wär ich Mega berühmt gewesen. Vor ca. 8 Jahren und dann für 5 Jahre ständig auf Platz 1 der Charts um dann meinem Manager und den Plattenfirmen zu sagen: „Ihr könnt mich mal. Ich hör jetzt auf, ich hab so viel Geld verdient und bekomme jetzt noch Tantiemen das ich und meine zukünftigen Kinder versorgt sind! Ich such mir jetzt nen Mann zum Heiraten und geh wieder heim!“ Hätte, so wie ja jetzt auch, meinen Mann gefunden und wäre glückliche „Nicht-Arbeitende“, da ich von den Tantiemen und dem zurückgelegten Geld lebe.

- N – ...du ein Name wärst?

Skyara ;-)

-> Sky = der Himmel (ich liebe dieses Firmament!!) und

Skaara von Stargate (weil es einfach meine liebste Serie ist -> verdammt coole Idee)

- O – ...du ein Organ wärst?

Dann wär ich ein Orgelpfeifen-Organ! Ich mag den Ton von Orgeln!

Hey, warum lacht ihr???? ;-D


- P – ...du eine Pflanze wärst?

Definitiv meine orangenen gefüllten Taglilien. (Seufz)



- R – ...du ein Reiseziel wärst?

Würd es keiner lang aushalten (hab ich schon erwähnt dass ich UNAUSSTEHLICH bin??)

- S – ...du ein Song wärst?

Wär ich immer wieder ein anderer… Von Walzer über Pop zu Rock und Metall ist alles Mal dabei! Aber definitiv immer der ganze Song und nicht nur bis zur Hälfte!


- T – ...du ein Talent wärst? (Egal, ob du es hast, oder nicht)

Siehe Musiker!

- U – ...du eine Uhrzeit wärst?

Freitag 14 Uhr! Feierabend ;-D

- V – ...du ein Vergleich wärst?

Hätt ich nichts zum Vergleichen… mit was auch (nochmal: UNAUSSTEHLICH)

- W – ...du ein Wörterbuch wärst?

So vollkommen abgegriffen und schon langsam am zerfleddern, weil man bei mir oft bei jedem zweiten Wort nochmal die Bedeutung nachschlagen muss, da es durchaus mehrere Bedeutungen haben kann. Aber egal wie: Man müsste meistens nochmal ein Wörterbuch für das Wörterbuch brauchen, da ich immer Verschachtelt denke! :-D

- Z – ...du ein Zeichen wärst?

Mittwoch, 1. Juni 2016

Gossip Girl

Bild von Jolie
Steckbrief

Name: Gossip Girl (auch als Hörbuch vorhanden)
Autor: Cecily von Ziegesar
Verlag: cbt Verlag
Geeignet für: ab 15 Jahren, oder Menschen, die sich für Internatsgeschichten bzw. "Wer-mit-wem-wo" Geschichten interessieren
Gelesen oder gehört: sowohl als auch ;-)
Bewertung: 2,5 von 5 Punkten


Klappentext

(Klappentext von: "Gossip Girl - Ist es nicht schön, gemein zu sein?" von Cecily von Ziegesar, erschienen im cbt Verlag)

"Gossip Girl ist die anonym bleibende Beobachterin der hippen Teenager-Szene von New Yorks Oberschicht. Und Gossip, englisch für Klatsch und Tratsch, ist bei ihr Programm. Genüsslich erzählt sie von Blair, Serena, Nate und ihren Freunden, die alles haben, was man sich nur wünschen kann - und trotzdem gegen die Probleme Normalsterblicher nicht gefeit sind..."


Meine Meinung

Manchmal bekomme ich Bücher in die Hände, bei denen ich echt blauäugig bin. Im Grunde wüsste ich, was mich erwartet, wenn ich den Klappentext aufmerksam lese. Aber ich sitze dann da, denke: "Dass kann doch nicht alles sein", fange an das Buch zu lesen und bin dann irgendwie enttäuscht, weil das, was ich mir erhoffe, nicht eintrifft. Und genauso war es auch wieder einmal bei diesem Buch. Vor Jahren habe ich mal in das Hörbuch reingehört und fand es ganz in Ordnung. Ich hatte mich für die Geschichte der Serena, die "Coole", die an ihre alte Schule zurückkehrt und feststellen muss, dass sich einiges geändert hat, seit sie weg war, interessiert.

Jahre später hab ich das Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen, konnte mich nicht mehr richtig an die Geschichte erinnern und hab mich eigentlich darauf gefreut. Ich hatte gehofft, dass es in dem Buch auch um etwas "Tiefgründiges" geht. Ich dachte, dass sich Serena vielleicht Gedanken macht, was damals schief gelaufen ist, versucht sich zu ändern und alles irgendwie gut wird. Aber tatsächlich geht es in der Reihe um: Liebe, Eifersucht, der Wunsch nach Beliebtheit und darum, das Leben mit Drogen/Alkohol/Party zu genießen. Für mich also etwas zu oberflächlich.

Aber wer sich einfach mal berieseln lassen möchte, dem kann ich die Serie oder die Bücherreihe empfehlen.

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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht.