Mittwoch, 23. November 2016

Der Teufel trägt Prada

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audiamo
Steckbrief

Name: Der Teufel trägt Prada (auch als Buch / Film erhältlich)
Autor: Lauren Weisberger
Verlag. Random House
Geeignet für: Menschen, die gerne Geschichten lesen, die auf einer wahren Begebenheit beruhen
Gelesen oder gehört: gehört
Sprecher: Mirjam Weichselbaum
Bewertung: 4 von 5 Punkten


Klappentext


(Klappentext von lovelybooks)

"Andrea Sachs träumt von einer Karriere als Journalistin in New York. Tatsächlich gelingt es ihr, einen vermeintlichen Traumjob zu ergattern: Andrea wird von der glamourösen Modezeitschrift Runway als persönliche Assistentin der Herausgeberin Miranda Priestly angestellt. Der Job entpuppt sich jedoch rasch als purer Horror! ".


Meine Meinung 

Die Geschichte rund um Andrea, deren Namen sich wunderbar brüllen lässt, ist wirklich gut geschrieben. Das Hörbuch lässt sich einfach hören und wird auch von der Sprecherin Mirjam Weichselbaum gut umgesetzt. Man hat fast den Eindruck, sie erzählt die Geschichte einer guten Bekannten. Allerdings muss unbedingt beachtet werden, dass die Geschichte sehr schrill ist. An manchen Stellen wurde mir zu viel "ANDREA!" oder "EMILY" gebrüllt.

In dem Buch wird die Beziehung zwischen Angestellten und Vorgesetzten sehr gut dargestellt. Miranda weiß nicht einmal, wie ihre Mitarbeiter heißen und nennt, gefühlt, jede Sekretärin erst einmal "Emily". Andrea hat eigentlich keine Ahnung von Mode und möchte einfach nur zu ihrem Traumjob gelangen. Voraussetzung dafür: Erst einmal den Job als Mirandas Assistentin überleben.

Die Charaktere in dem Buch waren sehr gut umgesetzt. Ich hatte keine Mühe, mich in Andreas genervten Freundeskreis hineinzufühlen, oder Andreas Ansichten nachvollziehen zu können. Allerdings hatte die Geschichte eher einen bitteren Beigeschmack, weil einem klar wird, wie schnell man abhängig werden kann. Ich dachte eigentlich, dass die lustigen Teile in dem Buch überwiegen und sich Andrea irgendwie mit ihrer Chefin arrangieren konnte.

Absichtlich vermieden habe ich den Zusammenhang die Wörter "(Aut)obiografie", weil es hier nur um einen Teil von Weisbergers Leben geht.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Geschichte zwar gut geschrieben und lebendig verpackt war, dennoch brachte sie mich nicht wirklich zum Nachdenken. Wer etwas für Zwischendurch sucht, oder wissen möchte, wie eine Assistentin ihr Leben "zurückgewinnt" sollte sich dieses Hörbuch aber trotzdem anhören.


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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht. 

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