Sonntag, 27. November 2016

Biografie des Monats - Der Kick

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Steckbrief

Name: Der Kick (auch als Hörbuch* vorhanden)
Autor: Andres Veiel
Verlag: DZB
Geeignet für: ab 17 Jahre, oder für Menschen, die gerne Biografien lesen
Gelesen oder gehört: gehört in ungekürzter Fassung
Sprecher: Susanne Marie Frage
Bewertung: 4,5 von 5 Punkten


Klappentext
(Klappentext von: "Der Kick" von Andres Veiel, erschienen im DVA Verlag)

"Im Sommer 2002 wird der 16jährige Marinus Schöberl von drei Jugendlichen im brandenburgischen Potzlow durch einen „Bordsteinkick“ zu Tode getreten. Voraus gegangen war ein unsägliches und grausames Martyrium, in dem Marinus stundenlang geschlagen, gedemütigt und gequält wurde. Trotz mehrerer Zeugen blieb die brutale Tat über Monate hinweg unentdeckt – keiner wollte etwas gesehen haben. Andres Veiel suchte das Gespräch mit den Tätern und ihren Angehörigen und auch mit den Hinterbliebenen von Marinus. Das Buch gibt somit Einblick in die Biografien der Täter und des Opfers, schildert den genauen Tathergang aus Sicht der Täter, gibt Aufschluss über die Gerichtsverhandlung und bietet zudem eine psychologische Analyse der Geschehnisse." .


Zum Buch 
Im Deutschunterricht sollten wir in Zweiergruppen einen Krimi vorstellen. Wichtig hierbei war, dass wir ein Buch nehmen sollten, dass in unserer Schülerbibliothek vorhanden war. Ich konnte meine Freundin überreden Der Kick auszuwählen, da mich der Klappentext ansprach.
Der Kick ist auch als Hörbuch erschienen und kann bei den Hörbüchereien für Blinde und Sehbehinderte ausgeliehen werden. Im Übrigen habe ich bei der Bewertung die ersten beiden Gliederungspunkte der Hörbuch Bewertung und die restlichen Punkte der "Biografie" genommen.


Meine Meinung
Das Hörbuch hat mir sehr gut gefallen. Hier geht es nicht darum, die Täter zu verurteilen. Es wird versucht zu erklären, wie es so weit kommen konnte. Es ist wirklich gruselig, dass ein Mensch mitten in der Nacht durch ein Dorf getrieben wird und es niemanden gibt, der einschreitet. Hier fand ich es wirklich erschreckend, dass es so etwas wirklich gibt. Schließlich denkt man, dass solche Geschichten oft nur in Thrillern vorkommen können.

Als der Inhalt des Buches soweit abgeschlossen war und ein paar Statistiken kamen, hatte ich Mühe der Geschichte weiterhin zu folgen. Inzwischen glaubte ich, verstanden zu haben, wie es zu dem Mord gekommen ist. Da interessierten mich ein paar Statistiken um ehrlich zu sein nicht viel. 

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Die DZB ist eine Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte. Dort werden Bücher aufgelesen, die nicht von den herkömmlichen Verlagen produziert werden. Wenn ihr gerne Geschichten vorlest, meldet euch dort! Die HörerInnen freuen sich nämlich immer, über tolle Sprecher und das Team der Bibliothek ist sicher dankbar, für Freiwillige, die bei der Produktion helfen. 
Es gibt übrigens verschiedene Standorte wie z.B. in Leipzig oder Marburg. 

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Den Textbaustein habe ich von Pergamentfalter übernommen.