Montag, 31. Oktober 2016

Literarischer Oktober durch und durch - Zurückge(h)blickt Oktober 2016

[Produktplatzierung]

Gelesen im Oktober
Bild von HörbuchHamburg 
Name: Die Stadt der träumenden Bücher
Autor: Walter Moers
Gelesen oder gehört: gehört in der ungekürzten Fassung
Lieblings: 
Hauptcharakter: Der Schattenkönig, weil er ziemlich gerissen daherkommt
Nebencharakter: die Buchlinge, weil sie Bücher fast genauso sehr lieben, wie ich
Schauplatz: die Büchermaschine
Bewertung: 4 von 5 Punkten



Bild von der hörverlag 
Name: *Das Geheimnis der Schnallenschuhe
Autor: Agatha Christie
Gelesen oder gehört: gehört als gekürzte Lesung,
Lieblings
Hauptcharakter: der Inspektor
Nebencharakter: eine geheimnisvolle Dame, die den Inspektor ganz schön durcheinander bringt
Bewertung: 4,5 von 5 Punkten



Als ich Anka auf der Buchmesse getroffen habe, erzählte sie, dass sie diesen Monat noch kein Buch beendet habe. Erstaunt stellte ich fest, dass es bei mir genauso war. 
Und lustigerweise habe ich diese beiden Hörbücher in der letzten Woche bzw. sogar heute am 31.10 beendet. 

Ich lese momentan: 
Immer noch Darm mit Charme wobei ich mich dabei ertappe, dass ich aufgrund der sprachlichen Bilder hier und da echt schnell abgelenkt war. 


Gefunden im Netz

Die Potternacht 
Ende September wurde Harry Potter und das verwunschene Kind veröffentlicht. Wie die vorherigen Potter-Bände auch, ist es wieder beim Carlsen Verlag erschienen. Der Verlag hatte zur Potternacht geladen.
Hier und hier gibt's zwei Artikel über die Veranstaltung.

Cornelia Funke im Interview
Ende September war Cornelia Funke in der Literatursendung lesenswert zu Gast. Hier erzählte sie unter anderem, wie sie sich Charakteren beim Schreiben annähert, berichtet von ihrem aktuellen Schreibprojekt und verrät interessante Neuigkeiten über die Tintenwelt.
Zum Beitrag - HIER ENTLANG

Ein neuer Schreibwettbewerb - Denis Scheck im Interview
Der Verlag Klett-Cotta, 16 Blogger und eine Literaturagentur suchen gemeinsam ein neues Buchprojekt. Vorsitzender der Jury ist Denis Scheck. Im Interview verrät er, was er über Literatur und Bloggen denkt.
Zum Artikel - HIER ENTLANG
Und HIER gibt's die Infos zum Wettbewerb.


Momente im Oktober 2016 

Stammtisch Treffen
Freudestrahlend kann ich verkünden, dass Anfang Oktober endlich der Freiburger Bücherstammtisch gegründet wurde. Den Link zum Beitrag findet ihr weiter unten. Anfang November steht das zweite Treffen an und es gibt schon wieder ein paar Neuzugänge.

Buchmesse
Natürlich stand im Oktober alles im Zeichen der Buchmesse. Ich erzählte beinahe allen von den Messeplänen. Und als die Messe dann vorbei war, mussten natürlich gleich noch die ersten Nachberichte geteilt werden :-).
Ich möchte an dieser Stelle gar nicht so viel von der Messe vorschwärmen, sondern einfach gekonnt auf meine Berichte weiter unten hinweisen. Und ja: Ich stimme euch zu, es sind noch nicht alle erschienen.

Das Studentenleben geht weiter... Oder so ähnlich
Anfang Oktober hat auch mein Semester wieder begonnen. Bisher hatte ich wirklich das Gefühl, einen einigermaßen guten Plan von allem zu haben. Und dann kam das fünfte Semester... :-). Diesmal gibt's nicht nur ein kompliziertes Vorlesungsverzeichnis, sondern auch ziemlich viele Gruppenarbeiten. An sich hab ich nichts gegen Gruppenarbeiten. Ich mag Menschen... Meine Schwierigkeit besteht nur darin, Gruppen zu finden :-).
Während ich vor der Buchmesse noch darüber grübelte, wie ich das alles schaffen sollte, gibt es mittlerweile auch ein paar Lösungen.

Viel los im November
Kaum geht das Studium wieder weiter, kann ich auch feststellen, dass mein Terminkalender verdächtig voll war bzw. noch ist.
Worauf ihr euch im November freuen könnt: Ich werde Luxuslärm ein letztes Mal live sehen. Und weil ich ein fauler Mensch bin, wird es keinen Bericht darüber geben...
Spaß beiseite.
Ich freue mich schon sehr auf das Konzert, weil ich die Band erst einmal live gesehen habe.


Was gab's zu erzählen? 

Rezensionen aus dem September 
Harry Potter und das verwunschene Kind (spoilerfreie Rezension)


Rezensionen aus der Konserve 


GE(H)SCHAUT 


Ankündigung


Literatur / Kultur hautnah - das #FBM16 Special 


Eigentlich wollte ich den Semesterferien ein paar Beiträge planen, damit es hier im Oktober nicht so ruhig wird. Leider wurde es nur ein geplanter Beitrag.
Ich gelobe Besserung...


Schreibmarathon - Fazit Oktober 

Foto: A. Mack
Geschriebene Wörter: 6.047 Wörter
Monatsziel: 5.900 Wörter
Fehlende Wörter bis zum Jahresziel: 21.968 Wörter

Erkenntnis des Monats: Dieses Plus habe ich einzig und allein meinen Messeberichten zu verdanken.
Die letzten Testleser lesen gerade fleißig das Roman-projekt Korrektur und ich bin wirklich gespannt auf das Ergebnis. Allerdings haben sie durchblicken lassen, dass noch einiges an Arbeit auf mich zukommt. Aber danach habe ich eine Geschichte, die logisch aufgebaut ist. Und das ist es mir wert.
Eigentlich wollte ich euch auch an dieser Stelle freudig von dem Blogbuster Wettbewerb erzählen, bei dem ich mich bewerben wollte. Aber sie suchen Gegenwartsliteratur und keine Genreliteratur. Ich verstehe das zwar nicht ganz, weil man ja jedesBuch einem Genre zuordnen kann, nehme es aber zur Kenntnis und weiß so, dass ich mir keinen Druck wegen der Überar-beitung machen muss.


Gehört im Oktober 




Alvaro Soler - El mismo sol 
Dieses Lied war der erste Song meiner Buchmessen Playlist.
Er machte mir sofort gute Laune und verstärkte meine Vorfreude. Außerdem musste ich schmunzeln, weil an diesem Tag richtiges Herbstwetter war und der Titel so auch zum Tag passte :-) 



Bakkushan - Gefahr 
Bakkushan steuerten ebenfalls die meisten Lieder zu meinem Messesoundtrack bei. Ich habe damals vor ein paar Jahren die Anfänge der Band mitbekommen, mich damals aber nicht so für sie interessiert. Mittlerweile sind die Musiker scheinbar abgetaucht... 


In diesem Sinne 

wünsche ich euch einen guten Start in den November und hoffe, ihr bekommt heute mehr Süßes als Saures :-). 

Wie war euer Monat? 
Was habt ihr so getrieben? 

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Die mit * markierten Geschichten wurden mir als Rezensionsexemplar kostenlos von den jeweiligen Verlagen zur Verfügung gestellt. 

Sonntag, 30. Oktober 2016

Biografie des Monats - Paula

Bild von Suhrkamp
Steckbrief
Name: Paula
Autor: Isabel Allende
Verlag: Suhrkamp
Geeignet für: Menschen, die gerne Biografien lesen
Gelesen oder gehört: Gelesen in deutscher sprache
Bewertung: 3 von 5 Punkten





Klappentext
(Klappentext von: "Paula" von Isabel Allende, erschienen im Suhrkamp Verlag)

"'Hör mir zu, Paula, ich erzähle dir eine Geschichte, damit du nicht so verloren bist, wenn du wieder aufwachst."
Aber Isabel Allendes Tochter wachte nicht wieder auf. Der Tochter zur Erinnerung und sich selbst zur Tröstung schrieb sie ihren Lebensroman. 'Paula' ist Isabel Allendes persönlichstes und intimstes Buch." .


Meine Meinung: 
Der Grund, warum ich zu diesem Buch gegriffen habe, war der bewegende Klappentext. Ich interessierte mich dafür, was mit Paula passierte und dachte, dass ich "nebenbei" noch ein paar Geschichten zu hören bekomme, die das Leben erträglicher machen sollten.
Der Klappentext versprach, zumindest interpretierte ich ihn so, dass es in dem Buch größtenteils um Paula gehen sollte.

Dies war aber nicht so. Natürlich spielte das Leid und die Verzweiflung rund um Paulas Krankheit eine sehr große Rolle. Allerdings war das Schicksal von ihrer an Porphyrie erkrankten Tochter nicht der einzige Handlungsstrang des Romanes. Allende berichtete auch über ihr eigenes Schicksal und das Leben ihrer Familie.

Allende taucht so in ihre eigene Vergangenheit ein. Sie erzählt von ihrer Kindheit, wie sie aufgewachsen ist, was sie damals als Kind so bewegte. Sie berichtet von den vielen Umzügen der Familie und den schwierigen Verhältnissen in Chile. Ich hatte den Eindruck, dass Isabel Allendes Leben zeitweise von Glück bestimmt ist: Beispielsweise hilft sie einigen Menschen während der Diktatur aus Chile zu fliehen. Oder sie sagt Dinge in der Öffentlichkeit, die sich für damalige Verhältnisse nicht gehören.

Diese Einblicke in ihre Vergangenheit, verleihen dem Roman, trotz der ein oder anderen heiklen Situation eine Leichtigkeit. Die Schwere bringt hingegen die Gegenwart, Paulas Zustand, mit sich.
Während alle anfangs noch glauben, dass Paula wieder auf die Beine kommt und gerettet werden kann, wird irgendwann klar, dass es nichts hilft für ihre Gesundheit zu beten, sondern es besser wäre, zu hoffen, dass sie von ihrem Leid erlöst wird.

Der Roman ist in Form eines Briefes geschrieben. Das fällt hauptsächlich dadurch auf, dass Isabel Allende an manchen Stellen das Wort an ihre Tochter richtet. Sie berichtet dann, dass sie sie mit inhaltlichen Sprüngen nicht verwirren möchte, oder genau gewusst hat, wie ihre Tochter in bestimmten Situationen reagiert.

Die beiden Geschichten, die in der Biografie "Paula" erzählt werden, gefallen mir wirklich gut. Allerdings hat das Buch den versprochenen Eindruck nicht ganz gehalten:
Die Zeitsprünge bereiteten mir manchmal Mühe, weil ich mir nicht sicher war, wo der Inhalt spielte. Sollte sich der Leser bei Paula in der Gegenwart befinden, oder waren wir bereits wieder in der Vergangenheit verschwunden?

Auch muss ich sagen, dass der Klappentext etwas anderes verspricht, als das, was das Buch letztendlich bietet. Wer den Text liest, rechnet damit, einen "Krankenhausbuch" in die Hände zu bekommen. Eine Mutter, die über ihre Klinikerfahrungen berichtet. Hingegen bekommen wir hier eine ausführliche Biografie von Isabel Allendes Leben und ihrer Familie zu lesen. Und gerade diese Tatsache sorgt dafür, dass der Roman besser war, als das, was ich erwartet hatte. Es ging in den vielen hundert Seiten nicht nur um das Schwere im Leben, sondern auch um schöne Erlebnisse.

Der Schreibstil bringt viele Sätze mit sich, die über mehrere Zeilen hinweg gehen. Allerdings sorgt das keinesfalls für Verständnisschwierigkeiten. Isabel Allende hat einen lebendigen Schreibstil. Ich konnte mir viele Situationen bildlich vorstellen und hatte an der ein oder anderen Stelle ein Schmunzeln im Gesicht.

Wer also etwas über die Autorin erfahren möchte, sollte den Wikipedia Eintrag meiden und sich stattdessen ihren Roman "Paula" durchlesen. Danach seid ihr mit Sicherheit etwas schlauer.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Die #FBM16 - Ein Messebericht in drei Akten: Zweiter Akt - Wie Weihnachten

Vorfreude auf mein Ge(h)folge 

Während ich am Donnerstag aufgeregt nach Frankfurt gefahren bin, war am Messefreitag die Vorfreude auf bekannte Gesichter sehr groß. Natürlich habe ich mich auch auf Jess gefreut. Jedoch nahm die Frage, wie der Tag wohl werden würde, sehr viel Raum ein. Und am Messe Freitag stand fest, dass mein Ge(h)folge endlich anreisen würde. Leider an diesem Tag noch nicht vollständig. Aber dazu mehr im Samstagsbericht.

Nummer 1 am Hauptbahnhof 
Die erste Gastautorin sammelte ich gleich mal am Hauptbahnhof ein. Ich habe mich wahnsinnig gefreut, sie endlich wiederzusehen. Kristina habe ich vor ein paar Jahren - ihr wisst, ich hab es nicht so mit Zahlen - über eine gemeinsame Bekannte kennengelernt und das letzte Mal im Februar an meinem Geburtstag gesehen. Eindeutig eine zu lange Zeit.

Nach knuddeligen Umarmungen machten wir uns auf den Weg zur Messe.

Verhandlungen und Ankunft in Frankfurt 
Noch am Vorabend führten Skyara und Isona Verhandlungen über die Abfahrtzeit in der Heimat. Die Nationalbibliothek musste unserem Zeitplan weichen.
Geplant war, dass beide die Messe um 10:00 Uhr erreichen wollten. Mit Skyaras Fahrstil und freier Bahn also kein Problem. Und tatsächlich: Kristina und ich hatten das Messegelände kaum betreten, da kam auch schon die Nachricht Wir sind im Shuttlebus.
Nachdem wir dann alle beisammen waren und ich alle mehr oder weniger untereinander bekannt gemacht hatte, ging es auch schon los.

Rosen Kalligrafie vs. Tipps aus dem Lektorat 
Und schon der erste Programmpunkt verschlug uns in unterschiedliche Richtungen. Skyara und Kristina wollten sich von der Rosen Kalligrafie inspirieren lassen, während Isona und ich darauf brannten, zu erfahren, worauf Autoren laut Lektoren achten müssen.


Tipps aus dem Lektorat - Worauf müs-sen Autoren achten? 


Moderatorin Jennifer Jäger
mit zwei Lektorinnen aus dem
Droemer Knaur Verlag
Foto: A. Mack 
Zweite Überraschung: Jennifer Jäger moderiert
Bereits 2015 besuchte ich auf der Buchmesse eine Veranstaltung, die von Jennifer Jäger moderiert wurde. Damals stellte sie neobooks vor. Auf dieses Portal werde ich noch im Laufe meines Berichtes eingehen.
Dieses Jahr war ich positiv überrascht. Die Veranstaltung war sehr gut strukturiert. Zu Beginn stellte Jenny den Lektorinnen ein paar Einstiegsfragen. So ging es beispielsweise um die typischen Fehler, die es eigentlich nicht gibt :-).
Die Lektorinnen erzählten auch kurz etwas über ihren Werdegang. So begann eine von beiden als freie Lektorin, gründete eine Literaturagentur und arbeitet jetzt in der Sparte Fantasy bei Droemer Knaur.
Doch recht schnell wurde das Mikrofon an das Publikum abgegeben.

Fragen aus dem Publikum
Hier wurde das Thema Kritik angesprochen. Und ich musste wieder mal an mein DSDS Phänomen denken :-). Die Lektorinnen verkündeten, dass Rückmeldungen von der Familie nicht immer gut seien, weil sich hier die Frage stellt, wie ehrlich die Kritik wirklich ist. Schließlich möchte man ja niemanden verletzen.
Jenny erzählte hier folgende Geschichte: Neulich fand sie eine alte Diskette mit ihrem ersten Roman, den sie vor vielen Jahren geschrieben hatte. Ihre Mutter hatte ihn sehr positiv kommentiert.
So wurde auch herausgearbeitet, dass es schwierig sei zu kritisieren, ohne das Gegenüber zu vergraulen.
Es wurde zudem thematisiert, dass es wichtig sei, die eigenen Stärken und seinen Stil zu finden. Hier gab es auch einen kleinen Seitenhieb zu dem allseits beliebten Portal fanfiktion. Es ging nicht darum, über das Portal herzuziehen, sondern zu erklären, dass es sich hier eben oft um Fangeschichten, aber keine eigenen Ideen handele.
Ein zwei Fragen taten mir dann aber etwas weh. So fragte beispielsweise eine Zuschauerin, wie man denn den richtigen Verlag, oder die richtige Agentur für sein Werk finde, da es ja keine Programme gebe. Hier musste ich an das Selfpublisher Klischee denken. Natürlich fängt jeder mal klein an, aber wer sich mit einer Website auseinandersetzt, wird früher oder später herausfinden, ob sein Buch zum Verlag / der Literaturagentur passt, oder nicht.
Außerdem wurden viele neobooks spezifischen Fragen gestellt.

Toll fand ich, dass bei dieser Veranstaltung Verlagslektorinnen dabei waren. Sie sind mittendrin im Literaturgeschehen und wissen, was gebraucht wird, oder worauf man achten muss.
Beide Frauen waren sehr sympathisch.


Zeitüberbrückung in der Selfpublishing Area 

Ich weiß es noch genau: Damals als ich das erste Mal die Buchmesse besuchte, entdeckte ich einen Stand von epubli und hatte die Idee, endlich etwas gefunden zu haben, wo ich meinen Erstling drucken könnte. Heute gibt es eine ganze Selfpublishing Area. Ein Anbieter nach dem anderen. Und da stellt sich die Frage: Wie trennt man die Spreu vom Weizen? (Oder so ähnlich).
Ich glaube nicht, dass es DAS Portal gibt. Man sollte schauen, welches Angebot einem am ehesten liegt.

Mit neobooks in den Verlag
neobooks wirbt mit diesem Slogan. Und da interessierte mich natürlich, was dahintersteckt. Neobooks funktioniert folgendermaßen: Man lädt sein Manuskript, eine Leseprobe und ein Expose auf der Plattform hoch. Dort können Leser dann das eigene Buch kaufen, rezensieren und bewerten. Und was hat das jetzt mit Verlagen zu tun? Mehrere Verlage wie u.a. Droemer Knaur oder Rowohlt sind Partner von neobooks. Wenn den Verlagen noch ein Titel für das aktuelle Programm fehlt, lassen sie sich einen Titel von den neobooks Mitarbeitern empfehlen. Diese kommen alle aus dem Verlagswesen und können somit erahnen, was gerade gesucht wird. Außerdem kann man sich bei neobooks eine Zielgruppe aufbauen und wird somit für den potentiellen Verlag interessant.
Auf meine Frage, wer denn erfolgreich vermittelt worden sei, wurde mir erklärt, dass es sich um über 200 Autoren handle. Die Namen, die mir die Mitarbeiterin nannte, sagten mir leider nichts, was aber nichts heißen muss.

Mein Fazit: Die Idee klingt wirklich nicht schlecht, aber für mich leider auch zu schön um wahr zu sein. Natürlich wünsche ich jedem über neobooks entdeckt zu werden. Ich selbst, kann momentan aber noch nicht ganz daran glauben. Aber wer weiß... Vielleicht probiere ich es demnächst auch mal aus :-).

Versehentlich interviewt von der F.A.Z. Rhein-Main 
Als Isona und ich auf der Suche nach Essen und Gewinnspielen waren, wurde Isona plötzlich von einer Frau mit Klemmbrett angesprochen. Sie begann Isona Fragen zu stellen. Die Fragen machten mich neugierig. Es ging u.a. darum, was sie von dem Angebot der Selfpublishing Area halte, ob sie selber schreibe und es sich vorstellen könne, Selfpublisherin zu werden. Außerdem wollte sie wissen, was Isona Selfpublishern empfehle. Wir beide wiesen auf die Schreibnacht, andere Facebook Gruppen hin. Ich warf noch ein, dass Marketing auch eine wichtige Sache sei.
Erst am Ende des Gespräches wurde mir dann klar, dass es ein OFFIZIELLES Interview für eine Zeitung war. An meinem Timing muss ich wohl noch arbeiten :-).
Aber immerhin habe ich eine Visitenkarte verteilt...

Nachdem wir uns alle dann wiedergefunden hatten, machten wir uns auf dem Weg zum Lesezelt.


Fantasy Autoren im Lesezelt 

v.l.n.r.
Ivo Pala, Julia Lange,
Markus Heitz, Bastian Wierzioch, 
Die Atmosphäre 
Das Lesezelt war gut beheizt und hatte schöne bunte Fenster, die ich leider nicht wirklich gut auf einem Bild festhalten konnte. Vor der Bühne waren eine Menge Stuhlreihen aufgestellt. Es ließ sich hier definitiv gut aushalten.

Die Moderation 
Bastian Wierzioch arbeitet als Redakteur für den MDR. Er führte gut in die Veranstaltung ein, erzählte erst etwas über den Ablauf und widmete sich dann jedem Autor. Toll finde ich, dass er den Gästen genügend Raum gab, auch untereinander zu diskutieren.

Die Veranstaltung 
Geladen waren die Fantasy Autoren Ivo Pala, Julia Lange und Markus Heitz. So lag es erst einmal nahe auf das Thema Fantasy und die fremden Welten im Allgemeinen einzugehen. Während Markus Heitz erst einmal die Welt seiner Geschichte konstruieren muss, bevor er inhaltlich einsteigen kann, passiert das bei Julia Lange parallel. Sie erzählte, dass sie ebenfalls viel über Städte und ihre Gegebenheiten recherchiere, erwähnte aber auch, dass sie sich dann auch frage, welche Figuren denn in ihrer Stadt lebten. Und so kommt das eine zum anderen.
Außerdem wurde über das Namensklischee aufgeklärt. Es heißt ja oft, dass Fantasy Autoren die Namen ihrer Protagonisten selbst erfinden. Markus Heitz hingegen konnte uns viel über die Namensbedeutung seiner Protagonisten erzählen. Peinlich, peinlich. Jetzt will mir natürlich nicht einfallen, WORAN er sich orientiert. Ich weiß nur noch, dass seine Erklärungen sehr logisch und kreativ klangen.
Von den drei vorgestellten Büchern, konnte mich Irrlichtfeuer am meisten packen. Deswegen möchte ich es kurz einmal vorstellen.


Bild von
Droemer Knaur 
Irrlichtfeuer von Julia Lange 
Protagonistin Alba hat eine Muskelerkrankung. Deswegen fällt es ihr schwer sich fortzubewegen. Aus diesem Grund arbeitet sie an einem Konstrukt, dass ihr beim fliegen hilft. Allerdings gibt es ein Problem: Sie benötigt das Irrlicht-Gas um ihr Konstrukt auch wirklich nutzen zu können. Doch das Gas ist nicht nur verboten, sondern auch von vielen Menschen heiß begehrt.
Bei der Veranstaltung wurde auch erzählt, dass Alba vor eine wichtige Frage gestellt wird. Da nichts davon im Klappentext steht, gehe ich mal nicht genauer darauf ein. Jedenfalls hat diese Frage dafür gesorgt, dass mich die Geschichte packen konnte, weil es eine Fragestellung war, die man auch gut auf die Realität übertragen kann.

So kamen die drei Autoren auch auf die Frage, wie die Gesellschaft in Krisensituationen miteinander umgeht. Julia Lange ist der Meinung, dass einen die Krise näher zusammenbringen kann. Ivo Pala und Markus Heitz halten dagegen.
Was denkt ihr?

Markus Heitz hat mich überrascht
Isona und emion gaben mir zur Messevorbereitung ein Buch von Markus Heitz. Ich habe es begonnen und fand es verhältnismäßig blutig. Eigentlich wollte ich das Buch abbrechen.
Bis ich den Autor auf der Buchmesse live erlebt habe. Er ist ein humorvoller, kommunikativer Mensch und hat dafür gesorgt, dass ich jetzt Lust habe sein Buch weiterzulesen.

Headhunter vs. TOM 
Wieder einmal verschlug es uns in unterschiedliche Richtungen. Skyara und Kristina wollten TOM einen Besuch abstatten, Isona und mich verschlug es zu einer Headhunterin.


I want you - Aus dem Leben einer Headhunterin 

Die Referentin sitzt auf einem Sofa
Foto: A. Mack 
Nicht so toll, oder? 
Da wir bis zum Schluss bei der Fantasy Veranstaltung geblieben sind, kamen wir etwas zu spät an.
Schnell wurde uns bewusst, dass hier Dinge erzahlt wurden, die wir uns auch schon gedacht hatten.
So ging es beispielsweise darum, sich gut zu verkaufen. Aber wir waren ja eigentlich gekommen, um zu erfahren, wie man das macht.
Nach wenigen Minuten verloren wir die Geduld und wollten lieber die Hallen unsicher machen.


Selfies zum Zeitvertreib  

Isona und Emma
Foto: A. Mack 
Um ehrlich zu sein, sind Isona und ich in ein kleines Dimensionsloch gefallen. Wir können uns beide nicht mehr wirklich daran erinnern, ob dieses Bild vor oder nach der Fantasy Autoren Veranstaltung entstanden ist.
Ich glaube, so langsam werden wir alt... Ich hoffe, ihr vergebt uns.


Verschiedenfarbige, leuchtende
Globen, die auf dem Boden liegen
Foto: A. Mack 
Dann haben wir noch diesen schönen Stand mit Globen entdeckt. Ich bin richtig stolz, dass meine Kamera das Leuchten einfangen konnte.
Nachdem unser Grüppchen wieder vollständig war, fand eine neue Gruppenformation statt. Isona und Kristina machten sich nicht nur auf die Suche nach Essen, sondern wollten auch noch an einem Gewinnspiel teilnehmen. Skyara und ich mussten uns ziemlich beeilen um noch rechtzeitig zur Roman Präsentation von Das Paket von Sebastian Fitzek zu kommen.


Sebastian Fitzek präsentiert Das Paket 

Sebastian Fitzek
mit dem Moderator
Foto: A. Mack 

Der Autor - Das Gespräch 
Sebastian Fitzek feiert dieses Jahr 10-jähriges Autorenjubiläum. Sein Erstling Die Therapie wurde 2006 veröffentlicht und bescherte dem Autor den Durchbruch.
Zu Beginn des Gespräches bekamen die Zuschauer erst ein paar biografische Informationen, die für mich nicht ganz neu waren.
So hat Herr Fitzek einen Doktortitel, den er offiziell nur auf einer Visitenkarte abgedruckt hat. Es verschlug ihn schließlich zum Radio und irgendwann entwickelte sich die Idee der Therapie.
Hier kam der Autor auch kurz auf die Arbeit von Lektoren und Agenten zu sprechen. Er erzählte, dass gute Lektoren bzw. Agenten sich nicht dadurch auszeichnen, ihre eigene Geschichte durch den Autor verwirklichen zu wollen, sondern die richtigen Fragen zur passenden Zeit stellen und dafür sorgen, dass sich der Autor selbst weiterentwickeln kann.
Natürlich kann das auch bedeuten, dass noch viel an einem Roman gearbeitet werden muss. So spielte die Rohfassung Der Therapie beispielsweise in den USA.

Bild von
Droemer Knaur 
Das Paket 
Protagonistin Emma Stein wurde von einem Psychopathen vergewaltigt und lebt seither zurückgezogen in ihrem Haus am Rande von Berlin. Sie glaubt ihre Nachbarschaft zu kennen. Doch eines Tages klingelt der Postbote an ihrer Tür und bittet sie, ein Paket für den Nachbarn anzunehmen. Einen Herrn, den sie noch nie gesehen hat.
In dem Gespräch wurde herausgearbeitet, dass es in diesem Roman darum geht, herauszufinden, welche Realität die Richtige ist. Sebastian Fitzek brachte hier das Geisterfahrer Beispiel: Wir denken, der Geisterfahrer ist auf der falschen Spur. Dabei kann er ja auch der Einzige sein, der richtig fährt.
Während mich seine letzten Romane nicht wirklich begeistern konnten, wurde ich hier sehr neugierig auf Das Paket. Warum? Lest weiter...
Autor Sebastian Fitzek
Keine Ahnung wer 
die Frau daneben ist
Foto: Rita Kleile 

Warum ich mich immer wieder gerne als Fitzek Fan oute 
Ich mag nicht nur seinen Humor, der vor allem in den Dialogen seiner Bücher, oder seinen Facebook Posts zur Geltung kommt. Auch die Verstrickung der Handlungs-stränge haben es mir in seinen ersten Büchern richtig angetan. (Meine Favoriten sind Splitter, Amokspiel, oder natürlich Die Therapie). Fragen wie: Ist der Protagonist nun verrückt, oder nicht? konnten mich über Stunden buchstäblich an die Geschichte fesseln und bescherten mir sehr schöne, spannende Lesestunden.
Die Suche nach der richtigen Realität ist mir in den letzten Büchern etwas zu kurz gekommen.
Bei Das Paket hatte ich aber das Gefühl, dass es sich wieder um einen genialen Psychothriller und einen waschechten Fitzek handelt. Nun muss ich mir nur noch darüber klar werden, ob ich selbst lesen möchte, oder lieber Simon Jäger lesen lasse...
Glücklicherweise hatten Skyara und ich uns dazu entschlossen, die Freitagsveranstaltung zu besuchen. So war die Autogramm- und Fotoschlange zwar lang, aber mit Sicherheit nicht so gefüllt, wie am Messesamstag.
Ihr glaubt nicht, wie aufgeregt ich war, als Skyara und ich dran kamen. Und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie ich mich über das Foto gefreut habe :D
(Ok wenn ihr den Twitter Post dazu entdeckt habt, wahrscheinlich schon...).
Und so stieg mein Glücksbarometer nach diesem Erlebnis schon mal ziemlich an.
Mein erstes Messe Must See war besucht und Skyara und ich verkrümelten uns wieder in die warmen Messehallen.

Hotel vs. Bloggertreffen 
Nun musste ich meine Gastschreiber noch auf eine harte Probe stellen. Bisher haben sie ja mit der Bloggerwelt nicht viel am Hut. Allerdings stand mein zweites Must See an diesem Tag noch bevor. Und zwar hatte Anka von Ankas Geblubber zum Bloggertreffen geladen. Diese Gelegenheit wollte ich unbedingt nutzen...

An dieser Stelle nochmal ein dickes Dankeschön an meine Co-Autoren, die durchgehalten haben, während ich mich mit tollen Menschen unterhalten habe :-).


Blubbertreffen auf der #FBM16 - Live und in Farbe

Orientierungslosigkeit 2.0. 
Während Skyara und Isona die Halle 3.0 erkundeten, gingen Kristina und ich auf die Suche nach dem cbj Stand, an dem das Treffen stattfinden sollte. Und diesmal waren wir es, die den Treffpunkt fast nicht gefunden hätten. RandomHouse war schnell entdeckt, aber wir liefen erst ein paar Mal im Kreis, bis wir cbj fanden :-).
Am Stand angekommen stellte sich die Frage: Und wie sollten wir das Bloggergrüppchen finden?
Ganz kreativ griff ich schon nach meinem Smartphone, in der Hoffnung, dass Anka meine Facebook Nachricht lesen würde. Doch ich hatte es noch nicht mal aus dem Sperrmodus geschafft, da tippte sie mir schon auf die Schulter.


Emma und Anka
Foto: A. Mack. 
Schauen was passiert vs. SEHR GROSSE FREUDE
Anka hatte vor dem Messebeginn über die Social Media Kanäle zu dem Treffen aufgerufen. Da ich davon ausging, dass sie den Großteil der Anwesenden kannte, war ich gespannt, ob oder wie lange wir miteinander reden konnten.
Während ich beim gestrigen Bloggertreffen nicht so recht wusste, wie ich anfangen sollte, hörte ich hier beinahe gar nicht mehr auf zu reden :-).
So plauderten wir nicht nur über unsere bisherigen Messehighlights, sondern redeten auch über die blogspezifischen Themen, wie beispielsweise den Stuttgarter Bücher- und Blubberstammtisch so wie mein Versuch ein ähnliches Format im Freiburger Raum zu starten.
Immer wieder gesellten sich neue Leute hinzu. Und plötzlich kam jemand vorbei und verkündete: "Mein Verlag will, das ich gehe." Ich starrte die Frau an und fragte mich: "Was??? DAS IST MICHELLE?" Und ich glaube, sie hat mich schneller erkannt, als ich sie. Michelle, falls du das lesen solltest! Tut mir leid! NÄchstes Jahr wird hoffentlich alles besser... :-)
Leider blieb uns wenig Zeit, da sie ja gerade auf dem Sprung war. Ich fand es jedenfalls ziemlich cool, gleich so viele Gesichter hinter den Blogs kennenzulernen.
Auch mit Ally von MagicAlly habe ich kurz gesprochen. Erster Eindruck: "Huch, sie ist ja blond. Das sah auf dem letzten Bild aber noch anders aus..." :-)

Als ich mich dann wieder mit Anka unterhielt, kamen wir auf Adriana Popescu zu sprechen. Ich verfolge ihren YouTube Kanal seit einer Weile. (Eine ausführliche Kanalvorstellung kommt bald in einem separaten Blogpost. Natürlich dürft ihr trotzdem schon mal fleißig abonnieren) und habe auch - zu meiner Schande muss ich an dieser Stelle gestehen - nur ein Buch von ihr in meinem Regal stehen.
Als ich Anka dann erzählte, dass ich die Autorin auch gern mal kennenlernen möchte, meinte sie: "Sie steht da hinten. Soll ich sie mal holen?"


Emma und Adriana Popescu
Foto: A. Mack 
Plausch unter Autoren 
Wenn Fans auf ihre Lieblingsschauspieler treffen, heißt es oft: "Die sind ja hinter der Kamera genauso nett." Und dieser Satz trifft ebenso auf Adriana Popescu zu. Aber live ist sie fast noch ein bisschen cooler :-).
Ich konnte mein Glück kaum fassen, sie endlich mal live erleben zu können. Und natürlich fragte auch ich relativ schnell nach ihrer tierischen Mitbewohnerin Molly und erwähnte gleich noch meine #TeamMolly T-Shirt Idee. (Ich hoffe, das Molly Video, das auf der Messe fleißig gezeigt wurde, schafft es noch in ein YouTube Video...).
Außerdem erzählte ich ihr in einem Nebensatz von meinem kürzlich beendeten Romanprojekt.
Viele Autoren bekommen ja haufenweise Mails mit Anfragen, ob sie Manuskripte lesen, oder an Literaturagenturen bzw. Verlage weiterleiten könnten.
Die meisten Autoren antworten ähnlich darauf: Wenn sie das täten, hätten sie keine Zeit mehr um Bücher zu schreiben. Und so ähnlich äußerte sich auch Adriana in einem Video. Deswegen war ich umso erstaunter, als sie wissen wollte, um was es in meinem Projekt ging. Als ihr der erste Handlungsstrang - den zweiten habe ich gar nicht weiter ausgeführt :-) - dann auch noch gefiel... Ihr wisst schon... Glücksbarometer und so.
Adrianas Autorenkarriere begann als Selfpublisherin, bevor sie einen Verlagsvertrag abschloss und schließlich in einer Literaturagentur landete. Da nutzte ich auch gleich die Gelegenheit die kritischen Selfpublisher Fragen zu stellen wie z.B. Wirklich bei Amazon veröffentlichen? Den eigenen Roman wenn gar nichts klappt, kostenlos auf dem eigenen Blog posten? Ein energisches Nein kam mir entgegen und ich entwickelte dank ihr einen besseren Plan C :-).
Dann musste sie aber auch schnell weiter. Immerhin mussten noch ein paar Gruppenfotos gemacht werden, bevor die Frankfurter Buchmesse an diesem Tag schließen sollte.

Gespräch mit Ever 2.0 
Emma und Ever
Foto: Katha Evers 
So langsam löste sich die lustige Runde auf. Ich drehte mich zu Kristina und meinte: "Siehst du irgendwo die Bloggerin mit den pinken Haaren?" Als ich mich umdrehte, sah ich Ever auf einer Bank sitzen und gesellte mich sehr schnell zu ihr.
Ich war wirklich froh, dass ich nochmal die Gelegenheit hatte, mit ihr zu reden, da mich das gefloppte Gespräch vom Vortag immer noch etwas beschäftigte.
Meine Befürchtungen konnte ich glücklicherweise aus der Welt schaffen und ich hätte noch eine Weile mit Ever in der Messe herumsitzen können, wenn es nicht schon so spät gewesen wäre, die Mägen geknurrt hätten und die Pforten der FBM geschlossen werden wollten...


Und wie war das jetzt mit den Begegnungen? 

In den Messeberichten der letzten Jahre habe ich immer wieder gelesen, wie sehr sich die BookTuber und Buchblogger über die Begegnungen auf der Messe freuten.
Die Highlights waren nicht etwa die anstehenden Veranstaltungen, sondern meist die vielen verschiedenen Bloggertreffen.
Meine Bloggerkontakte waren bisher sehr spärlich. Immer wieder gab es Kontakte, die ich aus den Augen verloren habe. Erst in der letzten Zeit gibt es eine Hand voll Blogger mit denen ich wirklich regelmäßig schreibe. Deswegen wollte ich es dieses Jahr endlich einmal wagen, die Menschen hinter den Blogs live und in Farbe zu erleben.
Und nach einem super genialen Messefreitag weiß ich jetzt endlich, warum so viele Blogger von den Messebegegnungen oder der Community schwärmen.
An diesem Freitag hatte ich also endlich das Gefühl, ein kleiner Teil der Community zu sein.
Und ich freue mich sehr auf weitere Bloggertreffen.


Wie Weihnachten

Während Skyara und Isona insgeheim froh waren, als uns ein Gong und eine freundliche Stimme dazu aufforderte, das Messegelände zu verlassen, platzte ich beinahe vor Glück. Mein Glücksbarometer war voll. Und zwar richtig.
Von Kristina mussten wir uns nun verabschieden. Sie würde zurück nach Wiesbaden fahren. Ich rechnete damit, das sie in einem Gruppenchat mit zwei anderen Freundinnen Bericht erstatten würde. Also grinste ich sie an und meinte: "Schreib: Dieser Tag war wie Weihnachten."

Und an dieser Stelle hoffe ich, dass ich das Feeling zumindest ein kleines bisschen transportieren konnte.
Ein Hoch auf diejenigen, die diesen Bericht zu Ende gelesen haben.
100 Hauspunkte, oder so ähnlich.
Und falls es euch beruhigt: Das Finale wird definitiv nicht so lang... :-)

Weitere Teile: 

Dienstag, 25. Oktober 2016

Die #FBM16 - Ein Messebericht in drei Akten: Erster Akt - Gemütlicher Einstieg

Und alles begann am Mittwoch... 

Organisation ist alles 
Ich plane sehr gerne voraus. Deswegen kann ich es kaum erwarten, wenn es endlich das Vorlesungsverzeichnis für das Wintersemester gibt. Denn dann entscheidet sich, an welchen Tagen ich die Frankfurter Buchmesse besuchen kann. Da mir schon mehrfach gesagt wurde, dass das fünfte Semester verhältnismäßig entspannt ist, beschloss ich dieses Jahr etwas auf Risiko zu gehen.
Und zwar plante ich, den Donnerstag ausfallen zu lassen und mich schon am Mittwoch auf die Reise nach Frankfurt zu begeben.
Meine Hochschule spielte mir hier wunderbar in die Karten. So erfuhr ich in der ersten Woche, dass meine Veranstaltungen am Mittwoch rein zufällig ausfallen würden. Und auch unser Montagsdozent verkündete, dass die Veranstaltung am 24.10. leider entfallen müsse. Ich saß grinsend in den Veranstaltungen und dachte, dass ich kaum mehr Glück haben könnte.


Bepackt mit zwei 
Rucksäcken.
Foto; A. Mack 
Mit S(n)ack und Pack zur Buchmesse 
Da ich meinen Facebook und Twitter Lesern eine Art Liveticker versprochen hatte, musste ich schon früh mit der Materialsammlung beginnen. Und so verschickte ich schon den ersten Gruß aus der Heimat. Bepackt am Hauptbahnhof. Nur um dann im Zug feststellen zu können, dass mir der erste Tippfehler beim Abschicken des Postes passierte. Und sowas nennt sich Blogger :-).
Für die Fahrt war ich perfekt ausgerüstet. Und zwar wollte ich eigentlich endlich Die Stadt der träumenden Bücher beenden. Leider ist mir das nicht gelungen. Das Hörbuch hat mich bis Marburg - dort habe ich übernachtet - trotzdem gut unterhalten. Nachdem in meinem Abteil die Worte Frankfurter Buchmesse fielen, horchte ich kurz auf und glaubte, meine Vorfreude direkt mit jemandem teilen zu können. Leider stellte sich das als Irrtum heraus.

Dennoch erreichte ich mein Etappenziel für diesen Tag gut gelaunt und freute mich erstmal auf meine Schulfreunde, bei denen ich für zwei Nächte unterkommen durfte.


Ab auf die Messe 

Morgendlicher Countdown 
Am Morgen konnte ich es kaum erwarten, endlich nach Frankfurt zu kommen. Aufgeregt überprüfte ich, ob in meinem Messe Rucksack auch nichts fehlte. Die wichtigsten Gegenstände, wie beispielsweise den Presseausweis, das Autogrammbuch, oder die Visitenkarten hatte ich bereits eingepackt. Es konnte also losgehen.

Das erste zweite Reallife Treffen mit Jess von Freakin-Minds 
Ja ihr Lieben! An dieser Stelle würde sich ein Selfie so wahnsinnig gut machen. Aber meint ihr, ich hab in DIESEM Moment daran gedacht? Erst als ich im Zug zurück nach Marburg saß, schrieb ich Jess, dass wir das provisorische Selfie schon wieder vergessen haben. Aber da wir uns spätestens nächstes Jahr wieder treffen wollen, verbleiben wir erstmal nach dem Motto: Alle guten Dinge sind drei.

Aber nun zurück zum Treffen: Ich war tierisch aufgeregt. Mit Jess habe ich seit ungefähr drei Jahren Kontakt. Letztes Jahr habe ich sie kurz zwischen Tür und Angel gesehen. Diesmal wollten wir gleich einen ganzen Tag zusammen verbringen. Wie sollte das werden? Würden wir uns überhaupt verstehen? Oder sollte nwir uns nach fünf Minuten schon so auf die Nerven gehen, dass wir die Messe doch lieber getrennt erkundeten? :-)

Kurzum: Schon nach wenigen Minuten war das Eis gebrochen und wir starteten in einen tollen Messetag.
Jess ist sehr angenehm, hat viel zu erzählen und ist die perfekte Messebegleitung!


Das KäKuLa Treffen 

Kurz vor Messebeginn kam ich auf die spontane Idee in der Facebook Gruppe Käsekuchenland der Blogger eine kleine Messeveranstaltung zu erstellen. Es hatte schon ein paar Treffen auf der Buchmesse gegeben. Aus organisatorischen Gründen konnte ich bisher irgendwie nie dabei sein.
Dieses Jahr sollten die Treffen gleich an drei Tagen stattfinden: Am Mittwoch, Donnerstag und am Freitag. Treffpunkt war eigentlich der Infostand am Pressezentrum. Eigentlich...

Ist das schon das Pressezentrum? 
Jess und ich wühlten uns durch die verhältnismäßig wenigen Menschen, schnappten uns einen Fahrstuhl und fuhren ins Pressezentrum. Als wir dann schließlich einen Gang entlang liefen, der mit PC Arbeitsplätzen gepflastert war und den Eindruck vermittelte, dass hier wichtige Dinge produziert wurden, fragte ich: "Sag mal... Sind wir hier schon im Pressezentrum?" Jess grinste und gab zu, dass sie sich gerade dieselbe Frage gestellt hatte.
Wir sicherten uns einen Platz, sie postete Material in der Facebook Veranstaltung, damit uns möglichst viele Blogger finden konnten und dann begann das Warten.


V.l.n.r.Emma, Martin,
Ever, Johanna
Foto: Jessica Becker 
Kleine gemütliche Runde 
Um kurz nach 11:00 Uhr trudelten dann drei Blogger ein. Jess und ich mussten erkennen, dass wir wirklich am falschen Platz gewartet haben. Wirklich peinlich! An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei allen entschuldigen, die versucht haben uns ausfindig zu machen und kläglich gescheitert sind. Nächstes Jahr wird bei der Organisation einiges anders laufen :-).
Aber zurück zu den anwesenden Bloggern: Zu uns stießen niemand Geringeres als Martin von Buchwellenreiter, Ever von Welt in Buchstaben, und Johanna.
Ich freute mich besonders, Ever und Martin endlich einmal live und in Farbe zu sehen, da ich beide Blogger bisher nur über Facebook und natürlich ihre Kanäle (Blog und YouTube Kanal) kannte.
Ich muss aber zu meiner Schande gestehen, dass ich bei dem KäKuLa Treffen keinen wirklichen Einstieg fand und nicht so recht wusste, wo ich anfangen sollte. (Im Volksmund könnte man das vielleicht uach mit schüchtern abkürzen :-) ).
Einfacher Messesmalltalk oder gleich dort anknüpfen, worüber man als letztes geschrieben hatte?
Ich merkte schnell, dass die Anderen deutlich geübter in Offline Treffen waren.
Inhaltlich kamen wir aber vom einen ins andere. So wurde über die Akkreditierung in Leipzig gesprochen, über Blogger und Buchhändler Azubis geschmunzelt und dazu festgestellt, dass Martin und Ever ebenfalls denselben Anschlusstermin hatten wie Jess und ich. So konnten wir uns gemeinsam aufmachen, den nächsten Programmpunkt zu entdecken.

Zum Schluss noch eine nette Geschichte. Als wir gerade dabei sind, unsere Sachen zusammenzusuchen, kommt Johanna begeistert an und meint: "Ich habe gerade einen Muffin geschenkt bekommen." Erstaunt wollen wir die ganze Geschichte hören: "Ich bin hingegangen und habe gefragt, was ich tun muss, um einen Muffin zu bekommen. Dann wurde mir gesagt 'Holen Sie sich eine Servierte und nehmen Sie einen Muffin'"
Den Tipp wollte ich mir für den nächsten Tag unbedingt merken :-).


Der Crime Talk - Faszination des Bösen 

Eine angeregte 
Diskussion
Foto: A. Mack 
Die Veranstaltung
Moderiert wurde die Diskussion von Giuseppe di Grazia, welcher Chefredakteur des stern und Redaktionsleiter des stern crime ist. Geladene Gäste waren: Nele Neuhaus (Autorin), Donna Leon (Autorin), Michael Tsokos (Rechtsmediziner und Autor).

Die Diskussion 
Unwichtige Info zu Beginn :-):Mein erster Eindruck war, dass Michael Tsokos und Sebastian Fitzek von ihrem Humor her gut zusammenpassen :-).
An sich war es schwierig eine lebendige Diskussion in Gang zu setzen. Das lag unter Anderem daran, dass Donna Leon ja keine deutschsprachige Autorin ist, und somit englisch spricht. Daher mussten ihre Beiträge, sowie die Beiträge der anderen Gäste erst einmal übersetzt werden.
Donna Leon erklärte zu Beginn, dass es erst einmal ein Verbrechen brauche, um einen Krimi schreiben zu können. So stellen sich dann die Fragen, wie es zu dem Verbrechen kam, also wer der Täter ist, oder was dafür gesorgt hat, dass jemand zum Täter wird.

Alle waren sich darüber einig, dass sie in ihren Büchern keine Gewaltszenen darstellen möchten. Donna Leon und Nele Neuhaus erklärten, dass sich der Leser das in seinen Kopfkino ja bildlich vorstellen könne. Nele Neuhaus setzte noch einmal nach und fügte hinzu, dass es ja auch ein Stück weit voyeuristisch sei, ein Verbrechen bis ins kleinste Detail zu beschreiben.
Giuseppe di Grazia moderierte die Diskussion sehr gut. Ich habe die Veranstaltung interessiert verfolgt. Allerdings gab es so viel Input, dass ich am Ende gar nicht wusste, welche Notizen ich mir da genau aufschreiben sollte.

Nachdem die Veranstaltung beendet war, leerte sich die Open Stage ziemlich schnell. Martin und Ever wollten sich ein paar Plätze in der vorderen Reihe sichern. Denn bald würde Arno Strobel an diesem Ort ein Geheimnis lüften... 
Während sich Jess etwas zu Essen beschaffte, setze ich mich zu Martin und Ever und rutschte so zufällig in eine weitere Veranstaltung rein. 


Verleihung des "Kindle Storyteller Awards 2016" 

Der Einspieler 
Während wir so da saßen, wurde plötzlich ein Trailer an einem Bildschirm eingespielt. Ich fand heraus, dass es sich um den Trailer zum Kindle Storyteller Award handelte. Der Trailer wirkte lebendig und machte mich neugierig auf den Preis. Ich wusste, dass Jess und ich eigentlich auch zur Preisverleihung gehen wollten, uns der Termin dann aber doch nicht in den Kalender gepasst hatte. Da ich jegliches Zeitgefühl verloren hatte, fragte ich mich, wann die Preisverleihung wohl stattfinden würde.


Collien Ulmen-
Fernandes
Foto: A. Mack 
Überraschung: Collien Ulmen-Fernandes moderiert
Nachdem der Trailer 2-3 Mal lief, füllte sich die Bühne und eine allzu bekannte Stimme verkündete, dass es jetzt mit der Preisverleihung losgehe. Ich traute meine Ohren kaum. War das WIRKLICH Collien? Die Frau, die früher eines der VIVA Gesichter war? Schnell wurde ein Foto gemacht und ein Grinsen breitete sich auf meinem Gesicht aus. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal zufälligerweise so nah an der Moderatorin dran sein würde. Hätten Jess und ich noch genügend Zeit gehabt, hätte ich mir wahrscheinlich ein gemeinsames Foto gesichert...
Ihre Fragen waren gut vorbereitet und kritisch gestellt. Das gefiel mir besonders gut. Allerdings konnte sie das Wort Kindle nicht richtig aussprechen und betonte das eigentliche stumme L obwohl die Jurymitglieder das Wort meist richtig wiederholten. Das fanden wir unfreiwillig unterhaltsam :-) 

Die anwesende Jury
inklusive der Moderatorin
Foto: A. Mack 
Die Jury
In der Jury saßen Selfpublisherin Poppy J. Anderson, Jobst-Ulrich Brand Redakteur des Focus, die Verlagsautorin Astrid Korten, der Präsident des Freien Deutschen Autorenverbandes Dr. Uwe Kullnick, Unternehmer Christian Ulmen und Andreas von der Heydt, der das Kindle Content Team bei Amazon Deutschland leitet. 

Bevor es zu der Preisverleihung kam, interviewte Collien die anwesenden Jurymitglieder. So fragte sie beispielsweise, ob man sich schnell auf einen Preisträger einigen konnte. 
Zudem wollte sie wissen, welche Tipps es für angehende Autoren gebe. Frau Korten rät angehenden Autoren viel Fachliteratur über das Schreiben zu lesen und sich Kritik zu Herzen zu nehmen. 


Der FDA-Präsident und
Collien Ulmen-Fernandes
Foto: A. Mack 
Kritik am Award
Es wurde aber auch die Kritik am Award angesprochen. Daraufhin verkündete der Präsident des Deutschen Autorenverbandes ein paar sehr interessante Dinge: So ging er erst einmal darauf ein, dass es mit dem Preis darum gehe, Talente zu fördern. Man könne nicht erwarten, dass die Autoren gleich die besten Werke produzieren. Ziel sei es, sie zu motivieren, sich weiterzuentwickeln. Außerdem erzählte er, dass der Freie Deutsche Autorenverband, der erste Autorenverband gewesen sei, der Selfpublisher als Mitglieder aufgenommen habe. 

Bevor der Preis verliehen wurde, mussten Jess und ich aber dringend weiter. Schließlich hatten wir noch einen Pressetermin beim Hörverlag. An dieser Stelle möchte ich aber erwähnen, dass Halo Summer mit dem Titel "Aschenkindel - Das wahre Märchen" gewonnen hat. Das eBook wird nun als Print- und Hörbuchausgabe produziert. 


Pressetermin beim Hörverlag 

Orientierungslosigkeit in Halle 3.0. 
Die Stände der RandomHouse Verlagsgruppe erstrahlten dieses Jahr im neuen Glanz. Während viele Verlage, die zur RandomHouse Verlagsgruppe gehörten, in den letzten Jahren eigene Stände hatten, wurden die Verlage dieses Jahr an gemeinsamen Ständen untergebracht. So teilte sich der Hörverlag seinen Stand beispielsweise u.a. mit dem RandomHouse Audio Verlag. 

Das Tolle an den Ständen von RandomHouse ist, dass sie dieselbe Aufmachung haben und man so erkennt, was zusammengehört. Allerdings hat es das für uns auch nicht gerade leichter gemacht und wir kamen gleich mal ein paar Minuten zu spät... 

Neuer Stoff 
Nachdem wir uns einen Sitzplatz gesichert hatten und mit Getränken versorgt wurden, drückte mir Frau Korte ein Hörbuch mit den Worten "Ich habe gesehen, Sie haben ihn noch nicht bestellt", in die Hand. Und so hielt ich den vierten Band der Shadowmarch Reihe in den Händen. Ich hatte bereits im Hinterkopf, dass das große Finale bald erscheinen sollte, hätte aber nicht damit gerechnet, dass das Buch bereits fertig produziert war. Glücklich steckte ich das Werk ein und freute mich auf spannende Stunden. Allerdings musste ich auch gestehen, dass ich mit meinem zuletzt bestellten Rezensionsexemplar noch nicht begonnen hatte. 

Während ich bei meinem ersten Termin beim Hörverlag von dem vielfältigen Verlagsprogramm sehr angetan war, hatte ich mir diesmal vorgenommen, mir nicht so viele Hörbücher zu notieren bzw. notieren zu lassen. Schließlich kann ich mir ja nicht ein halbes Verlagsprogramm bestellen :-).
Außerdem hatte ich nach meinem letzten Termin festgestellt, dass mich einige Titel nur für den Moment begeistern konnten. 
Allerdings sind dieses Jahr drei Hörbücher auf meine Wunschliste gewandert. Und es ist eines dabei, das von Anna und Julia Thalbach gelesen wird. Auf dieses Abenteuer bin ich besonders gespannt, da die Thalbachs zu meinen Lieblingssprechern gehören. 

Während des Gespräches fiel mir ein, dass in einer der letzten Ausgaben der NDR Talkshow ebenfalls ein Hörbuch vorgestellt wurde. Natürlich war mir der Titel entfallen. Als ich Frau Korte aber den Inhalt mehr schlecht als recht, erzählte, rief sie ihre Kollegin hinzu, die mir prompt das Exemplar in die Hand drückte. Ich machte mir gleich ein Bild davon, damit ich nicht vergaß, es auf meinen Wunschzettel zu notieren. 
Am Ende des Gespräches kamen wir natürlich wieder auf Julia Engelmann zu sprechen. Sie hat ebenfalls einen neuen Poetry Slam Textband unter dem Namen Jetzt, Baby herausgebracht. 
Und naja... So zog das zweite Hörbuch bei mir an. Ich konnte mein Glück kaum fassen. 

Ein kleiner Teil von mir, hätte sich am Ende diesen Tages am liebsten gleich mit den neuen Schätzen eingeschlossen und wäre in fremde Welten abgetaucht. Der größere Teil in mir, freute sich aber auf weitere Messetage :-).
Aber der Reihe nach...


Programme, Programme, Programme 

Nachdem unser Termin beim Hörverlag vorbei war, machten wir uns auf die Suche nach anderen Hörbuchverlagen. Ich fand, dass es langsam mal an der Zeit war, auch andere Verlagsprogramme mitgehen zu lassen. Letztes Jahr hatte ich nur ein Gesamtprogramm des Argon Verlages eingesteckt. Dieses Jahr standen noch andere Hörbuchverlage auf meiner Liste, wie beispielsweise, die Hörcompany, HörbuchHamburg, oder Lübbe Audio. 

Und ich bekam ein Buch... Ohne aktiv etwas dafür zu tun
Da an den meisten Verlagsständen relativ viel los war, fragte ich einfach nur nach einem Programm und wollte die Mitarbeiter nicht weiter aufhalten. Da ich davon ausging, dass Hörbuchverlage ihr Programm auch als Hörproben verteilten - schließlich handelte es sich ja auch um Hörbücher - wurde mir beim Bastei Lübbe Verlag ein Gesamtprogramm in die Hand gedrückt. Außerdem erklärte mir die Mitarbeiterin, dass sie keine Hörproben aber Leseexemplare verteilten. Ich dachte mir natürlich: "Leseproben sind immer gut", erklärte, dass ich gerne eine hätte und ... bekam ein Buch in die Hand gedrückt. 
Wahrscheinlich lacht ihr mich jetzt aus oder runzelt entnervt die Stirn, weil ich als Buchblogger a) wissen sollte, was ein Leseexemplar ist *hält Ausschau nach dem Loch im Erdboden* und b) es vielleicht unrealistisch klingt, dass ich das wirklich ohne Hintergedanken gemacht habe.
Jedenfalls hab ich mich sehr über die ganzen Neuzugänge gefreut und absolut nicht damit gerechnet. (Es gibt noch einen separaten Bericht in dem ich euch die Bilder meiner Ausbeute präsentiere). 


Abschied 

Wie bereits angekündigt, machten wir uns gegen 16:00 Uhr wieder auf den Rückweg zum Frankfurter Hauptbahnhof. Für Jess und mich hieß das auch Abschied nehmen. Für mich war es zum einen ein sehr schöner Messetag, den ich das erste Mal mit einer Bloggerin verbrachte, aber auch ein toller Messeauftakt. Und wir beide waren uns einig, dass wir das nächstes Jahr unbedingt wiederholen wollten.

Mehr? 
Wenn ihr den Tag jetzt nochmal aus Jess Sicht erleben wollt, dann schaut doch am besten hier vorbei.

Weitere Teile: 

Sonntag, 16. Oktober 2016

Ge(h)schaut - Die NDR Talkshows

Worum geht's? 
Ich möchte euch heute die verschiedenen Talkshowformate des NDR vorstellen. Warum? Weil ich hier immer wieder gerne einschalte und die Talkrunden trotz später Sendezeit sehr empfehlen kann.


Die Formate: 
3nach9 - Die Bremer Talkshow
Sendezeit: alle vier Wochen Freitags von 22:00 - 00:00 Uhr im NDR Fernsehen
Aktuelle Moderatoren: Judith Rakers und Giovanni di Lorenzo (Stand September 2016)

Bettina und Bommes
Sendezeit: alle vier Wochen Freitags von 22:00 Uhr bis 00:00 Uhr
Aktuelle Moderatoren: Bettina Tietjen und Alexander Bommes

Die NDR Talkshow 
Sendezeit: alle vier Wochen Freitags von 22:00 Uhr bis 00:00 Uhr
Moderatoren: Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt


Im Vergleich
Gemeinsamkeiten:
Wie es sich für eine ordentliche Talkshow gehört, sind natürlich in jeder Runde neue Gäste geladen. Neben Musikern, Autoren, oder hier und da auch mal einem Politiker, werden auch Leute eingeladen, die eher hinter der Kamera tätig sind. So war beispielsweise einmal die Hutmacherin der Queen, Ernährungswissenschaftler, oder Psychologen zu Gast.

Hier und da gibt es auch ein paar Gäste, die ungewöhnliche Berufe oder Hobbys ausüben und von ihrer Arbeit erzählen.


Unterschiede: 
Je nach Moderatoren Duo werden natürlich unterschiedliche Fragen gestellt. Während man bei Bettina und Bommes in lockerer Runde beisammen sitzt und die Beiträge oft fließend ineinander übergehen, wird in den anderen Sendungen klar an- und abmoderiert.


Meine Meinung 
Warum ich euch ausgerechnet die NDR Talkshows vorstelle? 
Wie oben schon angekündigt, weil ich die Formate sehr gerne schaue. Besonders, wenn mir ein paar der Gäste auch etwas sagen.

So erfuhr ich beispielsweise folgende kuriose Geschichte über den Autor Klaus-Peter Wolf: Er hat einen Protagonisten seiner Bücher in seiner Straße wohnen lassen. Allerdings unter einer Hausnummer, die es im wahren Leben nicht gibt. So kommt es immer wieder vor, dass Fans bei ihm klingeln, ohne zu wissen, dass sie vor dem Autor höchstpersönlich stehen, nur um zu erfragen, wo sich denn das richtige Haus versteckt.

Was mir besonders gut gefällt, sind die bunt gemischten Runden. Die Gästeliste besteht nicht ausschließlich aus bekannten Promis. Und selbst, wenn ein bekannter Promi geladen ist, heißt das noch lange nicht, dass er ein neues Produkt vorstellt. Vielleicht passt eines seiner Erlebnisse zu einem Thema der anderen Gäste. Und prompt erfährt man wieder eine Sache, die man noch nicht wusste.

Zudem finde ich die Moderatoren Duos sehr spannend. Während es bei Bettina und Bommes oder der NDR Talkshow oft sehr lebendig zugeht, höre ich bei 3nach9 genau hin mit welchen Fragen unsere Moderatoren den Gästen begegnen.


Mehr Infos 
Die Mediatheken: 
3nach9 - HIER ENTLANG
Bettina und Bommes - HIER ENTLANG
NDR Talkshow - HIER ENTLANG


Und Du? 
Bist Du im Talkshow Fieber?
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