Donnerstag, 18. August 2016

Straßenblues

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Steckbrief

Name: Strassenblues
Autor: Christine Feher
Geeignet für: ab 14 Jahren, für Menschen, die gerne realistische Bücher lesen
Gelesen oder gehört: gelesen
Bewertung: 2 von 5 Punkten


Klappentext:

(Klappentext von cbt Verlag)

"Auf der Straße gibt es weder Liebe noch Freiheit ...


Maxi ist vierzehn, eine Berlinerin mit Schnauze. Keiner darf ihr was sagen, ihre Mutter Constanze nicht und schon gar nicht Eberhard, der neue Mann, der mit rabiaten Mitteln versucht, Maxi »umzuerziehen « - während Constanze wegsieht. Maxi weiß schließlich nur noch einen Ausweg: abhauen, in die Freiheit der Straße, zu Ronny, der sie versteht und den sie liebt. Aber auf der Straße gibt es nichts. Weder die große Freiheit, noch die große Liebe." 


Meine Meinung

Oberflächlich gesehen ist das Buch ganz gut. Es liefert die Geschichte, über ein Mädchen, dass gezwungenermaßen beschließt, auf der Straße zu leben. Wenn man allerdings beginnt, die Geschichte genauer zu durchleuchten, fallen einem sämtliche Klischees auf, wie beispielsweise: Maxi wird einmal geschlagen und beschließt sofort ihr Zuhause zu verlassen. Dann durchlebt sie sämtliche Situationen, die zu einer typischen Klischeegeschichte gehören, mit Prostitution, Diebstählen usw.
Ich hätte mir hier eine bessere Ausarbeitung der Charaktere gewünscht. Ich hatte das Gefühl, diese nur oberflächlich zu erleben. Daher konnte ich mich auch nicht wirklich gut in sie hineinversetzen. Die Geschichte ging mir etwas zu schnell. Maxi stolpert von der einen Situation in die nächste, sodass wenig Zeit bleibt, die Situationen von mehreren Blickwinkeln zu beleuchten.

Weiterempfehlen kann ich das Buch daher nicht wirklich. 


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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht.

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