Sonntag, 28. August 2016

Monat der Biografien: Hab keine Angst

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Steckbrief

Name: Hab keine Angst - Das Krebstagebuch von Brigitte Lauterberg
Autor: Brigitte Lauterberg
Verlag: Traumstunden Verlag
Geeignet für: Menschen, die sich für Biografien interessieren
Gelesen oder gehört: gelesen
Bewertung: 5 von 5 Punkten


Kurzbeschreibung 


(Kurzbeschreibung von amazon)



"Zusammen mit seiner Schwägerin Ulrike Lauterberg schuf Robert Lauterberg aus den Tagebuchaufzeichnungen seiner inzwischen verstorbenen Frau ein Buch, das ebenso wichtig wie bewegend ist. Und das auch nach dem Tod der Autorin immer noch ein gutes Werk tut, denn wie es ihrem Wunsch entsprach, spenden die Herausgeber ihre gesamten Honorare an Einrichtungen der Krebshilfe. Tun auch Sie ein gutes Werk mit dem Erwerb dieses Buches, das sich durchaus auch zum verschenken eignet! Im Sinne von Brigitte Lauterberg, geht der Erlös an die Bayrische Krebsgesellschaft e.V., Kto. Nr.: 72512 BLZ: 700 202 70 bei der Hypo-Vereinsbank München. Kennwort: Brigitte Lauterberg. Im Internet gibt es eine Gedenkseite für Brigitte, die weiterhin gepflegt wird. www.brigittelauterberg.de Wir freuen uns über jeden Besucher und über jeden Gästebucheintrag. Schlußbemerkung: Brigitte hatte ihr Krebstagebuch in der alten Rechtschreibung verfaßt ! Wir haben bei der Aufbereitung und Überarbeitung sowie beim Lektorat darauf geachtet, daß das respektiert wurde. Sollten wir doch einmal etwas übersehen haben oder sich ansonsten Rechtschreibfehler eingeschlichen haben, bitten wir, dies zu entschuldigen. Puchheim, im Mai 2007 Als ich mit dem Traumstunden Verlag Essen die 3. Auflage dieses Buches übernahm, versprach ich dem Herausgeber, Herrn Robert Lauterberg, das Buch in der Art weiter zu publizieren, in der es in den ersten beiden Ausgaben erschienen ist!. Diesem Wunsch trage ich bis heute Rechnung. Somit wurde auch bei der Erstellung des ebooks die größtmögliche Sorgfalt auf den Erhalt des Originaldokuments gelegt. Auch beim ebook gehen sämtliche Autorenhonorare an die Bayrische Krebsgesellschaft, der Kauf dieses Werkes stellt somit eine indirekte Spende dar. Wir danken für Ihre Unterstützung! Essen, Juli 2012 Traumstunden Verlag Essen www.traumstunden-verlag.de Britta Wisniewski Verlegerin."


Meine Meinung

Durch eine Blogsuchmaschine kam ich mit Britta 
Wisniewski, Verlegerin des Traumstunden Verlags in Kontakt, die mir Rezensionsexemplare anbot. Zufälligerweise hatte ich an diesem Tag schon eine Rezension über "Hab keine Angst" auf einem anderen Bücherblog gelesen und wollte das Buch unbedingt haben. 

Das Buch ist immer wieder mit Bildern von Brigitte und ab und an auch Bildern von ihrem Mann bestückt. Das sorgt dafür, dass der Leser hautnah dabei ist und an ihrem Leben teilhaben kann.
Das Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Anfangs wollte ich nicht damit beginnen, da es auch bei uns in der Familie Menschen gibt, die an Krebs erkrankt und daran gestorben sind. Ich war mir nicht mehr so sicher, ob ich die Geschichte einer Frau, die den Kampf gegen den Krebs nicht gewinnen konnte, wirklich lesen wollte. Ich kann allerdings sagen, dass ich es keinesfalls bereue, das Buch trotzdem gelesen zu haben.

In diesem Zusammenhang davon zu reden, von dem Buch nicht enttäuscht worden zu sein, kommt mir ziemlich bescheuert vor. Schließlich geht es hier um ein Krebstagebuch. Die Wahrscheinlichkeit, dass Krebs überlebt wird ist nicht sehr hoch. Deshalb habe ich damit gerechnet Einblicke in die letzten Monate von Brigitte Lauterberg zu bekommen. Das Krebstagebuch geht über zwei Jahre. Ich hätte nicht gedacht, dass sie es schafft, so lange gegen de Krankheit zu kämpfen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil der Leser einen guten Einblick in Frau Lauterbergs Gefühlswelt bekommt. Sie muss nicht nur mit körperlichen Schmerzen, sondern auch dem seelischen Schmerz umgehen. Schließlich stand sie vor der Krankheit mit beiden Beinen mitten im Leben. Sie hatte einen Friseurladen, führte eine glückliche Ehe und hatte viele Freunde. Die Krankheit stellte ihr Leben buchstäblich auf den Kopf. Ich bekam mit, wie sie lernte, mit der Krankheit umzugehen und irgendwann begreifen musste, dass der Krebs unheilbar ist. Selbst an diesem Punkt wirft sie nicht das Handtuch, sondern versucht das Leben so gut es geht, bis zur letzten Minute zu genießen.

All die Menschen, die sie während dieser Zeit begleitet haben, haben eine wunderbare und vor allem sehr schwere "Arbeit" gemacht. (Im Grunde sind das die wahren Helden auf der Welt, aber das ist wieder eine andere Geschichte).

Jeder, der etwas über Krebs lernen möchte und erfahren will, wie Frau Lauterberg mit der Krankheit umging, sollte dieses Buch unbedingt lesen.


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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht.


* Dieses Hörbuch wurde mir von dem Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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