Dienstag, 5. Juli 2016

Das Kind

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Steckbrief 

Name: Das Kind (auch als Hörbuch vorhanden)
Autor: Sebastian Fitzek

Verlag: Knaur Verlag
Geeignet für: ab 16 Jahren, oder für Menschen, die gerne Psychothriller lesen
Gelesen oder gehört: gelesen
Bewertung: 3 von 5 Punkten

Klappentext 


(Klappentext von "Das Kind" von Sebastian Fitzek, erschienen Droemer Knaur) 


"Als Strafverteidiger Robert Stern diesem ungewöhnlichen Treffen zugestimmt hatte, wusste er nicht, dass er damit eine Verabredung mit dem Tod einging. Noch weniger ahnte er, dass der Tod 1,43 m messen, Turnschuhe tragen und lächelnd auf einem gottverlassenen Industriegelände in sein Leben treten würde.« Simon, von nun an Sterns ständiger Begleiter, ist ein zehnjähriger Junge – und fest davon überzeugt, in einem früheren Leben ein Mörder gewesen zu sein"


Meine Meinung 

In letzter Zeit neige ich dazu, mir mehrere Bücher von einem Autor zu bestellen, wenn mir das erste Buch, dass ich von ihm gelesen habe, gut gefallen hat. Und so war es auch bei Sebastian Fitzek. "Die Therapie" fand ich wirklich genial. Als ich dann hörte, dass "Das Kind" verfilmt werden sollte, dachte ich mir, dass ich zuerst das Buch lesen möchte, bevor der Film kommen sollte.

Was ich an den Büchern von Sebastian Fitzek besonders mag sind die teilweise echt genialen Dialoge und der spannende Schreibstil. Die Dialoge haben mich das ein oder andere Mal zum schmunzeln gebracht und der Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich mir eigentlich abgewöhnen wollte, das Buch vor dem Einschlafen zu lesen :-).

Allerdings hat mich "Das Kind" nicht so gepackt, wie "Die Therapie". Teilweise hatte ich das Gefühl, dass es eine Art Psycho-Thriller Parodie ist. So ging es mir beispielsweise als der vermeidliche Erpresser plötzlich neue Spielregeln aufstellt, als er seine wichtige Information durch Zufall selbst erhalten hatte und dafür gar niemanden gebraucht hat, der die Drecksarbeit erledigte. Unser Protagonist stand dann für einen kurzen Moment hilflos da und wusste sich auch nicht mehr zu retten. Auch hatte ich den Eindruck, dass sich Robert Stern an manchen Stellen echt "blöd" angestellt hat. Manche Probleme zu lösen, bereiteten ihm Schwierigkeiten. Hier stand er buchstäblich auf dem Schlauch, sodass ich das Gefühl hatte, manche Situationen auch selbst auflösen zu können. Und das will schon was heißen.

Als die Geschichte dann noch in eine Richtung lief, die mich weniger ansprach, wollte ich "Das Kind" eigentlich nur noch zu Ende lesen, damit ich wusste, wie die Geschichte ausging. Schließlich interessierte mich schon, ob Simon ein wiedergeborener Serienmörder ist, oder nicht.

Die Geschichte rund um Simon, der ja angeblich ein Serienmörder ist, fand ich einerseits schon spannend, hätte mir aber etwas mehr "Mystik" erhofft. Ich habe ständig nach der "falschen" Realität gesucht und war doch etwas überrascht, wie viel Wahrheit in der Geschichte gesteckt hat.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich das Buch zwar in Ordnung fand, mir "Die Therapie" aber deutlich besser gefallen hat und ich lieber dieses Buch verfilmt gesehen hätte.


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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht.

Kommentare:

  1. Dann greife ich wohl eher zu "die Therapie", danke für den Tipp :)

    Liebste Grüße aus Hamburg
    Jenny von http://jemasija8.blogspot.de

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    1. Hey,
      "Das Kind" konnte mich leider nicht überzeugen. Allerdings kenne ich einige, denen es ganz gut gefallen hat. Ich habe halt mit einer völlig anderen Wendung der Geschichte gerechnet :-).
      Ich bin gespannt, wie dir "Die Therapie" gefällt.
      viele Grüße
      Emma

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