Donnerstag, 26. Mai 2016

Neverwhere

Bild von Harper Collins
rezensiert von Isona

Steckbrief

Name: Neverwhere
Autor: Neil Gaiman
Verlag: Harper
Bewertung: 4,5 von 5 Punkten




Klappentext 


(von Harper)

“Richard Mayhew is a plain man with a good heart – and an ordinary life that is changed forever on a day the stops to help a girl he finds bleeding on a London sidewalk. From that moment forward he is propelled into a world he never dreamed existed – a dark subculture flourishing in abandoned subway stations and sewer tunnels below the city – a world far stranger and more dangerous than the only one he has ever known...”

Info zum Klappentext: Da ich dieses Buch in einem Englisch Seminar lesen durfte („Urban Fantasy“ – definitiv ein Grund Englisch zu studieren!), gibt es den Klappentext nur auf Englisch. Wer das nicht versteht, der darf von Google Gebrauch machen (deutscher Titel „Niemansland“).


Meine Meinung 

Richard Mayhew ist die Hauptfigur in diesem Roman und der so ziemlich größte Hufflepuff, den man sich vorstellen kann (um es positiv auszudrücken!). Er lässt sich schikanieren von seiner Verlobten, seinen Kollegen und Freunden und seinem Boss. Bis – ja, bis er sich eines Abends seiner Verlobten widersetzt und sich eines verletzten Mädchens annimmt, das er auf der Straße gefunden hat. Von dort an beginnt das Abenteuer, in welches er von Door (ja, das ist wirklich der bedeutungsträchtige Name des mysteriösen Mädchens) hineingezogen wird. Diese wird – nachdem bereits ihre Familie grausam ermordet wurde – von zwei ebenso brutalen wie verrückten Profikillern durch London Below gejagt. London Below ist – wie ein weiterer bedeutungsträchtiger Name bereits klar macht – eine zweite Welt unterhalb von dem normalen London, welches wir kennen – in alten Tubestationen und Tunneln und vielen Orten, die Menschen von London Above nicht wahrnehmen können (genau wie ihre Bewohner). Weil Richard nun Door geholfen hat, ist er wohl zu weit in die Unterwelt abgerutscht und wird nun von niemandem mehr wahrgenommen. Um dies zu ändern und sein normales Leben zurückzubekommen, folgt er Door in die Straßen von London Below und gerät dabei von einer Gefahr in die nächste.

Was ich an der Geschichte am Besten finde (außer der Tatsache, dass sie in London spielt und die Tube vorkommt), ist, dass Richard eine wirklich deutliche Entwicklung durchmacht. Er wächst an den Aufgaben und wird ein neuer Mensch. Die Handlung ist so gut gestrickt mit immer neuen Wendungen und Strängen, das man immer wieder überrascht wird. Mein Lieblingscharakter ist allerdings definitiv der Marquis de Carabas, der intelligent und witzig ist, ohne jedoch zu einer Art Witzfigur zu werden.

Gaiman hat eine unterhaltsame, wunderbare Geschichte geschrieben, mit einer spannenden Storyline, Charakteren, die eine wirkliche Entwicklung durchmachen, unerwarteten Wendungen und Spannung bis zum Schluss, und ich habe es keine Sekunde bereut. Insgesamt ist auch der Schreibstil schön zu lesen und ergänzt die Story ohne zu übertreiben.

Insgesamt bekommt das Buch von mir 4,5 von 5 Punkten, weil mir ein klein wenig die Abrundung gefehlt hat.

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