Sonntag, 27. März 2016

Löcher

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Steckbrief

Name: Löcher (auch als Hörbuch vorhanden)
Autor: Luis Sachar
Verlag: Beltz und Gelberg
Geeignet für: von 11-14 Jahren, oder für Menschen, die sich auf Kindergeschichten einlassen können
Gelesen oder gehört: gelesen, in deutscher Sprache
Bewertung: 4,5 von 5 Punkten


Klappentext


(Klappentext von "Löcher" von Luis Sachar, erschienen im Beltz und Gelberg Verlag) 

"Dies ist die ganz unglaubliche, zum Weinen komische Geschichte von Stanley Yelnats, der endlich, endlich den Familienfluch bannt. Hundert Jahre gab es kein Entrinnen: Was immer ein Yelnats anfing, es ging schief. Die Geschäftsidee von Stanleys Vater, Turnschuhe zu recyceln, war nur das letzte Glied einer langen Unglückskette. Und urplötzlich winkt das Glück. Davor aber liegen die Geheimnisse von Green Lake."


Meine Meinung 

In vielen Regelschulen wird dieses Buch in der 5. oder 6. Klasse gelesen. Ich habe es durch meinen Bruder in die Hände bekommen, der, wie wahrscheinlich die meisten Schüler, schon allein genervt von diesem Buch war, weil sie es in der Schule gelesen hatten und gefühlte tausendmal durchinterpretieren und analysieren mussten.

In dieser Geschichte werden mit ganz einfachen Mitteln die verschiedenen Charakterzüge des Menschen gezeigt. Und nicht zu vergessen spielt auch etwas Schicksal eine große Rolle.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Leider bin ich zu spät darauf gestoßen und habe so manche Handlungsstränge schon erraten, die mir, wenn ich jünger gewesen wäre, mit Sicherheit nicht aufgefallen wären. (Früher hatte ich einfach einen anderen Blick auf die Geschichten). Schön an der Geschichte fand ich, dass sich das Schicksal genau an der richtigen Stelle eingeschaltet hat. Gerade hier hat man es am wenigsten erwartet.

Auch der Spannungsbogen der Geschichte wird gut gehalten. Es handelt sich um drei Stränge, die Stück für Stück zusammengeführt werden. Ebenfalls hatte ich keine Mühe mich in die Charaktere hineinzuversetzen.

An alle Schüler, denen das Buch in der Schule vielleicht noch blüht: Lasst es euch nicht durch eure Lehrer, oder sonstige Personen vermiesen. Die Geschichte ist nicht kompliziert und auch nicht schwer zu verstehen. Ich hoffe der "Zauber" wird nicht durch dritte Personen zerstört.


Zum Film: 

Durch Zufal bin ich auf die Verfilmung gestoßen. Es war wirklich Zufall, weil der Film nämlich "Die Geheimnisse von Green Lake" hieß und ich mich über die Paralellen gewundert habe. Ich konnte den Film leider nicht ganz schauen. Die Teile, die ich aber gesehen habe, schienen echt gut umgesetzt. Allerdings fand ich den Hauptcharakter Stanley nicht gut besetzt. Er wirkte zerbrechlich. Den Stanley im Buch habe ich mir als einen stämmigen, wortkargen Jungen vorgestellt.


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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht.

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