Dienstag, 22. März 2016

Herr der Diebe

Bild von Dressler Verlag
Steckbrief

Name:
 Herr der Diebe (auch als Hörbuch und als Film erhätlich) 
Autor: Cornelia Funke
Verlag: Dressler Verlag
Geeignet für: von 9-13 Jahren, oder Menschen, die gerne schöne Kindergeschichten lesen. 
Gelesen oder gehört: gelesen 
Bewertung: 4,5 von 5 Punkten


Klappentext 

(Klappentext von Dressler Verlag)

""Du bist also wirklich der Herr der Diebe", sagte der Fremde leise. "Nun gut, behalte deine Maske auf, wenn du dein Gesicht nicht zeigen möchtest. Ich sehe auch so, dass du sehr jung bist."
Der Herr der Diebe - das ist der geheimnisvolle Anführer einer Kinderbande in Venedig, die er mit dem Verkauf der Beute aus seinen Raubzügen über Wasser hält. Keiner kennt seinen Namen, seine Herkunft. Auch nicht Prosper und Bo - zwei Ausreißer, die auf der Flucht vor ihrer Tante und dem Detektiv Victor Unterschlupf bei der Bande gefunden haben. Als Victor den Kindern tatsächlich auf die Spur kommt, bringt er dadurch alle in Gefahr. Aber endgültig scheint die Gemeinschaft der Bande aufzubrechen, als ein rätselhafter Auftrag, erteilt von dem mysteriösen "Conte", die Kinder auf eine Laguneninsel führt. Diese Insel, von außen unbewohnt und einsam scheinend, birgt ein Geheimnis, das alles verändert.
Cornelia Funke, die schon mit ihrem zum Bestseller gewordenen Titel DRACHENREITER zeigte, welch weiten Atem ihr Erzähltalent hat, hält ihre Leser - gleich welchen Alters - auch mit diesem Buch von der ersten Zeile an gefangen. Sie führt uns durch ein winterliches Venedig, verstrickt uns in verwirrende Rätsel und erfüllt ihren Helden am Schluss einen alten Menschheitstraum."


Meine Meinung

Cornelia Funke gehört zu meinen Lieblings Kinderbuchautoren. Daher war klar, dass ich "Herr der Diebe" auf jeden Fall lesen musste. Die Geschichte rund um die Brüder Prosper und Bo, die sich alleine nach Venedig aufmachen, ist spannend geschrieben und hat mich echt in ihren Bann gezogen.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Auf der einen Seite ist der Privatdetektiv Viktor, der eigentlich ganz andere Sorgen hat, als ausgerissene Kinder aufzuspüren. Auf der anderen Seite steht eine Gruppe Kinder, die in einem verlassenen Kino lebt und deren Anführer der berüchtigte "Herr der Diebe" ist.

Eigentlich sind die Kinder auf der Suche nach einem sicheren Zuhause, trösten sich aber mit der Idee, sich alleine ohne die Erwachsenen durchschlagen zu können. Als nach und nach ihre Welt zusammenbricht, kommen sie ins Grübeln...

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Prosper möchte einerseits nicht mit seinem Bruder auf der Straße leben. Aber er weiß auch nicht, wo sie sonst unterkommen sollen. Viktor der Privatdetektiv kommt nach und nach auf die Spur der Kinder. Wird er sie einfach "verraten"? Oder ahnt er, dass sie nicht ohne Grund auf der Straße leben?

Wer eine schöne Kindergeschichte für eigene Kinder, oder Geschwister sucht, sollte ihnen das Buch / Hörbuch auf jeden Fall nahelegen.


Zum Film

Der Film fasst die Geschichte nett zusammen. Ich finde ihn unterhaltsam gemacht. Er ist mir nicht außergewöhnlich gut in Erinnerung geblieben, war aber auch nicht "grottenschlecht". Ich würde sagen er setzt der Geschichte das "i Tüpfelchen" auf.

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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht.

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