Sonntag, 14. Februar 2016

Alice im Wunderland TAG

Bild von Buchwellenreiter 


Der Vorspann... 

Das TAG Fieber ist ausgebrochen. Martin von Buchwellenreiter hat mich getaggt. Sehr gerne beantworte ich seine Fragen...


Die Fragen 

Der verrückte Hutmacher: Hat dich ein Buch total verwirrt oder mit einem unbefriedigend offenem Ende zurückgelassen?

Oh ja da gab es durchaus schon ein paar Exemplare. Natürlich fallen mir diese gerade nicht ein. Einzig und allein "Der Schneewittchen Club" von Lily Archer kommt mir auf Anhieb in den Sinn. Die Geschichte war zwar schön, hat aber fast 3/4 des Buches gebraucht, um endlich in Fahrt zu kommen. Allerdings glaube ich auch, dass es sich hier um eine Reihe handelt, was mir damals nicht wirklich klar war.


Das weiße Kaninchen: Lesestil: Lieber schnell und viel oder langsam mit Genuss?

Ich kann ehrlich gesagt gar nicht genau sagen, ob ich wirklich schnell, oder langsam lese. Das hängt bei mir wohl vor allem von dem Buch bzw. dem Genre ab. Wenn Sebastian Fitzek in seinen Romanen den Spannungsbogen anzieht, kann es schon mal sein, dass ich 100 Seiten am Tag verschlinge, einfach, weil ich wissen will, wie es weitergeht. In der Prüfungszeit hingegen kann es auch schon mal vorkommen, dass ich einen Monat für ein Buch brauche. 


Die Grinsekatze: Ein Buch in dem man sich total geirrt hat?

Geirrt würde ich jetzt nicht unbedingt sagen. Hier fällt mir spontan "Vielleicht morgen" von Guillaume Musso ein. Da dachte ich irgendwann ebenfalls, dass es sich um eine Liebesgeschichte handelt und wurde dann positiv überrascht. Ich hätte zudem bei "Passagier 23" oder bei "Das Kind" von Sebastian Fitzek mit mysteriöseren Auflösungen gerechnet. Da war ich dann etwas enttäuscht. 


Iss mich, trink mich: Lieber dicke oder dünne Bücher?

Hier kommt es auch auf die Geschichte an. Beispielsweise habe ich zwei Bände von Ken Folletts Jahrhundert Saga ("Sturz der Titanen" und "Die Winter der Welt" bei mir im Regal stehen. "Sturz der Titanen" hat mir richtig gut gefallen. Da kamen mir die über 1.000 Seiten gar nicht so lange vor. Auch bei den "Harry Potter"- Bänden hätte es definitiv nicht weniger Seitenzahlen geben dürfen. 

Wenn ich so darüber nachdenke, habe ich fast nur Bücher im Regal stehen, die über 200 Seiten haben. Bei "Wenn du dich traust" von Kira Gembri habe ich mich beispielsweise auch irgendwann gefragt, wie die Autorin zu einem guten Ende kommen sollte, ohne keinen wichtigen Handlungsstrang außer Acht zu lassen. 


Die Herzkönigin: Lieber Helden oder Antihelden?

ARGH ich wollte schon wieder schreiben, dass es auf die Geschichte ankommt. Der erste Roman in dem ich auch Sympathie für den Antihelden bekommen habe, war "Sommerfalle" von Debra Chapoton, weil hier nicht nur eine verdammt gute Atmosphäre aufgebaut wird, sondern der Leser auch die Möglichkeit hat, die Sichtweise des Antihelden zu verstehen. 
Ich glaube ein Antiheld anderer Art ist wahrscheinlich Danton aus Büchners Theaterstück "Dantons Tod". Er kommt mir etwas verloren vor. 

Ihr seht: Ich finde auch Geschichten mit Anithelden spannend. 


Wunderland: Fantasiewelten oder lieber die reale Welt? 

Jaja, ich habe immer große Töne gespuckt, dass ich definitiv kein Fantasy lese. Aber wer hier schon länger dabei ist, wird bemerkt haben, dass sich immer wieder das ein oder andere dystopische oder fantasymäßige Buch hier rein schleicht. Fantasy war einfach das Genre meiner Kindheit. Angefangen bei "Harry Potter" bis hin zu Cornelia Funkes "Tintenwelt"- Trilogie habe ich ziemlich viel verschlungen. 

Mittlerweile achte ich mehr auf Vielfalt und halte mich generell lieber in der "Gegenwart" oder der "Realität" auf. Dennoch können mich Fantasy oder dystopische Bücher begeistern, in denen es nicht um diese typischen "Gut / Böse"- Spielchen geht, sondern verschiedene Facetten von Charakteren beschrieben werden. Genauso ist es beispielsweise bei der "Shadowmarch"- Reihe von Tad Williams, gelesen von David Nathan, die ich gerade höre. 


Der Jabberwocky: Kannst du laut lesen oder lieber doch nur leise, für sich?

Ich kann überhaupt nicht laut lesen. Das hat mich schon immer in der Schule genervt, wenn ich vorlesen sollte. Dann habe ich mich auf das "laut lesen" konzentriert, aber den Inhalt irgendwie nicht wirklich wahrgenommen. Allerdings passiert es mir auch, dass ich - ich nenne das jetzt einfach mal - "emotional lese" also praktisch lese und buchstäblich mitleide. Da rutscht mir schon mal ein Fluch, ein Lacher, oder ein entnervter Seufzer raus. Einmal - ich weiß leider nicht mehr, was ich da gesagt habe, oder um welches Buch es sich gehandelt hat - bin ich sogar gefragt worden, was denn los sei. 
Also wie war das nochmal mit laut lesen? :-) 


Tweedle Dee und Tweedle Dum: Wenn du 2 oder mehr Bücher auf einmal liest, gibst du einem den Vorzug?

Ich lese selten mehrere Bücher auf einmal. Ich habe es einmal mit drei Büchern probiert und bin gnadenlos gescheitert, weil ich die Handlungen miteinander vermischt habe. Selbst wenn ich gleichzeitig ein Hörbuch und ein Buch beginne, schaue ich meist, dass ich mit einer Geschichte besser voran komme. Da entscheide ich dann immer nach Gefühl und ebenfalls nach der Tatsache, ob es sich um ein Rezensionsexemplar handelt. Bei meinen Hörbuch Rezensionsexemplaren habe ich zwar etwas mehr Spielraum, finde es aber trotzdem blöd, wenn das Buch dann drei Monate unbeachtet bei mir liegen bleibt. 


Pool of Tears: Ein Buch, dass dich schockiert oder zum Weinen gebracht hat?

Da fällt mir spontan "Stadt der Diebe" von David Benioff ein. Es hat mich gerade gegen Ende wirklich zum weinen gebracht. Der andere Roman, der mir in den Sinn kommt, durfte ich letztes Jahr testlesen. Leider ist noch nicht absehbar ob, wann oder wie er veröffentlicht wird. 


Ich tagge... 

Diesmal mache ich es mir ganz einfach und tagge einfach alle, die sich angesprochen fühlen :-). 

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