Sonntag, 21. Juni 2015

Biografie des Monats - Schmetterling und Taucherglocke

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Steckbrief

Name: Schmetterling und Taucherglocke (auch als Hörbuch erhältlich)
Autor: Jean Dominique Bauby
Verlag: dtv Verlag
Geeignet für: Für Menschen, die gerne Biografien lesen
Gelesen oder gehört: gelesen
Bewertung: 4,5 von 5 Punkten


Klappentext


(Klappentext von "Schmetterling und Taucherglocke" von Jean-Dominique Bauby, erschienen im dtv Verlag)

"Er war 43 Jahre alt, Vater zweier Kinder und ein erfolgreicher Redakteur, als ihn am 8. Dezember 1995 ein Gehirnschlag all seiner bisherigen Lebensmöglichkeiten beraubte. Fünfzehn Monate später beendete er ein Buch, das er allein mit dem Blinzeln seines linken Augenlids - die einzige verbleibende Verständigungsmöglichkeit - diktiert hatte. Es ist ein einzigartiges Dokument, ein Akt der Selbstbehauptung des Geistes angesichts der totalen physischen Niederlage. Die Krankheit hat Bauby zu einem Schriftsteller gemacht, der mit bewunderswertem Humor seine Situation analysiert. Ein erschütterndes Selbstzeugnis, ein einzigartiges Stück Literatur und ein Buch, das Mut macht zum Leben." .


Meine Meinung

Auf das Buch bin ich gestoßen, weil mir eine Freundin den Film empfohlen hat. Da sowohl Film als auch Buch ja Baubys Biografie darstellen, dachte ich mir, ich könnte mit dem Buch anfangen. Allerdings hat das TV Programm dann dafür gesorgt, dass es doch anders kam als gedacht :-).

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Bauby hat einen schönen und teilweise leicht zu lesenden Schreibstil. Was das Lesen des Buches eher schwierig macht, ist die dramatische Biografie. Ich finde es wirklich bewundernswert, dass Bauby das Buch erarbeiten konnte, obwohl er sich ausschließlich durch Augenblinzeln mitteilen kann. Ich weiß nicht, ob ich die Energie dazu gehabt hätte.

Die Geschichte gehört zu den Büchern, in denen man teilweise zwischen den Zeilen lesen muss. Hier passt das auch wunderbar hin, weil die Passagen im Buch ausgeglichen sind. Einerseits erzählt er, wie hart es für ihn ist, seine Kinder nicht mehr in den Arm nehmen zu können, andererseits habe ich den Eindruck, dass er auch einen Teil seiner Gedanken durch die gute Sprache tarnt.

Wer wissen möchte, wie Menschen mit dem "Locked in" Syndrom leben, sollte sich das Buch unbedingt durchlesen.

Zum Film

Zwischen Film und Buch gibt es Parallelen. Wer sich sowohl Film als auch das Buch erarbeitet, werden Szenen auffallen, die in beiden Materialien beschrieben werden. Auch der Film gehört eher zur ruhigen Variante. Er schafft es, die Geschichte auch ohne viel Action gut und spannend zu transportieren. 


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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht

Kommentare:

  1. Hallöchen,

    eine schöne Rezension, das Buch hört sich sehr sehr interessant an.
    Du hast einen sehr süßen Blog, bleibe sehr gerne als Leser bei dir :-*

    Nadine ♥

    (Würde mich natürlich freuen wenn du mich mal besuchst)

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    1. Hey,
      du bist Nummer 40!
      Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank fürs Folgen :-).
      Es freut mich, dass dir die Rezension gefällt. Ich habe überlegt sie nochmal etwas zu überarbeiten und das Buch ein zweites Mal zu lesen. Ob es wirklich dazu kommen wird, weiß ich noch nicht so genau.
      viele Grüße
      Emma

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