Montag, 13. Januar 2020

Der Schatten des Windes (Hörbuch)



Bild von Argon Verlag
Steckbrief
Name: Der Schatten des Windes (auch als Buch, Hörspiel erhältlich) 
Autor: Carlos Ruiz Zafon 
Verlag: Argon Verlag 
Geeignet für: Zafon Fans und Leute, die literarische Krimis mögen 
Gelesen oder gehört: gehört als ungekürztes Hörbuch 
Sprecher: Uve Teschner 
Bewertung: 3,5 von 5 Punkten 

Klappentext 
(von Argon Verlag

"An einem dunstigen Sommermorgen des Jahres 1945 wird der junge Daniel Sempere von seinem Vater an einen geheimnisvollen Ort in Barcelona geführt – den »Friedhof der Vergessenen Bücher«. Dort entdeckt Daniel den Roman eines verschollenen Autors für sich. Er heißt Der Schatten des Windes, und er wird sein Leben verändern …
Mit diesem Roman eroberte Carlos Ruiz Zafón die Herzen der Leser und Hörer auf der ganzen Welt und schuf den Auftakt eines fesselnden und berührenden Werks rund um den Friedhof der Vergessenen Bücher und die Buchhändler Sempere & Söhne." 

Meine Meinung 
Vor einem Jahr kam ich zufällig an eine Hörspielfassung von Der Schatten des Windes. Hier begegnete mir eine interessante Geschichte. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass aufgrund der Hörspielversion viele Inhalte der Geschichte verloren gegangen sind. Deswegen stand für mich fest, dass ich die Geschichte unbedingt noch als Hörbuch hören wollte. Vor ein paar Wochen habe ich den Titel beendet. Nun wird es Zeit, euch von der Geschichte zu erzählen. 

Kommen wir zuerst zum Inhalt: Der elfjährige Daniel wird von seinem Vater zum Friedhof der vergessenen Bücher mitgenommen. Dort entdeckt er das Buch Der Schatten des Windes von Julian Carax. Daniel ist fasziniert von der Geschichte und möchte unbedingt mehr über den Autor herausfinden. Doch das ist gar nicht so einfach. Anscheinend wollen einige Leute nicht, dass Daniel an mehr Informationen über den inzwischen verschollenen Autor kommt... 

Inhaltlich wird hier die Liebe zur Literatur deutlich. Durch Daniels Suche nach Julian Carax bekommt die Handlung auch eine Kriminote. Allerdings war die Handlung für mich an vielen Stellen recht langatmig. Carlos Ruiz Zafon baute viele Monologe ein, die ich häufig als zäh und nicht als wichtige Ergänzung zum Inhalt erlebte. 

Allerdings gewann Carlos Ruiz Zafon mein Interesse für die Geschichte unter anderem durch seine Charaktere. Protagonist Daniel scheint ein Einzelgänger zu sein. Er arbeitet viel in der Buchhandlung seines Vaters und scheint kaum Freunde zu haben. Interessant ist hier vor allem die Vater-Sohn Beziehung, da diese aufgrund der Geheimnisse um Julian Carax immer wieder auf die Probe gestellt wird und Daniel sich fragen muss, inwiefern er seinem Vater vertrauen kann. 

Eine humorvolle Note bekommt Der Schatten des Windes durch einen Nebencharakter, der Daniel als treuer Begleiter zur Seite gestellt wird. Er hat ein Händchen für Frauen und schafft es, Daniel zu ermutigen, ins Leben zu starten und sich nicht nur in der Buchhandlung des Vaters zu verstecken. 

An der Hörbuch Gestaltung hat mir besonders gut gefallen, dass der Titel ungekürzt produziert worden ist. So geht nichts von der Geschichte verloren und wir können selbst entscheiden, welche Passagen wir wichtig finden und auf welche wir getrost verzichten können. 
Das Hörbuch wird von Uve Teschner gelesen, der mir vor allem aufgrund seiner Stimmfarbe positiv aufgefallen ist. Er hat eine tiefe Stimme, die aber vor allem aufgrund der Nuancen hervorsticht und nicht einfach nur aufgrund der Tiefe der Stimme auffällt. Besonders konnte er mich durch seine Interpretation der Dialoge überzeugen. Etwas zäh wurde es für mich bei den Monologen, wobei ich vermute, dass das nicht an Teschners Interpretation liegt. 

Carlos Ruiz Zafons Schreibstil zeichnet sich durch seine bildhafte Sprache und die lebendigen Dialoge aus. Außerdem schafft er es, die Umgebung in der unsere Geschichte spielt, so zu beschreiben, dass ich sie mir bildhaft vorstellen konnte, aber trotzdem nicht gelangweilt von der Beschreibung war. 
Was mich etwas störte, waren die vielen Monologe, die vor allem Ich-Erzähler Daniel führt. Diese sind mir zwar schon im Hörspiel aufgefallen, allerdings bin ich davon ausgegangen, dass bei der Hörspielproduktion die Kreativität fehle, um die Monologe lebendig darzustellen. 
Obwohl Zafon eine schöne Sprache hat, war mir die Geschichte an vielen Stellen zu zäh. 

Gesamteindruck
Der Grundkonflikt war spannend: Ein introvertierter Junge, der hinaus in die Welt zieht, weil er mehr Informationen über seinen Lieblingsautor herausfinden möchte. Das Krimi Element gefiel mir in diese Roman sehr gut. 
Den Titel empfehle ich vor allem denjenigen unter euch, die gerne Krimis lesen, aber auf der anderen Seite auch einen literarischen Schreibstil suchen. 

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Dieses Hörbuch wurde mir als Rezensoinsexemplar kostenlos vom Argon Verlag zur Verfügung gestellt. 


Mittwoch, 8. Januar 2020

Ge(h)schrieben: Der Adventskalender und das Jugendbuch - Pläne im Januar



Schreibmaschine.
Ein eingespanntes Blatt auf
dem "Ge(h)schrieben" steht.
Bild von A. Mack
Hallo Buchlinge,

wenn ihr diesen Beitrag lest, ist der letzte Tag meines Studiums angebrochen. Das Gute an der Sache: Danach habe ich wieder viel Zeit zum Schreiben. Das möchte ich in diesem Jahr auch nutzen und Ende des Jahres meinen ersten Roman veröffentlichen. Im folgenden Beitrag erzähle ich euch, wie mein bisheriger Plan aussieht und welche Ziele ich mir im Januar setze. 

Der Adventskalender
bisheriger Stand 
Kommen wir erst einmal zu den Zahlen und Fakten: Wie es sich für einen Adventskalender gehört, wird die Geschichte 24 Kapitel haben. Da die meisten von uns in der Weihnachtszeit viel zu tun haben und, je näher das Fest rückt, auch immer weniger Zeit zum Lesen bleibt, ist es mir wichtig, das im Adventskalender zu berücksichtigen. 
Das bedeutet, dass das Buch maximal 180 Normseiten haben soll. Die ersten Kapitel sollen etwas länger werden und eine ungefähre Länge von 10-12 Seiten bekommen. Wenn die Geschichte spannend ist, lässt sich das höchstwahrscheinlich gut an einem Tag lesen. Je näher das Fest rückt, desto kürzer sollen dann auch die Kapitel werden.
Bisher habe ich schon 18 Kapitel geschrieben. Das Manuskript hat aktuell eine Länge von 99 Normseiten geschrieben. 

Allerdings werde ich inhaltlich ein paar Sachen verändern müssen. Kommen wir also nun zu den Infos, die ich euch momentan zum Inhalt geben kann. Sie sind leider noch sehr vage gehalten: Der Protagonist meiner Geschichte wird der Weihnachtsmann sein. Er wird sich in der Vorweihnachtszeit, mehr oder weniger freiwillig, auf den Weg zu den Menschen begeben müssen. Dort hofft er nämlich, etwas Wichtiges zu finden. 
Als ich mit dem Schreiben begann, wusste ich genau, was er bei den Menschen finden musste. Dann habe ich im Dezember in der Weihnachtszeit aber eine weihnachtliche Geschichte gehört, die ein ähnliches Element enthielt. In der Geschichte nervte mich das Element eher und ich fand auch, dass es nicht zur weihnachtlichen Atmosphäre passte. Deswegen werde ich den Inhalt abändern. Ich habe auch schon eine grobe Idee in welche Richtung es thematisch gehen soll. 

Durch Gespräche mit Anderen habe ich zwar Anregungen bekommen, aber musste auch feststellen, dass mich das Nachdenken über die Geschichte auch ausbremste. Es gab zwar viele Ideen, die auf mich aber alle konstruiert wirkten. 
Deswegen wage ich ein kleines Experiment und schreibe noch einmal einen zweiten Anfang. Das ergänzt sich an sich ganz gut, weil ich so die leichten Änderungen bezüglich des Plots einbauen kann. 

Das Jugendbuch 
Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sagen werde, aber mein Jugendbuch steht aktuell an zweiter Stelle. Hier habe ich die Geschichte, die ich erzählen möchte, relativ klar vor Augen und brauche hierfür nur ein paar Informationen. Da ich dieses Projekt Literaturagenturen anbieten möchte, mit dem Ziel das Manuskript bei einem Verlag veröffentlichen zu können, habe ich hier keinen Zeitdruck. Mal abgesehen von der Tatsache, dass ich das Projekt gerne abschließen möchte. 

Meine Ziele im Januar 
Allerdings habe ich mir dennoch für beide Romanprojekte Ziele vorgenommen, die ich gerne im Januar erreichen möchte: 

Da ich beim Adventskalender inhaltlich auch viel mit den bereits bekannten teils realen weihnachtlichen Figuren spielen möchte, muss ich über ein paar Figuren recherchieren. Ich brauche mehr Informationen über den Weihnachtsmann, das Christkind, den Nikolaus und Figuren, die diese begleiten wie beispielsweise Knecht Ruprecht. Hier interessiert mich vor allem, wie diese Figuren in den Medien dargestellt werden und welche Eigenschaften man ihnen zuordnet. 
Ich bin nämlich bereits in eine Recherchefalle getappt: Und zwar bin ich felsenfest davon ausgegangen, dass die meisten Leute in Deutschland Besuch vom Weihnachtsmann bekommen, weil das bei mir eben so war. Eine Diskussion mit Freunden und eine Twitter Umfrage überzeugte mich dann vom Gegenteil und machte mich mit dem Christkind bekannt. Damit sich meine potentiellen Leser*innen aber in die Figuren hineinversetzen können und nicht bekannte Eigenschaften in völlig andere, unbekannte Zusammenhänge gesetzt werden, braucht es eben eine Recherche. 
Lange Rede, kurzer Sinn: Im Idealfall habe ich die Recherche am Freitag den 17.01. abgeschlossen. 

Da ich bezüglich der Veröffentlichung auf weitere Dienstleister*innen wie beispielsweise eine*n Lektor*in und eine*n Korrektor*in angewiesen bin, wurde mir empfohlen möglichst früh Kontakt zu den Dienstleister*innen aufzunehmen. Im Idealfall habe ich Mitte Januar einen Plan wohin die Reise geht und kann mich an die Überarbeitung des bisher Geschriebenen setzen. Mein Ziel ist es, Ende Januar mehr über den Inhalt zu wissen und eine kleine Leseprobe von ca. 10 Normseiten an Lektor*innen schicken zu können. 

Für mein Jugendbuch habe ich mir nur ein Ziel gesetzt, das aber ebenfalls recht anspruchsvoll ist: Und zwar möchte ich zwei Fragebögen erstellen. In meinem Jugendbuch geht es um eine Protagonistin mit Spinaler Muskelatrophie, also einer seltenen Muskelerkrankung. Da es sich hierbei um eine sehr komplexe Erkrankung handelt, brauche ich Erfahrungsberichte von Betroffenen. Hier habe ich bereits zwei Vereine entdeckt, die über diese Erkrankung informieren. Zu diesen Vereinen wollte ich Kontakt aufnehmen und meine Situation erklären mit der Hoffnung, dass sie sich bereit erklären, mir ein paar Fragen zu beantworten. 
Außerdem werden Teile des Romanes in einer Psychiatrie spielen, wobei die Therapien innerhalb der Klinik dabei nicht im Vordergrund stehen sollen. Dennoch sollte ich den Tagesablauf in einer Psychiatrie, sowie mögliche Behandlungen, gut kennen, um keine unrealistischen Szenen zu beschreiben. Zum Glück habe ich in meinem Freundes-/ und Bekanntenkreis angehende Psycholog*innen und Psychiatrie Erfahrene, denen ich den zweiten Fragebogen schicken werde. 
Zum einen will ich mich im Januar nochmal ein bisschen in die Fachliteratur zum Thema Fragebögen für Interviews einlesen. Zum anderen hoffe ich, Ende Januar vielleicht erste Fragen zusammenstellen zu können. 

Mehr Infos? 
Du hast keine Lust, einen Monat auf das nächste Update warten zu müssen? Dann besuche mich doch gerne auf meiner neuen Facebook Seite. Hier erzähle ich jeden Mittwoch von meinen Fortschritten. Gerne kannst Du auch auf meiner Twitter Seite vorbeischauen. Es ist geplant, hier zwei Threads zu den jeweiligen Projekten anzulegen.  

Und Du? 
Wie hat Dir dieser Beitrag gefallen? (Gefällt Dir der Aufbau? Hast Du Anregungen oder gibt es Themen, von denen Du nicht lesen möchtest?) 
Was ist Dir bei einem Weihnachtsbuch wichtig? 
Was sind Deiner Meinung nach Do's und Don'ts, die es zu beachten gilt? 
Wie hast Du Dir früher den Weihnachtsmann oder das Christkind vorgestellt?

Montag, 6. Januar 2020

[Buchclub] Drei Autor*innen, die mehr Aufmerksamkeit verdient haben



Frau, die uns über 
ein Buch hinweg anschaut. 
Um sieh erum ein Kreis in dem 
Buchclub steht.  
steht. Foto: A. Mack 

Hallo Buchlinge,

das Jahr ist noch frisch und es wird Zeit für unsere erste Leserunde im neuen Jahrzehnt. In diesem Beitrag erfahrt ihr, worum es im Buchclub geht und wie ihr mitmachen könnt. 
Kommen wir nun zum neuen Thema: 

Drei Autor*innen, die mehr Aufmerksamkeit verdient haben
Du kennst eine*n Autor*in, der/die noch relativ unbekannt ist? Es gibt einen Titel dieser Autorin bzw. dieses Autors, der mehr Aufmerksamkeit verdient hat?  Oder erscheint bald ein neuer Titel eines*r Autors*in, den Du unbedingt gemeinsam mit anderen Buchlingen lesen möchtest?
Dann nominiere am besten drei Geschichten für unsere kommende Leserunde. Es gibt keine Einschränkungen was das Genre oder den/die Autor*in betrifft. 
Schreibe Deine Vorschläge in die Kommentare unter diesem Beitrag oder in den Post in unserer Facebook Gruppe. Erwähne dabei folgende Informationen: 

  • Autor*in und Titel Deiner Vorschläge. (Maximal drei Titel).
  • Die Verlage bei denen Deine Vorschläge erschienen sind.

Du kannst Deine Titel bis Sonntag den 12.01.20 um 23:59 Uhr einreichen. Danach beginnt in den Kommentaren unter diesem Beitrag und in unserer Facebook Gruppe unsere Abstimmung. Das Ergebnis unserer Abstimmung wird am Montag den 20.01.20 in einem Beitrag auf dem Blog bekannt gegeben. 

Stimme jetzt ab  
Bis Sonntag den 19.01. kannst Du in den Kommentaren für Deine Vorschläge abstimmen. Du darfst alle Titel nominieren, die Du auch mitlesen möchtest.

Der weiße Drache (Elya 1) von Dana Müller-Braun. 
Friends forever! Lovers at last? von Melanie Reichert. 
Skyle von Esther K. Bertram 
To keep you safe von Judit Müller 

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Freitag, 3. Januar 2020

Meine Ziele für 2020

Hallo Buchlinge, 

in meinem Jahresrückblick habe ich euch bereits erzählt, dass ich mir in diesem Jahr wieder ein paar Ziele gesetzt habe. Da einige davon auch den Blog betreffen, nutze ich diesen Beitrag, um euch von anstehenden Veränderungen zu erzählen. 

Ziele von 2019
Vor fast einem Jahr habe ich euch in diesem Beitrag von meinen Zielen für 2019 erzählt. Ich wollte eigentlich vier Beiträge pro Woche veröffentlichen. Das Problem an der Sache: Dieses Ziel kann ich eigentlich nur erreichen, wenn ich entweder ein ganzes Team habe, das mitbloggt, oder wenn ich mich hauptberuflich um den Blog kümmere. Ein Team habe ich nicht und zudem kann ich mir aktuell auch nicht vorstellen, als Vollzeitbloggerin zu arbeiten. Deswegen werde ich mich wohl von diesem Ziel verabschieden. 

Uploadtage und Inhaltliches
Nach wie vor wird Literatur die Hauptrolle auf diesem Blog spielen. Zudem soll das Hörbuch immer mehr Raum einnehmen, da ich mir unter anderem für das kommende Jahr vorgenommen habe, mir keine Printttiel mehr zuzulegen. Mir ist es inzwischen einfach zu mühsam, die Geschichten zu lesen und ich glaube, dass ich mit den eBooks eindeutig flexibler bin. 

Kommen wir aber jetzt zu dem Teil, der euch vermutlich am meisten interessiert. Ab sofort werden in der Regel zwei Beiträge und selten drei Beiträge in der Woche online gehen. Euch erwarten: 

Montag (wöchentlich): Rezensionen meiner beendeten Hörbücher.  
Mittwoch (monatlich): Beiträge meiner Ge(h)schrieben-Rubrik. 
Freitag (zweiwöchentlich): Podcast Folgen im Wechsel mit anderen Artikeln. 

Was die Rezensionen betrifft, habe ich hier schon Beiträge bis Mitte Februar vorgeplant. Die Rezensionen fallen nur dann aus, wenn ich entweder keine Geschichten beendet habe, die es zu rezensieren gibt, oder wenn eine neue Leserunde meines Buchclubs beginnt. Pro Quartal wird es zwei Buchclub-Beiträge zur Organisation der Leserunden geben. Nach wie vor werde ich auch die Titel rezensieren, die ich im Rahmen unserer Buchclub-Leserunden mitlese bzw. höre. 

Die Beiträge zu meiner Ge(h)schrieben-Rubrik werden nach wie vor am Mittwoch online gehen. Gerade zu Beginn des Monats kann ich zum einen über neue Fortschritte informieren und mir auch Ziele setzen, die ich innerhalb des Monats erreichen möchte. Einmal pro Woche - höchstwahrscheinlich auch am Mittwoch - werde ich auf meiner neu eingerichteten Facebook Seite von kleineren Fortschritten berichten. Meine alte Facebook Seite wird demnächst gelöscht. Deswegen freue ich mich, wenn ihr Lust habt, mit mir virtuell umzuziehen. 

In diesem Jahr möchte ich meinen Podcast etwas voranbringen und deswegen gerne zwei Folgen pro Monat produzieren. In der ersten Folge wird es nach wie vor um meinen Monatsrückblick gehen. In der zweiten Folge plane ich zum einen meine Vorstellung der Hörbuchneuerscheinungen wieder aufzunehmen bzw. auszubauen, euch weitere Titel meines Stapels ungehörter Hörbücher vorzustellen, oder Titel zu rezensieren, die in einer bestimmten Jahreszeit oder von einer bestimmten Zielgruppe gehört werden können.

An den anderen beiden Freitagen sollen andere Artikel online gehen. Mögliche Beiträge sind: 
  • Berichte unserer Bücherstammtisch Treffen 
  • spezifische Artikel zum Thema Hörbuch 
  • Berichte von besuchten Veranstaltungen 
  • inhaltliche Auseinandersetzungen mit Themen, die mich beschäftigen. 
  • Beiträge über mein Leben mit Behinderung. (Allerdings fehlen mir hier momentan mal wieder ein paar Ideen). 

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich die Monatsrückblicke in der gerade vorgestellten Struktur unterbringe, oder in der Woche, in der ein Monatsrückblick online geht, jeweils drei Beiträge veröffentlichen werde. Ich denke, das wird sich mit der Zeit herausstellen. 

Sommerpause? 
Es kann gut sein, dass ich mir dieses Jahr für einen Monat eine kleine Auszeit vom Bloggen gönne. Mit viel Glück habe ich für diese Zeit ein paar Beiträge für euch vorbereitet. Aber wahrscheinlich werde ich euch noch einmal davon erzählen, wenn es dann soweit ist.

Und Du? 
Hast Du ebenfalls Vorsätze für das neue Jahr? 
Magst Du in den Kommentaren davon erzählen? 

Natürlich ist mir Deine Meinung wichtig. Deswegen interessiert mich: 
Über welche Themen möchtest Du in diesem Jahr gerne mehr lesen? 
Gibt es Fragen, die Du hast und die bisher unbeantwortet geblieben sind? 
Gibt es Themen aus bisherigen Beiträgen, die ich weiter verfolgen soll? 
Welche Themen interessieren Dich eher weniger? 

Wenn Du Zeit und Lust hast, würde ich mich natürlich freuen, wenn Du mir Deine Meinung in den Kommentaren da lässt. 

Mittwoch, 1. Januar 2020

Jahresrückblick 2019

Vier Jahreszeiten. Überall ist
der Baum zu sehen.
Bild von A. Mack
Hallo Buchlinge, 

und schon ist das Jahr 2019 vorbei. Im vergangenen Jahr ist unglaublich viel passiert. In meinem Jahresrückblick erzähle ich euch nicht nur von den Geschichten, die mir im vergangenen Jahr gut oder weniger gut gefallen haben, sondern berichte euch auch von den Ereignissen, die mich gefreut haben, oder die sich bezogen auf dem Blog ergeben haben. Neugierig? Ich wünsche gute Unterhaltung. 


Gelesen - Die Statistik
Gelesene Zeit: 24 Tage 23 h 21 min
Gelesene Seiten: 2.709 Seiten 
Beendete Bücher: 5 Bücher 
Beendete Hörbücher und Hörspiele: 54 Hörbücher, 2 Hörspiele 
Beendete Geschichten gesamt: 61 Titel 
Beendete Geschichten im Vorjahr: 64 Titel
Aktueller Stand meines Stapels ungelesener / gehörter Titel: 196 Titel 

Da ich im vergangenen Jahr mehr zu tun hatte, als 2018 bin ich gerade positiv überrascht, dass ich fast genauso viele Titel beendet habe, wie 2018. Allerdings liegt das wahrscheinlich vor allem daran, dass ich im Dezember viele kurze Hörbücher gehört habe, die ich euch zum Teil schon im Podcast vorgestellt habe. (Die schriftlichen Rezensionen gehen vermutlich im Dezember online). 


Meine Highlights
Obwohl ich über 60 Titel gelesen und gehört habe, ist es mir in diesem Jahr erstaunlich leicht gefallen, meine Highlights festzulegen. Beim Klick auf den Titel, landet ihr bei meiner Rezension,sofern sie bereits erschienen ist.


Bild von Argon Verlag 
*Der nasse Fisch (Band 1) von Volker Kutscher
Kommissar Rath zieht Anfang der 1920er Jahre aus dem Rheinland nach Berlin. Dort wird er auch gleich in einen ersten Mordfall verwickelt. Obwohl der Fall nicht zu seinem Aufgabengebiet gehört, mischt er sich in die Ermittlungen ein und macht sich dadurch keine Freunde.
Was mir hier sehr gut gefallen hat ist, dass es sich nicht um einen Krimi mit lauter Klischees handelt. Mir gefiel außerdem wie Kutscher die Geschichte erzählte. Wir erfuhren nämlich, dass Rath einen ersten Verdacht hat, bekamen mit, dass er etwas plant, erfuhren aber erst im Nachhinein von seinen Gedanken hinter dem Plan. Normalerweise kenne ich es von Krimis so, dass wir wissen, was der Plan ist und mitfiebern, ob auch alles gut geht.
Sylvester Groth, der das gekürzte Hörbuch gelesen hat, hat mir hier als Sprecher sehr gut gefallen. Ich hätte ihn mir auch gut in den weiteren Bänden der Reihe vorstellen, bin aber gespannt, wie sich David Nathan der Geschichte nähert.

Bild von der Hörverlag
Gargoyle von Andrew Davidson
Wir lernen unseren Ich-Erzähler kennen, der schlimme Verbrennungen von einem Autounfall davonträgt und erst einmal mehrere Monate in einem Krankenhaus liegt. Dort lernt er Marianne kennen. Eine Frau, die glaubt, den Mann aus einem früheren Leben zu kennen. Uns erwartet hier eine sehr bewegende Geschichte, in der Liebe aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird.
Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt: Der Perspektive des Ich-Erzählers, die sich in der Gegenwart bewegt, Mariannes Perspektive, die in der Vergangenheit spielt und Geschichten, die Marianne erzählt, in denen Liebe aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird. Diese drei Perspektiven werden auf faszinierende Weise miteinander verwoben. Gelesen wird das Hörbuch von Stefan Kaminski und Sascha Icks, die wunderbar miteinander harmonieren.

Bild von HörbuchHamburg
Der Junge muss an die frische Luft von Hape Kerkeling
Hier erzählt uns der Komiker von seiner Kindheit. Seine Mutter war schwer krank und starb, als Hape Kerkeling noch recht jung war. Die lange Krankheit und der frühe Tod der Mutter belastete die Familie.
Sehr bewegend fand ich hier, wie offen er über die Erkrankung seiner Mutter und die damit verbundenen Ängste spricht. Schließlich steht er in der Öffentlichkeit und macht sich mit diesem Buch auch angreifbar.
Wer etwas mehr über den Komiker erfahren möchte, sollte entweder zum Hörbuch oder zum gleichnamigen Film greifen. Beide Medien ergänzen sich sehr gut. Hape Kerkeling liest Der Junge muss an die frische Luft selbst.

Bild von cbj
Morgen, irgendwo am Meer von Adriana Popescu
Hier lernen wir vier Jugendliche kennen, die sich mehr oder weniger freiwillig auf einen Roadtrip Richtung Lissabon begeben. Konrad möchte einen letzten gemeinsamen Sommer mit Romy verbringen. Doch Julian, Romys Freund, hat etwas dagegen und beschließt die beiden auf die Reise nach Lissabon zu begleiten. Um sich die Spritkosten zu teilen und in der Hoffnung, dass sich die Stimmung etwas auflockert, sammeln sie kurzerhand die Hobbyfotografin Nele ein.
Bisher erzählte die Autorin ihre Jugendbücher immer aus zwei Perspektiven. Hier hingegen bekommt jeder Charakter eine eigene Perspektive, was für mehr verstrickte Handlungsstränge sorgt. Wir erleben hier zwei Charaktere, die ein Geheimnis haben ,das nach und nach gelüftet wird. Bisher war ich diese Art, eine Geschichte zu erzählen, von der Autorin noch nicht gewohnt und hier positiv überrascht. Ich habe den Titel als Printexemplar gelesen. Allerdings gibt es den Roman selbstverständlich auch als eBook.


Bild von Argon Verlag
Der Insasse von Sebastian Ftzek
Til, Vater des sechsjährigen Max, lässt sich in eine forensische Klinik einschleusen, um den möglichen Entführer seines Sohnes zu überführen und herauszufinden, wo der Mann seinen Sohn versteckt hält.
Der Großteil der Geschichte spielt in der forensischen Psychiatrie. Was mir hier sehr gut gefallen hat war, wie Sebastian Fitzek Menschen mit einer psychischen Erkrankung dargestellt hat, weil er keine Klischees braucht, um eine spannende Geschichte zu erzählen. Was mich immer wieder beeindruckt ist, dass der Autor eine Überraschung in der Handlung bereit hält, womit ich wirklich nicht gerechnet hätte. Das Tolle hier ist, dass der Teil, worüber sich viele Menschen vorab aufgeregt haben, zur Lösung der Geschichte geführt hat. Gelesen wird das Hörbuch von Simon Jäger, der wirklich gut zu den Romanen des Autors passt.

Bild von Argon Verlag
*Vanitas - Schwarz wie Erde von Ursula Poznanski
Caro ist in einer Art Zeugenschutzprogramm. Doch eines Tages taucht ein Polizist auf, der sie bei dem Programm betreut und zwingt sie, in einem neuen Fall mitzuarbeiten. Hier soll die das Vertrauen einer Unternehmerin gewinnen. Ob Caro das gelingt?
Vanitas ist der erste Titel der Autorin, der mich überzeugen konnte, was einerseits an Protagonistin Caro, aber andererseits auch an den Handlungssträngen der Geschichte lag. Gelesen wird das Hörbuch von Luise Helm, die Caros Eigenschaften durch ihre Interpretation gut herausarbeiten kann.

Bild von steinbach 
sprechende Bücher
Drachenläufer von Khaled Hosseini
Amir ist ein Sohn wohlhabender Eltern und wächst gemeinsam mit seinem Diener Hassan auf. Während Hassan Amir nicht nur wie einen Herrn, sondern auch wie einen Freund behandelt, fällt es Amir schwer die Grenze zwischen Freundschaft und Arbeitgeber zu ziehen. Eines Tages wird ihre Beziehung dann auf eine harte Probe gestellt.
Die Geschichte wird auf mehreren Beziehungsebenen erzählt. Es geht einerseits um die Freundschaft zwischen Amir und Hassan, aber auch um das gesellschaftliche Leben in Afghanistan. Wir lernen hier ein Afghanistan vor der Herrschaft der Taliban kennen, was ich sehr spannend fand. Das Hörbuch wird von Markus Hoffmann gelesen und ist in dieser Form leider nicht mehr im Buchhandel erhältlich.

Bild von Argon Verlag
Britt-Marie war hier von Fredrik Backman
Nach vierzig Ehejahren verlässt Britt-Marie ihren Mann und findet in dem kleinen Ort Borg eine vorübergehende Heimat. Hier soll sie sich um die Instandhaltung des Jugendhauses kümmern. Das damit auch ein Kontakt zu Jugendlichen und zur örtlichen Fußballmannschaft geknüpft ist, erahnt sie erst nach und nach.
Dieser Titel ist eine Geschichte fürs Herz, der viel von zwischenmenschliche Beziehungen erzählt und hier nicht nur Britt-Maries Geschichte, sondern die Geschichte eines ganzen Dorfes erzählt. Gelesen wird das Hörbuch von Heikko Deutschmann, dessen Interpretation die Geschichte sehr gut getragen hat.

Bild von Piper Verlag
Goldene Zeiten im Gepäck von Adriana Popescu
Wir lernen Elisabeth Kaiser und Karla Metuschke kennen. Eine der beiden hat eine Entscheidung getroffen, die ihr ganzes Leben beeinflusst hat. Die Andere weiß nicht, welche Entscheidung sie treffen soll, aus Angst etwas Falsches zu tun. Beide verschlägt es auf eine Reise nach Bukarest.
Hierbei handelt es sich um ein Herzensprojekt der Autorin. Wir lernen zwei, im Laufe der Handlung sogar drei, Charaktere kennen, die eine schöne, tragische Geschichte erzählen. Das Tolle ist, dass die Geschichte im Kleinen funktioniert und keine großartigen Schauplätze braucht. Besonders spannend fand ich, die zwei Generationen, die hier aufeinandergetroffen sind. Im Grunde tragen beide ähnliche Konflikte mit sich herum. Diesen Titel habe ich ebenfalls als Printexemplar gelesen. Es gibt aber auch hierzu ein eBook. 


Meine Flops
Bei den Flops ist mir die Auswahl schon etwas schwerer gefallen. Nicht etwa, weil ich keine Titel zur Auswahl gehabt hätte, sondern, weil ich mich teilweise nicht mehr an den Inhalt einzelner Titel erinnern konnte. Auch bei dem Klick auf diese Titel landet ihr bei meiner Rezension.


Bild von Piper Verlag
Enders von Lissa Price
Callie lebt in einer dystopischen Welt und muss dafür sorgen, dass die Erwachsenen aufhören, Jugendliche auszubeuten. Ich denke, das fasst den ersten Band Starters relativ spoilerfrei zusammen. In Enders geht Callies Kampf in die zweite Runde.
Die Geschichte fand ich recht schwach. Mir fehlten Handlungsstränge, die miteinander verbunden wurden. Zudem gab es für mich auch einige Logikfehler in der Handlung, die sich durch Handlungsstränge äußerten, die zwar eingeführt, aber im Laufe der Geschichte nicht wieder aufgenommen wurden.

Bild von der Hörverlag
Das Labyrinth der träumenden Bücher von Walter Moers
Wir reisen gemeinsam mit Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim, die Stadt der träumenden Bücher, die schwere Zeiten hinter sich hat. (Auch hier handelt es sich um eine Fortsetzung). Walter Moers hat zwar einen tollen und fantasievollen Schreibstil, der mir an sich sehr gut gefällt. Allerdings dauerte es mir hier zu lange, bis die Handlung wirklich in Gang kam. Der Autor führt uns lange in die zamonische Fachsprache ein, was teils interessant, aber auch recht zäh gestaltet ist. Erst gegen Ende erleben wir aktive Handlung, die ziemlich viele Fragen unbeantwortet lässt. Gelesen wird das Hörbuch von Andreas Fröhlich.

Bild von Argon Verlag
*Mein Herz in zwei Welten von Jojo Moyes
Hier begegnen wir Louisa Clark, der Protagonistin aus Ein ganzes halbes Jahr, die einen Neuanfang in New York wagt. Sie wird als persönliche Assistentin einer Frau eingestellt, die angeblich an Depressionen leidet.
Ich hoffte hier auf einen tiefgründigen Roman, der mich an den Reihenauftakt erinnern sollte und erlebte stattdessen eine oberflächliche, recht kurzweilige Liebesgeschichte. Es war zwar schön auf bekannte Charaktere zu treffen und Hörbuchsprecherin Luise Helm ein letztes Mal in der Rolle der Lousa Clark zu erleben. Der Inhalt ließ mich aber enttäuscht zurück.


Gefreut 
Buchlinge, das vergangene Jahr hielt wirklich schöne und überraschende Momente für mich bereit, über die ich mich sehr gefreut habe. Für euch habe ich hier mal ein Best Of zusammengefasst.

Bye, bye Bachelor! 
Ende November habe ich endlich meine Bachelorarbeit abgegeben. Anfang Januar findet dann mein Kolloquium, also meine mündliche Abschlussprüfung statt und ich bin unglaublich froh, mein Studium dann endlich beenden zu können. Falls ihr mehr über mein Studium erfahren wollt, schreibt es gern in die Kommentare, dann mache ich darüber vielleicht noch einen eigenen Artikel.
(Ich überlege übrigens, ob ich einen kleinen Beitrag zum Thema Fachliteratur für Sozialarbeiter*innen schreiben soll, weil ich für meine Bachelorarbeit auch recht viel Grundlagenliteratur gelesen bzw. quergelesen habe. Habt ihr Interesse daran?).

Ich kann jetzt Punktschrift und meinen PC mit einem ScreenReader bedienen 
Im vergangenen Jahr wurde mir im Rahmen einer einjährigen Maßnahme Punktschrift (Blindenschrift) und das Arbeiten mit einem ScreenReader beigebracht, der mir am PC den Bildschirminhalt vorlesen soll.
Es gab also jede Menge Inhalte, die ich mir im vergangenen Jahr merken und auch praktisch anwenden musste. Ich bin jedenfalls froh, die Inhalte gelernt zu haben, da ich nun über eine alternative Arbeitsweise verfüge und jetzt auch an Tagen, an denen ich wirklich schlecht sehe, etwas am PC machen oder ein Buch lesen kann. 

Einen A4 Bücherstammtisch 
Flyer Aufsteller an einem
Tisch. Darunter liegen
kleine Flyer.
Foto: A. Mack
Der Bücherstammtisch bekommt Unterstützung von der Buchhandlung Rombach 
Als ich Anfang des Jahres Kontakt zu der Marketingabteilung der Buchhandlung Rombach aufnahm und darum bat, ob wir Flyer von unserem Bücherstammtisch in der Buchhandlung auslegen dürfen, rechnete ich nicht mit der tollen Kooperation, die sich daraus ergab. Die Buchhandlung Rombach unterstützt uns nachhaltig. Wir dürfen nach wie vor Flyer in der Buchhandlung auslegen. Außerdem durften wir bei einem Bücherstammtisch Treffen auch schon hinter die Kulissen der Buchhandlung blicken und bekommen gelegentlich Besuch von einer Buchhändlerin der Buchhandlung, die uns Spannendes aus dem Arbeitsalltag in einer Buchhandlung erzählt.

Ich habe erste Veranstaltungen mit einer Assistenz besucht
Ich habe in diesem Jahr einen Tag im Rahmen der Frankfurter Buchmesse und das lit.Love-Wochenende in München jeweils mit einer Assistenz verbracht. Und ich kann es nicht oft genug sagen, aber es war so ein schönes Gefühl unabhängig zu sein.
Bisher gab es viele Veranstaltungen, die mich interessierten, aber leider fehlte mir häufig eine Begleitung. Auch was die Buchmessen betraf, hoffte ich jedes Jahr aufs Neue, das Freunde von mir Zeit und Lust hatten, mich auf die Buchmessen zu begleiten. (Das alleine losziehen fällt dann nämlich weg). Ab sofort bin ich also nicht mehr in der Warteposition.


Hinter den Kulissen 
Buchlinge, diesmal berichte ich nicht darüber, was hinter den Kulissen so los war, sondern auch, welche Veränderungen und Kooperationen bezüglich des Blogs in diesem Jahr so anstanden.

Alter Header: Roter Hintergrund, links Welle,
rechts ein Stapel mit Büchern in der Mitte
der Schriftzug Ge(h)Schichten)
Foto: A. Mack
Neues Design und damit verbundene Formatierungsarbeit 
Anfang des Jahres wurde es Zeit für ein neues, schlichteres Design und einen neuen Header. Das diese Veränderungen gleichzeitig auch monatelange Formatierung älterer Beiträge bedeutete, war mir nicht bewusst. Dennoch glaube ich,dass sich die Arbeit gelohnt und ich dabei auch wichtige Dinge gelernt habe.

Interessante Kooperationen mit fudder und REHACARE
2019 war für mich eindeutig das Jahr der überraschenden Kooperationen. Um den Bücherstammtisch weiter zu bewerben, habe ich Kontakt zur Redaktion von fudder dem Onlinemagazin unserer regionalen Zeitung aufgenommen. Wir bekamen kurzerhand Besuch von einer Redakteurin der Zeitung, die diesen tollen Artikel über ihren Besuch bei uns geschrieben hat. Auch nach fast einem Jahr gibt es immer noch Leute, die dank diesem Artikel entweder auf diesem Blog, oder sogar bei unserem Stammtisch vorbeischauen.
Außerdem bekam ich vor ein paar Wochen eine Mail von der Redaktionsleitung von REHACARE, die mich dazu einlud an der So tickt...-Rubrik teilzunehmen, was ich sehr gerne getan habe. Unter diesem Link gibt es das Ergebnis.

Ge(h)Schichten wurde fünf Jahre alt 
Im August wurde mein Blog fünf Jahre alt. In den vergangenen Jahren ist viel passiert. In diesem Artikel berichte ich von den Anfängen, den Erkenntnissen, die ich inzwischen gewonnen habe und meinen Wünschen für die Zukunft.


Frau, die uns über 
ein Buch hinweg anschaut. 
Um sieh erum ein Kreis in dem 
Buchclub steht.  
steht. Foto: A. Mack 

Veränderungen im Buchclub 
Im Sommer feierte der von mir organisierte Onlinebuchclub sein einjähriges Bestehen. In diesem Beitrag erfahrt ihr, worum es im Buchclub geht und wie ihr mitmachen könnt. Unter diesem Link findet ihr unsere Facebook Gruppe. Ich stellte mir also die Frage, ob ich meine Ziele mit dem Buchclub erreicht habe und musste feststellen, dass der Wunsch nach Austausch über die gelesenen Titel unter den Mitglieder*innen nicht sehr groß war. Daraufhin habe ich beschlossen, in der Organisation etwas kürzer zu treten und nicht mehr alle zwei Monate, sondern nur noch Quartalsweise zu einer Leserunde einzuladen. Außerdem wird es hier auf dem Blog nur noch Buchclub Beiträge zu den Titeln geben, die ich lese bzw. hören werde. Andere Beiträge werde ich aufgrund von geringer Nachfrage nur noch in der Facebook Gruppe erstellen.


Was gab's zu erzählen? 
Diesmal erwartet euch wieder eine Statistik der beliebtesten Beiträge des vergangenen Jahres. Allerdings beziehe ich nur Blogbeiträge mit ein, die auch im vergangenen Jahr online gegangen sind.

Wie lesen Blinde? (Vorstellung von Grundlagen der Punktschrift)
Kein Adventskalender in diesem Jahr (Post zur diesjährigen Aktion)
To keep you safe (Rezension)
[Buchclub] Bücher in Büchern (Auswahl an Titeln zur Leserunde)
Vorhaben und Durchführung (erste Adventsgeschichte)
Schöne Begegnungen und spannende Termine (LBM Bericht Teil 2)
Der Zwischenfall (zweite Geschichte)
Zurückge(h)blickt auf den Januar 2019 (Monatsrückblick)
Jahresrückblick mit emion und Emma (Podcast)
Alles neu... (Ankündigung über Veränderngen im letzten Jahr)


Und Du?
Wie war 2019 für Dich?
Welche beendeten Geschichten gehörten zu Deinen Highlights?
Welche Titel haben Dich enttäuscht?

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Die mit * markierten Titel wurden mir von den jeweiligen Verlagen kostenlos als Rezensionsexemplar kostenlos zu Verfügung gestellt.