Samstag, 24. Juni 2017

Saramo und die sieben Feuer

Bild von amazon
Eine Rezension von Skyara

Name: Saramo und die Sieben Feuer – Eine Geschichte von Macht und Zweifel, Liebe und Kampf
Autor: Raphaela Yamada
Verlag: Selfpublishing
Geeignet für: Jugendliche oder sehr reife Kinder
Gelesen oder Gehört: Gelesen (eBook)
Bewertung: 3 von 5 Punkten
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 2016
Aktuelle Ausgabe: Überarbeitete Version 2017


Inhaltsangabe

Saramo kann es zunächst nicht glauben. Er ist der erste Tenidendrachen, dem es nach vielen Generationen der Unterdrückung durch die furchtbaren Orlonen gelingt, wieder Feuer zu speien und der so die uralte Sage von der Befreiung seines Volkes erfüllen soll.

Er ahnt noch nicht, dass er vor dem Kampf gegen die Orlonen zuerst sich selbst besiegen muss.
So begegnet er auf seiner Reise durch den Kontinent Alpaku der tödlichen Gleichgültigkeit, der Gier nach Macht, dem Gefühl der Fremdheit, der Liebe seines Lebens, den Zweifeln an sich selbst, der Bürde des Alters und endlich dem alles entscheidenden Kampf um Leben und Tod.


Meine Meinung 

Was zunächst für mich schleppend begann, wurde ungefähr ab der Hälfte des Buches doch spannend und interessant.

Zunächst muss ich sagen, dass dieses Debüt der Autorin eigentlich als Kinderbuch gedacht ist, daher hatte ich keine besonders hohen Ansprüche an den Inhalt. Was sich mir bis zur Mitte des Buches auch tatsächlich bestätigte. Allerdings wurden dann im letzten Drittel die Geschehnisse regelrecht umgekrempelt. Mit der Hauptfigur des Buches geschieht etwas grundlegend Veränderndes. Dadurch finde ich es auch schwierig dieses Buch einem Kind in die Hand zu drücken, da ich nicht weiß, ob es das überhaupt verstehen kann. Aber vielleicht würde ich auch eines besseren belehrt?

Am Anfang wird ausschließlich aus der Sicht von Saramo erzählt. Mitte des Buches hat sich die Autorin dankbarerweise dazu entschieden, auch noch die Sicht von zwei wichtigen Nebenfiguren zu nutzen. Das hat sich für mich auch als ein Glücksfall herausgestellt, da ich solche Sichtwechsel sehr mag. Außerdem erzeugt es in einer Geschichte etwas Lebendigkeit, die mir im Ersten Drittel des Buches beinahe komplett gefehlt hat.

Aber nun zur Grundhandlung bzw. dem Sinn des Buches. Die Autorin hat in der Leserunde auf lovelybooks.de einen extra TAG gelistet mit der Frage: „Darf ich Gewalt anwenden? Falls ja, wann?“
Diese Frage verfolgt einen durch das gesamte Buch, da sich Saramo diese Frage immer wieder und in den unterschiedlichsten Situationen, stellen muss. Und diese Frage machte das Buch auch letztlich so interessant und spannend für mich. Die Autorin behandelt es sehr anschaulich und wie ich finde auch lehrreich. Daher habe ich dem Buch trotz enormer Schwächen noch volle Drei Punkte geben können.

Ich wünsche mir von Raphaela Yamada, dass sie weiter macht und uns noch mit mehr ihrer Werke „beglückt“! Denn gegen Ende war Saramo wirklich super geschrieben!

Mittwoch, 21. Juni 2017

Irrlichtfeuer

Bild von
Droemer Knaur
Steckbrief 

Name: Irrlichtfeuer
Autor: Julia Lange
Verlag: Droemer Knaur
Geeignet für: Menschen, die gerne Fantasy Romane lesen
Gelesen oder gehört: gelesen
Bewertung: 2,5 von 5 Punkten


Klappentext 

(von Droemer Knaur

"Die junge Alba träumt vom Fliegen und arbeitet heimlich an mechanischen Schwingen. Doch dazu benötigt sie das Irrlicht-Gas, ein wertvolles, hoch entzündliches Handelsgut, auf das die Herrschenden des Stadtstaats Ijsstedt ein Monopol haben. Alba ist nicht die Einzige, die versucht, illegal an das Gas zu gelangen: Große Teile der Bevölkerung Ijsstedts leben in bitterer Armut und werden von Banden regiert, die immer wieder Überfälle auf die Irrlicht-Transporte unternehmen.

Denn neben seinem Wert als Brennstoff kann das Irrlicht einem Menschen magische Fähigkeiten verleihen – wenn man die Vergiftung überlebt. Albas Traum vom Fliegen katapultiert sie schließlich mitten hinein in einen Volks-Aufstand um Macht und Magie und stellt sie vor die Frage, welchen Preis sie zu zahlen bereit ist, um ihr Ziel zu erreichen." 


Meine Meinung 

Kennt ihr das? Ihr besucht eine Buchpräsentation eines Romanes und findet nicht nur die Autorin sympathisch, sondern den Inhalt des vorgestellten Buches lesenswert? Dann besorgt ihr euch das Buch, fangt an zu lesen und hofft, dass irgendwann dieser Moment kommt, an dem ihr euch in der Geschichte auskennt? Oder das Handeln der Charaktere versteht? 
Ihr wartet und wartet aber der Moment bleibt aus. 
Zum Schluss steht ihr da und ärgert euch, dass euch das Buch nicht gepackt hat und das obwohl es keine schlechte Geschichte ist. 
Genauso ging es mir bei Irrlichtfeuer. Und das hat mich echt genervt.

Gestaltung 
Das Cover ist sehr schön dargestellt. Wir sehen eine Gestalt, die in blaues Licht getaucht wird. Das Cover wirkt mysteriös und hat mich noch neugieriger auf Irrlichtfeuer gemacht. Ich ahnte, dass es sich bei dem blauen Licht um das Irrlicht handeln musste. 
Der Klappentext stellt einen wichtigen Handlungsstrang der Geschichte dar und führt auch die Nebenstränge auf, die aber wichtige Elemente in der Geschichte bekommen. Die im Klappentext angedeutete Struktur hat mir im Buch selbst etwas gefehlt. 

Inhalt 
Irrlichtfeuer wird aus mehreren Perspektiven erzählt: 

Die Charaktere
Wir begleiten Alba, die aufgrund einer Muskelerkrankung Schwierigkeiten hat, sich fortzubewegen. Sie möchte sich frei fühlen, wird aber ständig durch ihren Körper gebremst. Sie hat nur einen Traum: Fliegen können. Und dafür hat sie auch ein passendes Konstrukt entwickelt. Wäre da nicht die Sache mit der Schwerkraft... 

Dann begegnen wir Karel und seinem Sohn Rafael. Die beiden sind Herrscher über die Rothen, einer Bande, die im Stadtteil Rothentor herrscht. Doch Vater und Sohn geraten oft aneinander. Während Karel seine Aufgaben pflichtbewusst erfüllt, hat er nur wenig Vertrauen in seinen sprunghaften Sohn, der sich gerne von Frauen ablenken lässt. Durch eine Frauengeschichte gerät nicht nur Rafael in tödliche Gefahr. 

Und natürlich gibt es auch eine Bewegung, denen die Sache mit dem Irrlicht nicht gefällt. Sie nennen sich Die Gerechtigkeit. Diese Gruppierung besteht aus Angehörigen, die Verwandte und Freunde durch einen großen Irrlichtunfall verloren haben. Doch nicht nur Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Viele verloren dabei ihr Obdach. Und die Königin? Diese denkt noch nicht mal an eine Entschädigung, geschweige denn an eine Entschuldigung. 
Anführerin von Der Gerechtigkeit ist Meret, die ihren Mann und ihre Kinder durch den Unfall verloren hat. Sie glaubt stets an das Gute in den Menschen und hofft, dass die Königin sie schon irgendwann erhören wird, wenn die friedlichen Proteste immer lauter werden. 

Und zu guter Letzt wären da noch Sora und Kass, zwei Irrlichtkinder, die das Kindesalter aber schon längst überschritten haben. Durch einen Unfall sind sie mit dem Irrlicht in Berührung gekommen. Seither arbeiten sie als eine Art Polizeitruppe für die Königin Ijsstedts. Doch glücklich sind sie mit dieser Aufgabe keinesfalls. Sie und die anderen Irrlichtkinder werden durch den Kommandanten und einen Arzt streng kontrolliert. Jegliche Fortschritte werden sofort an die obere Etage weitergegeben. An Privatleben oder gar Freiheit ist kaum zu denken. Können die beiden ihrem Gefängnis entkommen? 

Die Handlung 
Die Grundidee, die Handlung um das Irrlicht herumzuspinnen, finde ich clever gelöst. Wir lernen alle Parteien kennen, die irgendwie mit dem Irrlicht zu tun haben und verschiedene Motive verfolgen an dieses heranzukommen oder Abstand von Irrlicht zu gewinnen. 

Allerdings hatte ich große Mühe, mich in die Handlung einzufinden. Das lag zum einen an den vielen Charakteren, die eingeführt wurden. Mir war nicht klar, welcher Charakter wichtig ist und wer nur in einem Nebensatz auftritt. Das Personenverzeichnis befindet sich bei Irrlichtfeuer am Ende des Buches, sodass ich es erst nach Beenden der Geschichte entdeckt habe, weil ich nicht auf die Idee gekommen bin, dass es hier ein Personenverzeichnis gibt. Es hätte mir sehr geholfen, wenn die Liste am Anfang gestanden hätte. So wäre klar gewesen, wo ich mir einen Überblick verschaffen kann. 

Und ich muss zugeben: Die Sache mit dem Irrlicht verwirrte mich extrem. Immer wenn ich glaubte, einen Durchblick zu haben, kam wieder ein Nebensatz, der bei mir Fragezeichen verursachte. So dachte ich beispielsweise, dass das Wort Schatten als Synonym für die Irrlichtkinder eingesetzt wird. Dann bekam ich aber eine Information, die die Frage auslöste, ob Schatten gesondert von Irrlichtkindern behandelt wurden. 

Außerdem hieß es, dass die Irrlichtkinder durch einen Unfall mit Irrlicht infiziert worden wären. Dennoch war im Buch davon die Rede, dass Irrlichtkinder ihren Irrlichtvorrat regelmäßig auffüllen müssten, da sie sonst Entzugserscheinungen hätten. Da hab ich mich auch gefragt: Wieso warten sie nicht auf den Irrlichtentzug um dann normale Menschen zu werden? 
Und das Frustrierende ist, dass ich überhaupt nicht davon ausgehe, dass es keine Antworten auf die Fragen in dem Buch gibt. Ich hatte nur das Gefühl, dass mir das Wesentliche der Geschichte irgendwie verborgen bleibt. 

Spannung 
Der Klappentext ist zwar spannend gehalten, jedoch sorgten ein paar Wendungen der Geschichte und die Tatsache, dass ich nicht wirklich durchblickte, dafür, dass ich mit dem Roman nicht wirklich mitgehen konnte. Die Handlung zog eher an mir vorbei. 

Schreibstil 
Toll finde ich, dass Julia Lange ihren Schreibstil der Gesellschaftsschicht anpasst aus deren Perspektive sie gerade erzählt. Wenn wir uns in der Oberschicht befinden, wird viel Wert auf Etikette gelegt. Hingegen werden in der Unterschicht oft Kraftausdrücke verwendet. 
An manchen Stellen hätte ich mir mehr Dialoge gewünscht. Mehrere Charaktere berichteten, dass Ijsstedt aufgrund der Irrlichtlage einem Pulverfass glich. Das kam bei mir leider nicht ganz an. Wir begegneten zwar den jeweiligen Schichten, jedoch trafen diese Schichten nicht bewusst aufeinander. Hätte es hier mehr Konflikte gegeben, beispielsweise den ein oder anderen Streit zwischen den Bewohnern verschiedener Stadtteile, wäre die brenzlige Lage bei mir eher angekommen. 

Gesamteindruck 
Ich befürchte, meine Erwartungen an Irrlichtfeuer waren einfach zu hoch. Als ich hörte, dass ein Handlungsstrang von Alba, einer Frau mit einer Muskelerkrankung erzählt wurde, wurde ich neugierig. Eine körperliche Erkrankung in einer fiktiven Fantasy Welt. Wie würde das funktionieren? Wie wirkt sich die Erkrankung auf ihr Leben aus? Diese Aspekte wurden teilweise sehr gut dargestellt. 
Allerdings verliert die Erkrankung nach der Entwicklung von Albas Charakter auch ein bisschen an Bedeutung. (Ach, verdammt, dass ist echt so eine richtige "Jammer"-Rezension). 

Jedenfalls hoffe ich, dass die Fantasy Freunde unter euch, sehr wohl einen Gefallen an Irrlichtfeuer finden können. Ich bin sehr auf eure Meinung zu dem Buch gespannt. 

Samstag, 17. Juni 2017

Blind heißt nicht gleich nichts sehen

Hallo ihr lieben Leser,
ich habe schon lange keinen Artikel in der Rubrik Studieren mit Sehbehinderung veröffentlicht. Das lag mit unter daran, dass mir die Ideen für weitere Beiträge gefehlt haben. Deswegen habe ich jetzt kurzerhand beschlossen, die Rubrik allgemeiner zu halten, damit auch andere Beiträge darin Platz finden.

Wie ihr sicher mitbekommen habt, gelte ich seit Anfang des Jahres als gesetzlich blind. Und das obwohl ich noch etwas sehe. Wie das funktioniert, wie Blinde wirklich sehen und wie sich mein Sehrest seit den letzten vier Jahren verändert hat, erfahrt ihr hier, wenn ihr wollt.

-----------------------------------------------------------------------


Blind nach dem Gesetz 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fasst die internationalen Kriterien für Blindheit zusammen. Diese gelten aber nur zum Teil in Deutschland.
Hier als gesetzlich blind gilt

1. Wer auf dem besseren Auge weniger als 2% sieht. 
Zum obigen Punkt muss ich wahrscheinlich nicht viel erklären.

2. Wer eine Sehbehinderung hat, die damit gleichzusetzen ist. 
Medizinisch kenne ich mich nicht aus. Ich kann also nur auf das Wissen zurückgreifen, das ich vom hören sagen mitbekommen habe. Ich vermute daher, dass hierunter komplizierte oder degenerative, verschlechternde, Augenerkrankungen fallen.
Wer Beispiele möchte: Netzhauterkrankungen. Mehr Infos? HIER KLICKEN

Quelle: BSVSB - Blinden- und Sehbehindertenverband Südbaden


Wie sehen Blinde?

Von Geburt an blind oder spät erblindet? 
Da ich selbst sehbehindert bin, besteht mein Freundes- und Bekanntenkreis u.a. auch aus blinden Freunden. Und natürlich war da eine der ersten Fragen: "Wie siehst du eigentlich?"
Hier kommen wir gleich zum ersten Problem: Menschen, die von Geburt an blind sind, können diese Frage überhaupt nicht beantworten, da ihnen der Vergleich fehlt. Sie wissen nicht wie nichts oder schwarz aussieht.

Es kommt immer wieder vor, dass das Gegenüber dieses Kriterium nicht nachvollziehen kann. Das heißt, es ist dann oft einfacher schwarz zu antworten, damit endlich Ruhe ist und man sich wieder anderen Gesprächsthemen zuwenden kann.

Es gibt aber auch Menschen, die spät erblindet sind. Das heißt sie sind im Laufe ihres Lebens blind geworden. Hier gibt es oft präzisere Antworten auf die Frage nach dem Sehen.

Die Sache mit den Prozenten 
Wie ihr oben lesen konntet, gilt man in Deutschland bereits als blind, wenn man weniger als 2% sieht. Da stellt sich die Frage: Was bedeutet das in der Praxis?

Und auch hier wird es wieder sehr subjektiv. Ich kenne Leute, die beispielsweise keine Schwarzschrift (die normale Schrift) mehr lesen können. Allerdings können sie Personen als Schemen wahrnehmen und sich auch am Lichtschein orientieren. Dieser Personenkreis kommt im Straßenverkehr ohne den Langstock (Blindenstock) nicht zurecht, versucht den übrigen Sehrest aber so gut es geht für sich zu nutzen :-)
Je nachdem wie stark die Sehbehinderung ist, kann es schwierig werden, Farben voneinander zu unterscheiden. Der Klassiker ist die blau-grün Verwechslung.

Dann gibt es aber noch die Spezialisten, wie mich, die um die 2% sehen, Schwarzschrift Bücher lesen können, aber Mühe haben sich in Räumen oder im Straßenverkehr zu orientieren. Mehr zu meinem Sehrest findet ihr weiter unten .

Die komplizierten Augenerkrankungen 
Ich habe beispielsweise Menschen kennengelernt, die als gesetzlich blind gelten und wunderbar im Alltag zurechtkommen. Sie benötigen bis auf eine Lupe fast gar keine Hilfsmittel und kommen auch mit der Schwarzschrift (der normalen Schrift) super klar. Warum sie dennoch als blind gelten? Weil sie komplizierte Augenerkrankungen haben, deren Krankheitsverlauf nicht absehbar ist oder sich der Sehrest im Laufe der Zeit verschlechtern kann.


Und wie sehe ich? 

Obwohl ich als gesetzlich blind gelte und keine seltene Augenerkrankung habe, sehe ich nicht nichts. (Was für eine komplizierte Wortkonstruktion :-) ).
Mir ist es wichtig, zu betonen, dass ich eben noch etwas sehe. Das liegt mitunter daran, dass viele Menschen denken, dass blind sein bzw. als blind gelten im Umkehrschluss nichts sehen bedeutet. Und vielleicht ist es auch ein Stück sich von einer anderen Gruppe abgrenzen wollen.

Aber kommen wir zum Eingemachten:

Die Fakten
Nach wie vor bin ich auf dem linken Auge blind, was ganz einfach daran liegt, dass das linke Auge nicht vorhanden ist und ich daher logischerweise auch nichts sehen kann. Das war schon immer so und wird sich wahrscheinlich in den nächsten Jahren nicht ändern. Außer natürlich ich komme irgendwie an das Auge von Mad Eye Moody.
Auf dem rechten Auge sehe ich mittlerweile 2-5%. Diese Prozentzahlen sind aber tagesformabhängig. Für diejenigen unter euch, die schon mal zum Sehtest für den Führerschein antanzen mussten: An guten Tagen erkenne ich die erste, größte, Zahl, die an die Wand geworfen wird. An schlechten funktioniert das leider nicht.
Daher muss unterschieden werden:

Wie sehe ich an guten Tagen?
An guten Tagen habe ich keine Mühe Bücher zu lesen und verbringe schon mal gerne den ein oder anderen Nachmittag hinter spannender Lektüre.
Es fällt mir nicht schwer, mich in mir bekannten Räumen zu orientieren. Das können z.B. das Gelände meiner Hochschule oder das Haus meiner Eltern sein.

Im Straßenverkehr bewege ich mich dennoch mit meinem Langstock. Ich kann an guten Tagen Personen zwar besser ausweiche. Dennoch gibt es immer Kandidaten, die mir durch die Lappen gehen und denen ich dann entweder vor die Füße renne oder sie mir.

Personen im Straßenverkehr kann ich an guten Tagen im Vorbeigehen oft trotzdem nicht. Ich erkenne zwar, dass da jemand steht, aber mehr auch nicht.

In Seminaren an der Hochschule ist dann meistens so, dass ich meinen linken und rechten Sitznachbarn erkennen kann. Alles was darüber hinausgeht, nehme ich nicht wahr. Ich kann zwar erkennen, dass ein Dozent vorne steht, mit der Mimik und Gestik kann ich nichts anfangen.

Daher ist es wichtig, dass mich die Leute ansprechen, wenn sie etwas von mir wollen, weil es ihnen sonst blühen kann, dass ich eiskalt an ihnen vorbei laufe. (Aber dieses Phänomen kennen die Buchmessen Besucher unter euch ja sicher auch. Und ihr seit mit zwei funktionierenden Augen ausgestattet :) ).

Und wie an schlechten Tagen?
An schlechten Tagen ist das mit dem Sehrest dann oft etwas kniffliger. Ich brauche um einiges länger um Wörter lesen zu können, wobei das wahrscheinlich mehr ein subjektives Empfinden ist. Buchstaben oder Texte vergrößern bringt hier nichts, weil ich das Gefühl habe, dass ich alles etwas vernebelt oder verschwommen wahrnehme.

An solchen Tagen habe ich auch Mühe Personen in Räumen zu erkennen. Da ist es egal, ob ich die Personen kenne oder nicht. Das heißt, ich bin mir nicht sicher, ob jetzt jemand im Raum sitzt, oder nicht.


Wie komme ich mit meinem Sehrest zurecht? 

Die Hilfsmittel Frage 
Demnächst ist das ein oder andere Video geplant, in dem ich manche meiner Hilfsmittel vorstellen möchte. So könnt ihr live miterleben, wie sie funktionieren.
Daher an dieser Stelle nur so viel: Zum lesen benutze ich Geräte, die mir die Texte vergrößern und mit denn ich den Kontrast verstellen kann. (Ich lese mit weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund).
Eine stinknormale Lupe reicht bei mir mittlerweile nicht mehr aus. Die Lupe benutze ich nur, für die Smartphone Aktivitäten :).

Wie oben schon erwähnt, bin ich im Straßenverkehr mit meinem Elderstab (dem Langstock / Blindenstock) unterwegs. Warum? Innerhalb des letzten Jahres hatte ich das Gefühl, dass mir alle möglichen Leute vor die Füße laufen oder für mein Empfinden zu dicht an mir vorbei laufen und ich keine Möglichkeit habe, ihnen rechtzeitig auszuweichen. Mit dem Elderstab hab ich meistens freie Bahn.

Subjektives Empfinden 
Das hängt ebenfalls von meiner Tagesform ab. Je schlechter mein Sehrest ist, desto mehr muss bzw. sollte ich kommunizieren und Dinge erfragen. Zum einen, damit mein Umfeld sicherer im Umgang mit mir wird z.B. nicht denkt, ich würde es ignorieren oder ich würde gedanklich abschweifen, wenn ich nicht auf Anhieb reagiere.
Zum anderen aber auch, weil ich auf Informationen angewiesen bin, wie z.B. welche Straßenbahnlinie gerade einfährt, die Personen-Raum Frage.

Allerdings fällt es mir - je nach Moment - oft noch schwer in bestimmten Situationen zu reagieren.
So nehme ich beispielsweise erst im Nachhinein wahr, wenn ich über eine Situation nachdenke, dass mein Gegenüber womöglich gedacht hat, ich würde mich nicht für ihn interessieren.

Oder ich habe einfach keine Lust zu fragen oder zu kommunizieren wie beispielsweise bei der Straßenbahn-Geschichte. Hier habe ich eine Strategie mit der ich wortwörtlich ganz gut fahre.

Das Einzige, was mir wirklich fehlt, ist das Lesen von Büchern, das ich früher definitiv öfter gemacht habe. Hörbücher sind zwar eine absolut geniale Alternative, auf die ich nicht verzichten möchte. Dennoch ist es auch toll, die Worte einer Geschichte selbst mit den Augen aufsaugen zu können. Und natürlich ist es toll die Wahl zu haben, ein sich für ein Medium entscheiden zu können.

Es ist aber nicht so, dass ich Dingen hinterher trauere, die ich noch nie machen konnte, wie beispielsweise Fahrrad fahren. Zudem glaube ich auch, dass ich eine wahnsinnig verpeilte Autofahrerin wäre. Seid also froh, dass ich die Straßen so schnell nicht unsicher machen werde :-).


Noch Fragen...? 

Ich glaube, dieser Beitrag ist jetzt doch etwas anders geworden, als eigentlich beabsichtigt.
Wenn ihr noch offene Fragen habt, haut sie in die Kommentare!

-------------------------------------------------------------------

In dieser Rubrik bereits erschienen:  

Bewerben für die Ausbildung / das Studium - HIER KLICKEN
Wo und wie beantrage ich Hilfsmittel - HIER KLICKEN
Wie bewerbe ich mich für ein Praktikum? - HIER KLICKEN
Wie beschaffe ich mir Fachliteratur? - HIER KLICKEN
Was muss ich für Prüfungen beachten? - HIER KLICKEN
Umgang mit der Sehbehinderung eigene Erfahrungen - HIER KLICKEN
Wie arbeite ich mit einer Gesetzessammlung? HIER KLICKEN
Wichtige Tastaturbefehle (Shortcuts) im Überblick HIER KLICKEN

---------------------------------------------------------------------

Dienstag, 13. Juni 2017

Into the Water

Bild von
RandomHouse Audio
Steckbrief 

Name: Into the water (auch als Buch erhältlich)
Autor: Paula Hawkins
Verlag: RandomHouse Audio
Geeignet für: Hawkins-, und Thriller Fans,
Gelesen oder gehört: gehört als gekürzte Lesung
Sprecher: Britta Steffenhagen, Marie Bierstedt, Simon Jäger
Bewertung: 5 von 5 Punkten


Klappentext 

(von RandomHouse Audio)

"Der neue Spannungsroman von Paula Hawkins nach dem internationalen Nr.-1-Bestseller Girl on the Train.

„Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …” In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …"


Meine Meinung 

Paula Hawkins Debütroman Girl on the train konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Ich habe das Buch in gedruckter Form gelesen und kam leider nicht wirklich mit Hawkins Schreibstil klar. Dennoch frage ich mich, ob mir die Geschichte, interpretiert als Hörbuch, vielleicht besser gefallen hätte. Als mir dann in Leipzig erzählt wurde, dass Paula Hawkins demnächst einen neuen Roman rausbringt und zudem die Sprecherwahl schon feststünde, war es um mich geschehen.

Gestaltung
Into the water ist ja eine gekürzte Lesung. Allerdings hatte ich hier nicht das Gefühl, irgendetwas von gekürzten Stellen gemerkt zu haben. Aufmerksame Hörer meinen ja, gekürzte Hörbücher erkennen zu können. Ich verliere meine Vorurteile gegenüber gekürzten Hörbüchern immer mehr und habe das Gefühl, dass die Verlage in diesem Bereich dazu gelernt bzw. sich weiterentwickelt haben.

Kommen wir aber nun zu der Sprecherwahl: Marie Bierstedt ist die Tochter des Schauspielers und Synchronsprechers Detlef Bierstedt. Ich wollte unbedingt ein Hörbuch von ihr hören und war froh, dass ich mit Into the water endlich die Gelegenheit dazu hatte.
Britta Steffenhagen ist nicht nur als Hörbuchsprecherin, sondern arbeitet auch als Synchronsprecherin. So leiht sie hier Charakteren in den Animationsfilmen Drachenzähmen leicht gemacht und Zomania sowie einem Charakter in ein paar Folgen Supernatural ihre Stimme. Vom Namen her, kam mir sie mir sehr bekannt vor, obwohl ich wieder einmal nicht sagen könnte, woher ich sie kenne.
Und zu Simon Jäger muss ich wohl nicht mehr viel sagen. So wie Rufus Beck die Hörbuchstimme von Harry Potter ist, verknüpft man Simon Jäger sofort mit den Thrillern von Sebastian Fitzek. Schön fand ich hier, dass ich ihn als Sprecher bereits kannte. Also selbst, wenn die anderen beiden Sprecherinnen schlecht sein sollten, wusste ich, dass seine Parts das Ganze rausreißen würden.

Nun ist es leider bei Hörbüchern mit mehreren Sprechern so, dass ich nicht viel über die einzelnen Sprecher sagen kann, weil ich gerade bei unbekannten Sprechern, ja nicht genau weiß, wer welche Parts gelesen hat.
Die Lesung von Into the water hat mir aber unglaublich gut gefallen. Die Stimmen haben toll miteinander harmoniert. Ich konnte mich kaum von Into the water trennen. Das passiert nur, wenn Geschichte und Sprecher wie die Faust aufs Auge zueinander passen. Kurzum: Eine sehr schöne Produktion!

Inhalt 
In Into the water begegnen wir verschiedenen Handlungssträngen. Die Geschichte steigt mit einem sehr starken Prolog ein, in dem wir hautnah miterleben, wie jemand ermordet wird. Wer genau, möchte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen. Hier wird dem Leser schnell klar: Wir bewegen uns auf gefährlichem Terrain!

Dann führt uns Paula Hawkins in die Geschichte ein und stellt uns eine Reihe von Charakteren vor. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich eine Weile gebraucht habe, um den Überblick zu bekommen. In Beckford gibt es eine Tote: Nel Abbott. Angeblich Suizid. Doch ihre Schwester Julia ahnt, dass da etwas faul ist. Obwohl das Verhältnis zu ihrer Schwester alles andere als gut war, kehrt sie in die alte Heimat zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Lenna hat nicht nur an dem Verlust ihrer Mutter zu knabbern. Auch ihre beste Freundin Katie nahm sich scheinbar völlig grundlos das Leben.

Into the water wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Zum einen aus Lennas Sicht, die uns an einem typischen Teenager Leben teilhaben lässt. Dann lernen wir auch Nels Schwester Julia besser kennen, die keine positiven Gefühle mit ihrer Schwester verbindet. Wie das bei einem waschechten Thriller so ist, gibt es auch diesmal zwei Ermittler, aus deren Sicht ebenfalls ein paar Parts erzählt werden.

Das Tolle war, dass diese verschiedenen Handlungsstränge die Geschichte abwechslungsreich gemacht haben. Zum Schluss hat Paula Hawkins alles zusammengefügt und es war völlig logisch wie die Verbindung der einzelnen Stränge war.

Spannung 
Während ich am Anfang noch orientierungslos durch die Geschichte tappte und mehr fasziniert von den Sprechern und dem Schreibstil war, fand ich irgendwann den roten Faden und konnte mich kaum noch von der Handlung trennen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Paula Hawkins baut die Handlung gekonnt auf und lässt zum Schluss auch keine Frage offen. Wobei... Gerade der letzte Satz hat bei mir noch ein paar Fragezeichen aufgewirbelt. Andererseits dachte ich aber auch: Genial!

Schreibstil 
Während ich bei Girl on the train nicht wirklich mit dem Schreibstil klar kam, retteten mich bei Into the water die unterschiedlichen Perspektiven aus denen die Geschichte erzählt wird. Ich hatte auch den Eindruck, dass Paula Hawkins so zeigen konnte, was wirklich in ihr steckte. Sie schrieb aus der Sicht der jugendlichen Lenna, konnte Julias Hass auf ihre Schwester Nel durch deren direkte Anrede glaubhaft darstellen und schlüpfte nebenbei noch in Ermittler Rollen oder in die Rolle einer alten Dame, die noch wichtige Dinge ans Tageslicht befördern könnte. Wenn ihr denn endlich mal jemand zuhören würde.

Gesamteindruck 
Ich bin von Into the water positiv überrascht. Nie hätte ich damit gerechnet, dass mich der Inhalt so packen konnte. Hier kommen wieder eine tolle Hörbuchproduktion verknüpft mit einer guten Buchvorlage zusammen.
Ich hoffe, dass Into the water in vielen Bücherregalen ein flauschiges Zuhause findet.


---------------------------------------------------------------------

* Dieses Hörbuch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt.

Samstag, 10. Juni 2017

Ge(h)schaut - Meine Jugendserien

Hallo ihr Lieben,
diesmal stelle ich euch meine Top Jugendserien vor. Ich bin sehr gespannt, ob ihr die ein oder andere Serie vielleicht sogar kennt.


Die Serien - Worum geht's? 

Drake & Josh 
Drake und Josh könnten nicht unterschiedlicher sein. Drake ist der Mädchenschwarm der Schule, Hobbymusiker und ein totaler Chaot.
Josh hingegen ist gewissenhaft, schüchtern und nicht gerade beliebt. Hinzu kommt auch, dass er übergewichtig ist.
Und da meint es das Schicksal nicht gut mit den beiden Jungs. Denn ihre Eltern gründen kurzerhand eine Patchworkfamilie und machen die unterschiedlichen Charaktere somit zu Stiefbrüdern.

Neds ultimativer Schulwahnsinn 
Ned und seine Freunde Moze und Cookie sind beste Freunde und Schüler, die versuchen den alltäglichen Schulwahnsinn möglichst unbeschadet zu überstehen. Das ist gar nicht so einfach denn ihre Gegner sind: Fieslinge, gemeine Lehrer, ungerechte Stundenpläne oder einfach nur das schlechte Essen in der Kantine.
Ned beschließt ein Buch anzulegen und seinen Mitschülern Tipps zu geben. "Tipps, damit ihr den ultimativen Schulwahnsinn überlebt." (Ned Bigby)

Zoey 101 
Die Pacific Coast Academy (kurz PCA) war eine reine Jungenschule. Doch nun sind erstmals auch Mädchen an dem Internat zugelassen. Zoey lässt sich das natürlich nicht zweimal sagen und besucht das Internat, gemeinsam mit ihrem Bruder Dustin, der die Schule bereits kennt. Und so beginnt auch hier der scheinbar normale, teils auch ziemlich verrückte Schulalltag.


Der Inhalt - Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Gemeinsamkeiten 
Drake & Josh, sowie Zoey 101 wurden von Dan Schneider, einem Filmproduzent und Drehbuchautor entwickelt. Dan Schneider war auch noch für ein paar anderer Serien verantwortlich, die auf Nickelodeon ausgestrahlt wurden.
Zudem handelt es sich bei allen drei Formaten um Comedyserien. Das erkennt ihr unter anderem daran, dass hier und da lachendes Publikum eingebaut wird, man die lachenden Menschen aber nie sieht.

Zoey 101 und Drake & Josh finden auch im selben Serienuniversum statt. Das heißt, dass es hier und da Überschneidungen gibt. So wird Drake Bell beispielsweise ein Special Guest bei einem Schulfest der PCA.

Die Serien wurden alle ungefähr zur selben Zeit produziert. So wurden Drake & Josh sowie Neds ultimativer Schulwahnsinn von 2004-2007 bei Nickelodeon ausgestrahlt. Zoey 101 gesellte sich erst ein Jahr später dazu.
Allerdings habe ich die Serien erst im Sommer 2006 entdeckt.

Unterschiede
Momentan fallen mir hier keine wesentlichen Unterschiede ein. Wenn sich das noch ändern sollte, werde ich sie hier ergänzen. Wenn nicht, bleibt dieser nette Absatz hier stehen.


Die Charaktere - Der Vergleich 

Wie das bei Comedyserien so üblich ist, werden die meisten Charaktere in allen drei Formaten überspitzt dargestellt. Hier möchte ich besonders die Darstellung der Lehrer in Neds ultimativer Schulwahsinn hervorheben:

Gordy der Hausmeister: Er ist die ganze Zeit damit beschäftigt ist, ein entlaufenes Wiesel zu fangen. Für die üblichen Hausmeister Tätigkeiten bleibt keine Zeit. Die überlässt er der Nachtschicht. Den Schülern steht er aber mit Rat und Tat zur Seite.
Mr. Sweeney: Er unterrichtet Biologie, Physik und Chemie. Den Schülern gegenüber ist er meist bösartig, hat aber auch hin- und wieder eine nette Seite, die auf die Schüler aber genauso unheimlich wirkt. Außerdem hat er eine verrückte Art, die mir nach zehn Jahren immer noch gut in Erinnerung geblieben ist :-).
Mr Chopsaw: Ein Lehrer, der Werken unterrichtet. Der Runnig Gag ist hier, dass ihm während des Unterrichts mehr oder weniger schlimme Unfälle passieren, die er als leichte Kratzer ab tut.
iTeacher: Eine Lehrerin, die über den PC mit ihren Schülern kommuniziert, weil sie Angst hat, dass ihr die Schüler etwas antun könnten.

Auch in den anderen Serien zeichnen sich die Charaktere durch bestimmte Eigenarten aus. So hat Zoey eine intelligente Freundin, die interessante Dinge erfindet. Allerdings hat diese Freundin eine Schwäche: Sie ist verrückt nach Babybrei. Zoeys Bruder Dustin ist ein wahres Energiebündel und hält die Clique in der ein oder anderen Folge ziemlich auf Trab.

Und bei Drake & Josh? Oje, wo fange ich da bloß an? :-)


Das Schauspiel Esamble 

Hier gibt es einige talentierte Schauspieler, die in den Serien Nebencharaktere spielten und es danach zur eigenen Serie gebracht haben.
Die bekanntesten Schauspieler sind wohl Drake Bell, der auch im wahren Leben Musiker ist und schon das ein oder andere Album veröffentlicht hat, sowie Jamie Lee Spears, die Schwester von Britney Spears, die in Zoey 101 die Hauptrolle übernahm.
In allen drei Serien sind sämtliche Schauspieler richtig gut gecastet und auch die Synchronstimmen sind sehr angenehm. Egal ob es sich hier um eine Haupt- oder eine Nebenrolle handelte.

Nun komme ich also zu meinen Lieblingsdarstellern...

Drake & Josh 
Josh Peck: Er spielt den übergewichtigen Josh Nicholis, der sehr darauf bedacht ist, das Richtige zu tun und nicht gegen Regeln zu verstoßen. Allerdings hilft er seinem Bruder Drake regelmäßig aus der Patsche. Josh Peck hat eine wahnsinnig gute Mimik. Er ist noch in anderen Serien zu sehen. Hier allerdings überwiegend in Episodenrollen. Zudem ist er auch als Synchronsprecher tätig und leiht Eddie in den Ice Age Teilen seine Stimme.

Miranda Cosgrove: Miranda Cosgrove spielt in der Serie Drakes kleine Schwester Megan, die weder ihren Bruder noch den neu gewonnenen Stiefbruder mag. Sie macht sich einen Spaß daraus ihre Brüder mit Streichen zur Weißglut zu treiben. Für Miranda Cosgrove war Drake & Josh der Durchbruch. Sie bekam danach eine eigene Serie mit dem Titel iCarly, in der sie eine eigene Webshow kreiert.

Neds ultimativer Schulwahnsinn
Daniel Curtis Lee: Er spielt in der Serie Neds besten Freund Cookie, einen PC Freak. Zudem ist er für einige lustige Situationen verantwortlich. Daniel Curtis Lee hat ebenfalls eine starke Mimik und konnte mich mit seiner verpeilten Art für sich gewinnen. Leider ist er momentan in keinen Projekten zu sehen.

Zoey 101 
Paul Butcher: Er spielt Dustin, Zoeys jüngeren Bruder. Er ist ein wahres Energiebündel und hat die Rolle des quirligen Jungen wunderbar ausgefüllt.


Und Du?

Kennst Du eine der Serien?
Wie hat sie Dir bzw. haben sie Dir gefallen?
Welche Serien hast Du in Deiner Pubertät geschaut?

------------------------------------------

Quellen
Wikipedia - Dan Schneider
Wikipedia - Drake & Josh
Wikipedia - Neds ultimativer Schulwahnsinn
Wikipedia - Zoey 101